Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner

Ton der Woche: Es muss nicht kompliziert sein - aber präsent | Stillpunkt Live | #240

Tim Boettner Season 1 Episode 238

Use Left/Right to seek, Home/End to jump to start or end. Hold shift to jump forward or backward.

0:00 | 49:25

In dieser Folge teile ich mit dir, wie du inmitten von Geschwindigkeit, To-dos und mentaler Überlastung deinen inneren Anker findest. Es geht darum, Entscheidungen nicht nur aus dem Kopf, sondern aus deiner zellularen Intelligenz zu treffen – aus Körper, Herz und Atem heraus.

Körper als Kompass: Wurzeln im Wandel - 2,5 h Masterclass am 23. August

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Ich sprechen über:

  • Warum es oft keine 15 Minuten braucht, um bei dir anzukommen – manchmal genügen 3 Atemzüge.
  • Wie du Spannung im Nervensystem erkennst und in Präsenz verwandelst.
  • Den Perspektivwechsel vom Reagieren zum bewussten Agieren.
  • Die Kunst, dein „Instrument“ zu stimmen – für Kohärenz, Gesundheit und Wirkung.
  • Warum Unstimmigkeiten im Körper Einladungen zu mehr Stimmigkeit sind.

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[0:01] Jede Spannung in deinem Körper, jede Enge im Herzen, ist eine Einladung hinzuschauen.

[0:06] Dein Körper spricht ständig mit dir. Die Frage ist eben, hörst du zu? Wenn du lernst, dein Instrument zu stimmen, dann fließt Energie. Dann steht Gesundheit in Wirkung und du spielst deinen eigenen Song. Und der ist unverwechselbar. Wir glauben oft, wir brauchen lange Routinen, perfekte Meditation, komplizierte Techniken, um etwas anzukommen. Aber es ist nicht die Zeit, die alles verändert, sondern eine Entscheidung, ein Perspektivwechsel. Manchmal sind es nur ein, zwei bewusste Atemzüge. Und plötzlich bist du wieder bei dir, in deinem Zentrum, im Einklang mit dir selber. Herzlich willkommen zum Thinkflow Growcast, deinem Podcast für holistische Gesundheit, verkörpertes Bewusstsein und gelebte Selbstverwirklichung. Ich bin Tim Böttner. Lass uns gemeinsam tief einatmen und eintauchen in das, was wir wirklich sind.

[0:54] Herzlich Willkommen am Montag. Ja, Intention dieses Lives, die letzte Woche auch schon gemacht, ist jetzt erstmal jeden Montag eine halbe Stunde etwa live zu gehen. Das ist dann auch auf YouTube streame und Instagram und dann auch im Podcast quasi veröffentliche. Im Grunde mit der Idee, ein paar Impulse zu teilen, was aktuell für euch als Inspiration wertvoll ist. Und ich habe das ganze Stillpunkt genannt und im Grunde ist das auch so, dass ein Credo, ein Credo was meine ich mit dem Stillpunkt und das ist die Idee erstmal dass wir in uns den Punkt finden dürfen wo wir.

[1:33] So zu uns kommen, so still werden, so in uns reinsacken, unseren Anker finden, um von hier aus Entscheidungen treffen zu können. Das ist das Bild im Grunde, was ich jetzt zeichne. Wir machen gleich mal eine 3-4 Minuten Atempraxis und dann teile ich einige Dinge, warum das so wichtig ist, vor allem eben, weil wir so oft im Kopf so viel Ablenkung haben und dann so viele Entscheidungen eben nur aus dem Kopf treffen. Und da ist prinzipiell nichts falsch daran, aber manchmal eben doch, Weil wenn die Entscheidungen eben nicht geerdet sind, nicht in unserer, ich sag jetzt mal, zellulären Realität eben aus der entspringen, aus unserer Intelligenz, unserer Zellen, unseres Körpers, unserer Atmung, unseres Herzens, dann entscheiden wir eben nur aus dem Kopf. Dinge verknoten sich und eventuell rudern wir sogar in die falsche Richtung. Das heißt, das Wichtigste, was wir aus meiner Perspektive machen können, ist eher einen Schritt zurückzutreten, einen Schritt tiefer zu gehen, im Körper, ich sage jetzt mal in unserer Realität, unserer gelebten Realität zu landen und daraus aus dieser Stille quasi, ich sage mal, unsere eigene Lautstärke entwickeln zu lassen.

[2:38] Okay, und das ist erstmal so ein bisschen natürlich auch kontra unseres Zeitgeistes, weil, ja, wir haben so viel diese Geschwindigkeit, Geschwindigkeit, Geschwindigkeit. Nochmal, da ist nichts falsch daran. Die Zeit wird schneller, ist schneller und das ist okay so. Wir haben alle viele Dinge zu tun. Das ist so, wie es ist. Da brauchen wir aus meiner Perspektive vielleicht auch gar nicht dagegen wehren, aber die Frage ist, woraus ich eben diese Geschwindigkeit eben schöpfe. Okay, ob ich da quasi so der Spielball bin von den Dingen, die nur auf mich einprasseln und da reagiere, reagiere, reagiere oder ob ich nochmal aus meinem Zentrum raus eben diese Geschwindigkeit nutze.

[3:16] Gut. Und eine Misskonzeption, die ich hier auch quasi erklären möchte, ist die Idee, dass es alles super aufwendig sein muss, dass es viel Zeit braucht, dass es kompliziert sein muss.

[3:29] Dass wir ewig Bewegungsroutinen, Meditationspraktiken und so weiter eben brauchen. Und das kann total hilfreich sein, ja, aber die Idee, dass es so aufwendig, so lange sein muss und, wie gesagt, kompliziert und perfekt sein muss, ist oft der Feind davon, eben überhaupt es einfach zu tun. Und eine Grundidee oder eine Grundaussage ist quasi, dass es weniger die Komplexität, die Zeit ist, sondern eine Entscheidung. Es ist quasi im Grunde Bewusstsein und die Aufmerksamkeit. Okay, weil was alles verändern kann, ist zum Beispiel jetzt dieser Moment, wo du dich dazu entscheidest, einmal reinzuspüren, einen bewussten Atemzug zu nehmen und diese Zentrierung, diese Entscheidung, diese Achtsamkeit, die verändert ja alles und dadurch ist es weniger interessant, ob ich jetzt 15 Minuten eine richtige Atempraxis mache oder eine Wegensroutine, das ist total wertvoll, ja, aber wichtiger ist die Achtsamkeit dabei, ob mein Fokus shiftet. Weil das ist, was wir verstehen dürfen, auch wenn ich vom Stillpunkt spreche, zu uns zu kommen, unserer Mitte zu kommen, dann ist es ja weniger ein Weg, ein Prozess, was wir ganz groß tun, sondern vielmehr ist es ja ein Perspektivwechsel. Ein Perspektivwechsel von dem reaktiven Kopf in die Perspektive des aktiven, wie nennen wir das.

[4:49] Unseres zentrierten Kopf, den aktiven Körper quasi, das, was eben auf uns kommt. Und das ist wichtig, das einmal zu spüren, zu verstehen. Es ist ein Perspektivwechsel, der alles verändert und nicht ein ewig aufwendiger Weg. Gut, bevor wir weiter jetzt in die Philosophie und die praktischen Schritte quasi gehen, wäre kurz richtig praktisch und kommen hier erstmal gemeinsam an.

[5:13] Was ich vor jedem Podcast mache, bevor ich spreche, vor jeder Session mache, wenn ich Leute einlade, aber auch kurz einmal noch alleine, ist, dass ich eventuell die Augen schließe, wenn das nicht geht, weil du gerade unterwegs bist, weil du gerade draußen bist, was sehr löblich ist, sag ich mal. Dann lässt du die Augen gerne geöffnet. Aber egal ob Augen offen oder zu, lass den Blick gerne ein bisschen weicher werden und abend durch die Nase ein. Und spür den Atem, wie er einfließt, wie er durch die Nasenlöcher, die Stirne streift.

[5:53] Und nach unten sinkt, durch den Hals, in die Brust, den Bereich weitet und dann wieder ausgleitet. Und gerne den nächsten Atemzug. Ein bisschen tiefer. Die Nase ein. Schon mit dem Kopf ein bisschen weiter wird die Luft, die Lungen sich weiten, die Rippen sich ausbreiten, das Brustbein sich leicht hebt, die Schulterblätter leicht beatmet werden. Und wenn der Atem ausgleitet, müsst ihr noch gerne ein bisschen mehr ausatmen, also wenn der Atem ausgeglitten ist, noch ein bisschen mehr ausatmen, das Ganze rauspressen, und mit dem nächsten Einatmen, die Nase ein, Brust weitet sich und lass den Atem mal noch tiefer senken, spür wie das Zwerchfell sich senkt und wie du energetisch den Atem in den Bauch und das Becken leitest, ganz tief sacken lässt. Fülle generierst und der Atem dann wieder ausgleitet.

[6:59] Und noch einmal durch die Nase ein, in den Kopf, in die Brust, tief in das Becken, den Atem tief sinken, weit werden. Und dann den Atem ausgleiten und im nächsten Einatmen bringen wir eine Intention mit rein. Die Intention ist, dass der Atem den ganzen Körper weitet, Brustkorb, aber auch energetisch den ganzen Körper, dein ganzes Feld weit werden lässt. Und mit dem Ausatmen lässt du den Atem los und der Körper wird weich und weit. Spannung geht. Entspann die Schultern, den Nacken. Und auch mit dem nächsten Einatmen wieder in die Entspannung atmen, in die Weite. Mit dem Ausatmen weicher werden die Spannung gehen lassen. Und spür die Schwere im ganzen Körper. Die Schwere, die geht, die Schwerkraft übernimmt.

[8:06] Und lass den nächsten Einatmen nochmal tiefer sinken in das Becken, in die Beine. Spür die Füße, die Füße am Boden oder wo auch immer sie sind, das Becken. Lass es weit werden mit dem Einatmen und Spannung gehen mit dem Ausatmen. Und spüle diese Zentrierung, wie er etwas nach unten zieht.

[8:32] Verband den Körper. Im nächsten Einatmen, wenn wir in die Rippen, in das Herz, und mit dem Einatmen, dass die Rippen, dem Brustgruppen, das Herz weit werden, und mit dem Ausatmen, dass die Spannungen gehen, dass das Herz sanft werden, das Herz weit werden und weich.

[9:00] Und der nächste Atemzug wieder durch die Nase und Brust, den Kopf. Lass den Kopf weit werden, entspann das Gesicht ein bisschen, die Stirn und wenn der Atem ausgleitet, dass noch mehr Spannung gehen vom Gesicht, von der Stirn und dann noch zwei tiefe Atemzüge in den Kopf, Brust, Den ganzen Körper, Becken, Bauch und spüre einmal, wie der Ausatmen der ganzen Spannung geht und wie sich in dieser Entspannung so ein Punkt im Körper formt, ein Anker.

[9:52] Vielleicht in der Mitte des Bauches, vielleicht in anderen Punkten, in der Mitte des Brustkorbs. Und wenn der Atem das nächste Mal ausgleitet, bleib in der Atemlehre für einen Moment und warte für einen Moment auf den Impuls zur nächsten Einatmen. Und bleib kurz in dieser Leere. Und wenn der Impuls kommt, spürst du die Einatmung.

[10:20] Und dieser Punkt, aus dem der Impuls kommt, das kann sowas wie ein Anker sein, ein tiefer Punkt aus der Körperintelligenz, aus der Tiefe des Bauchs, aus der Tiefe des Brustkorbs, wo auch immer dein Zentrum, deine Achse ist.

[10:41] Genau, und ich sage immer ganz gerne, der nächste Impuls quasi, der aus dieser Tiefe des Körpers kommt. Das ist oft ein Puls, den wir nachgehen können. Wenn eine Bewegung kommen möchte, die Arme möchten nach oben oder gestreckt und gereckt oder irgendein Stretch oder irgendeine Bewegung, dann verleiht der Ausdruck oder auch ein Gedanke oder irgendwas was zu teilen oder eine Notiz, verleihe der Ausdruck.

[11:12] Und das waren jetzt drei, vier Minuten oder fünf Minuten. Das ist was, was ich sehr, sehr, sehr oft mache, oftmals mit ein, zwei Atemzügen. Und was ich da so durch in mir spüre, ist, dass, okay, der Alltag, wir sind im Tun, Tun, Tun, machen, im Außen gucken. Und nochmal, nichts falsch daran, wie ich vorhin gesagt habe. Und ab und zu, wenn ich merke, okay, wo steuere ich eben gerade hin? Nehme ich ein, zwei bewusste Atemzüge und lasse mich quasi wieder so sinken, mit dem Ausatmen, Brust, Becken. Und gehe einmal in die Lehre rein und habe mein Zentrum quasi wieder. Und das Wichtige jetzt hier dabei ist natürlich, okay, der ein oder andere von euch, die ein oder andere hat das irgendwie sofort gespürt, hat damit irgendwie schon Erfahrung, es geht ganz schnell. Andere, okay, ich bin irgendwie noch gar nicht da. Ich habe so viel Spannung, ich habe so viel Spannung im Nervensystem im Sinne von, wow, okay, wenn ich rein spüre, die elektrische Spannung meines Körpers ist bei einer 9 von 10. Oftmals merken wir zuerst gar nichts, wir merken gar nicht, wie viel Spannung ich habe. Und dann werden wir einmal still und merken, überall um die Augen rum so ein Pritzeln. Wenn ich sage Augen schließen, ich kann die Augen rum schließen, weil das so ein Pritzeln ist. Wenn ich einatme, merke ich, okay, überall ist so elektrische Spannung. Elektrische ist ein Stück eine Metapher. Aber ich meine damit oder ich spüre damit die Spannung im Nervensystem.

[12:32] Und diese Spannung, die wir als Nervensystemspannung quasi spüren.

[12:38] Die verhindert erstmal, dass überhaupt diese Ruhe kommt. Und das ist aber schon ein wichtiger Marker. Also wenn du jetzt die Erfahrung gemacht hast, wow, okay, da ist so viel Elektrizität erstmal da oder übergelagert sogar so eine Taubheit, dass ich es noch gar nicht spüren kann, das ist ein Zeichen, okay, ich brauche wahrscheinlich ein bisschen mehr Reset, ein bisschen mehr Zeit quasi. Und bei mir ist es auch manchmal so, wenn ich jetzt sehr drüber bin nach einem langen Tag, dann brauche ich vielleicht 5 Minuten oder 10 Minuten oder sogar erstmal, dass ich ein Stück rennen muss oder vielleicht entscheide ich mich Krafttraining zu machen oder eine Bewegungsroutine brauche für 10 Minuten, bevor ich in die Atmung gehe, in die Stille gehe, weil erstmal so viel Spannung allgemein im Körper da ist und ich die, sage ich mal, nicht einfach sofort wegatmen kann durch einen Perspektivwechsel quasi. In meiner Erfahrung ist es aber so, je öfter wir quasi in diesen Zustand gehen, unserer Verankerung, desto schneller können wir da reingehen. Und ich habe jetzt eingangs quasi gesagt, okay, das ist eine der größten Hindernisse, die ich jetzt von meinen Klienten, von den Leuten in der Membership, im Mentoring immer wieder höre erstmal, ist dieses von wegen, ah, es dauert so lange, ich habe nicht so viel Zeit, weil in der Membership zum Beispiel mache ich ja diese Live-Sessions, die...

[13:50] Beispiel 45 Minuten, eine Stunde gehen und alle sagen, okay, danach fühle ich mich so zentriert, so bei mir, aber ich kann das ja nicht jeden Tag machen. Und selbstverständlich, ich mache das auch nicht jeden Tag, ich mache das oftmals eben nur zu meinen Live-Sessions so, das heißt einmal die Woche, vom Prinzip. Und was aber letztendlich passiert, ist, dass wir, wenn wir uns ein bisschen mehr Zeit nehmen, wie eine Stunde für eine Einheit quasi die erste Bewegung, unseren Körper abholt, quasi in Bewegung bringt, Spannung löst und dann über Atmung noch tiefer geht und dann in Meditation endet, wo wir ganz, ganz tief gehen. So, da schulen wir quasi ja unser Nervensystem, Spannung loszulassen, zu diesem Stillpunkt zu kommen, in die Körperintelligenz zu kommen. Und dieser Zustand, den wir vielleicht in einer Stunde unterarbeiten, der ist zum gewissen Maß dann mehr verankert, sodass es dann vielleicht an anderen Tagen nur noch 10 Minuten braucht oder irgendwann eine Minute oder eine Sekunde, weil das eben permanent geankert ist. Das ist so eine Grundidee, dass wir erstmal eine Fähigkeit aufbauen können oder aufbauen müssen, diesen Anker in uns zu finden und dann aber auf diesen Anker zugreifen können. Der Punkt ist, ich kann niemandem sagen, wie lange das eben bei jedem dauert. Das ist erstmal jetzt tagesabhängig und eben erfahrungsabhängig, aber dann wird es irgendwann sehr, sehr einfach, wenn wir uns ab und die Zeit nehmen, da eben wieder anzudocken und wieder zu uns zu kommen.

[15:18] Das heißt, was ich ganz, ganz praktisch eben auch empfehle, ist zu sagen, okay, wenn ich die Möglichkeit habe am Morgen, das ist nicht für jeden so die Chance, oder eigentlich schon, ich würde es eigentlich so sagen, jeder hat die Möglichkeit, direkt am Morgen ganz kurz zu sich zu kommen, auch wenn das nur zwei, drei Minuten sind. Ich habe auf Instagram heute irgendwie fünf Minuten geteilt, so als Zeitraffer, wo ich fünf Minuten mich draußen bewegt habe, nachdem ich aufgewacht bin, habe ich fünf Minuten grundlegende Bewegungen gemacht. Ich habe mich gestreckt, eingerollt, rotiert, beim Nervensystem quasi aktiviert, Lymphfluss aktiviert, einfach mit einer Serie von all den einfachen Bewegungen. Und der Punkt war, dass ich da direkt nachher Aufwachen noch so gut bei mir war, weil noch nicht viel auf mich eingeprasselt bin, dass ich quasi gar nicht so viel Spannung hatte und in diesen fünf Minuten sehr, sehr tief in meine Mitte gekommen bin. Das war meine Körperintelligenz, meine zelluläre Intelligenz. Und das ist quasi mein Anker auch für den Tag. Und das hilft mir, wenn ich am Morgen diese Erfahrung schaffe. Und vielleicht ist es für den einen oder anderen von euch nur dreimal die Woche quasi, diese zehn Minuten. Das ermöglicht mir aber dann, viel schneller anzudocken. Also an dem Tag zum Beispiel kann das auch heißen, wenn ich jetzt nach der Aufnahme zum Beispiel, bevor ich meinen Kopf bedanken, war ich ein bisschen schneller dann, weil ich noch technisch was fertig machen muss. Und dann gehe ich zum Beispiel runter, da ist meine Frau und meine Tochter. Und bevor ich aber jetzt das Zimmer verlasse, stoppe ich einmal vor der Tür.

[16:45] Und droppe einmal da rein, weil ich wieder anknüpfen kann an meine Stille, an meinen Stillpunkt. Und damit trainiere ich quasi mein System, immer wieder da zurückzugehen. Dann ist es vielleicht nur ein Atemzug. Und wenn ich das mehrmals am Tag mache, durch eine kurze, bewusste Entscheidung, wenn ich ins Auto gehe, wenn ich aus dem Auto aussteige, von einer Situation in die nächste, komme ich jedes Mal wieder dahin und nochmal, ich trainiere quasi diese Rückkopplungsschleife, also diesen Anker und nochmal verankere den, Sodass es dann irgendwann viel weniger oder eben gar keine Zeit und gar keine Praxis mehr braucht, eben dahin zu kommen. Und das ist die Schönheit eben darin, dass es einmal, dass es dann irgendwann sehr einfach wird.

[17:30] Andererseits ja, es braucht am Anfang ein bisschen, erst ein bisschen Übung. Okay, also die Frage ist auch, okay, welche Bewegungen sind hilfreich, erstmal um die Spannung da zu entlassen, um das Nervensystem zu verdrahten, welche Atemdinge, welche Atemtechniken und welche Meditationspraktiken sind quasi in dieser Reihenfolge wertvoll, um einmal in uns so mitzukommen. Und das ist ja ein Herz von den Unlock Your Body Sessions, die ich in der Membership habe, die ich im Mentoring natürlich in einer ganz anderen Tiefe noch mache, dass wir das im Endeffekt lernen. Okay, also wie kann ich durch einen eher erstmal längeren Prozess zu mir kommen, aber diesen Prozess oder diesen Zustand eben nutzen. So, ja.

[18:11] Genau, und nochmal, ich habe gesagt, Leute denken, okay, es dauert super, super lange, ähm, Am Tag. Und ich habe viele Routinen in der Unlocker-Body-Membership quasi, die sind so 15 Minuten. Und im Nachhinein jetzt, nicht im Nachhinein so, aber mittlerweile merke ich auch, okay, 15 Minuten sind oftmals eben zu viel. Sehe ich ja auch bei meiner Familie, meiner Tochter und so, dass 15 Minuten achtsam ist oft nicht ganz umsetzbar. Und dann leigen viele dazu, und wahrscheinlich kennst du das auch, dass ich sage, okay, wenn ich keine 15 Minuten habe, dann kann ich es gar nicht machen. Verschiebe, verschiebe, verschiebe, verschiebe, bis ich irgendwann fix fertig bin, irgendwo bin. Und deshalb, was ich sagen würde und empfehle, ist auch zu sagen, hey, es müssen keine 15 Minuten sein, es können zwei oder drei Minuten sein. Es ist so krass, was sich ändert, wenn ich einfach zwei oder drei Minuten einmal, ja, vielleicht Wirbelsäule in alle Richtungen bewege, dabei atme, den Boden oder meinen Füßen spüre, egal ob Barfuß oder nicht, ist völlig egal, ich kann das drin machen, Hauptsache ich spüre den Boden, im Büro kann genauso sein, aber boom, zwei Minuten, fertig und es verändert alles, es verändert alles. So, und das ist jetzt quasi auch der nächste Punkt. Warum verändert das alles? Warum ist das so wichtig?

[19:27] Im Grunde war ja im September die neue Mentoring-Runde quasi anfängt, habe ich mich lange überlegt, okay, was sind auch die größten Probleme, die ihr da draußen eigentlich habt, die wir haben. Nicht ihr da draußen, sondern wir haben allgemein. Und das ist eben schon, dass wir so ein bisschen im Kopf gefangen sind. Was meine ich im Kopf gefangen? Im Kopf am Denken ist erstmal natürlich nichts Schlechtes, aber das Denken darf, diese ganze Welt der Gedanken darf eben, sollte informiert sein. Von dem, was ich vorhin zelluläre Intelligenz genannt habe oder Körperintelligenz nenne, also von unserer gefühlten Realität. Und wenn ihr mich ein bisschen länger im Podcast hört, auf den Formaten hört, dann merkt ihr, wow, die Worte, die ich sage, die klingen oftmals so aus meinem ganzen Körper. Das ist oftmals, nicht immer, manchmal bin ich da auch nicht 100% angeboten, aber meistens ist es so eine gelebte Realität. Und ich empfinde das, das ist meine Empfindung quasi, dass im Grunde ich spüre, was aus meinem Körper kommt, was mein Körper sackt und dann formen sich Worte. Das ist meine Empfindung. Es formen sich Worte aus dem, was ich spüre.

[20:36] Und das ist quasi diese Anbindung und das ist jetzt nichts, sag ich mal direkt oder wie soll ich das nennen, im Grunde ist da, ich rede auch von der holistischen Anatomie auch und damit meine ich, dass wir einmal die Welt der Gedanken haben dann haben wir die Welt der Emotion, das ist so die Energie im Grunde, die zwischen der Welt der Gedanken und unserer Form unseren Körper zirkuliert, die Energie in Bewegung und dann haben wir, unseren physischen Körper der die ganzen, Erinnerungen speichert, logischerweise uns bewegt und so, aber der uns extrem starkes Feedback gibt, ob das eben alles ein Einklang ist. Und jede Spannung, jede Blockade im Körper ist irgendwo gespeicherte Energie, letztendlich eine Information und eine Emotion eben genauso. Und unser Denken darf eben ein Ausdruck von dem sein, was unser Körper da an Erinnerungen, an Weisungen, an Richtungen an sich gespeichert hat. Und die Emotion, nochmal, das ist auch eine Intelligenz in unserem Körper, die uns informiert. Also ich spreche gerne ja vom Pain-Teacher. Im Sinne von Pain-Teacher meine ich jeder Schmerz, jeder körperliche Schmerz, jeder emotionale Schmerz und auch jeder gedankliche Knoten ist es endlich ein Signal von uns, wow, da darf ich etwas hinschauen und das in Einklang bringen, in Kohärenz bringen.

[22:03] Und ein verbittendes Element von all diesen Ebenen ist der Atem. Was wir einschicks gemacht haben und was ich immer und immer wieder machen werde und sagen werde, zeigen werde, ist die Atmung durch die Nase, durch den Kopf, in die Brust, in den Bauch, in das Becken. Und was wir damit machen, ist im Grunde, dass der Atem fließt einmal eher durch das mentale Feld, durch das emotionale Feld, in das körperliche Feld. Und damit quasi ein Fluss bildet oder nicht. Das ist das Entscheidende, oder nicht. Wenn alles im Einklang ist, dann können wir erstmal frei atmen von Nase, Kopf, Bauch, Pust, all diese Ebenen, das Emotionale, Mental und Physische, können wir alles an sich atmen. Und wenn wir ein Stück tiefer gehen, das ist meine Anlage, das mal zu testen, ist quasi in dem Moment, wo wir keine Atemtechniker machen, sondern spüren, wie frei fließt mein Atem. Spüren, wie frei fließt mein Atem. Also nicht mehr die Technik anwenden, wie ich es vorhin gesagt habe, sondern den Atem ausklingen lassen und spüren, wie frei fließt mein Atem und stockt der irgendwo.

[23:15] Und so oft stellen wir fest, dass wir das Denken, eine Entscheidung treffen. Und wenn wir dann einmal atmen und schauen, wie frei fließt mein Atem, merken wir vielleicht, wow, okay, ich atme gerade gar nicht in meinem Brust und habe ganz viel Spannung in der Brust. In meinem Herzen, würde ich dazu sagen. Und das ist ein Hinweis, okay, dass das, was ich denke, was ich tue, nicht im Einklang mit dem steht, was mein Herz, meine Herzenintelligenz.

[23:47] Dieses Nervengeflecht da, quasi was das eben fühlt. oder wenn ich merke, mein Atem fließt eben gar nicht tiefer in meinen Bauch, in mein Becken, dann merke ich, meine Atem, Nämlich das Körpergefühl, die ganz, ganz große Tiefe quasi unseres Seins, auch unsere Instinktivität, die Bedürfnisse unseres Körpers, die sind nicht im Einklang eben mit dem. Und wenn ich jetzt zum Beispiel so auch eins zu eins mit Menschen arbeite, das eben sehe oder eben, wie gerade im Mentoring, eben Menschen sehe, dann sind wir im Gespräch und jemand sagt mir, wow, okay, das und das ist so über mich, ich entscheide das so, das tut mir gut und ich beobachte und ich sehe genau, wow, ist das, was dieser Mensch sagt, was du sagst, ist das angebunden, ist das stimmig mit dem, was der Körper eben spricht. Und das heißt, oftmals sehe ich, wie jemand das über sich sagt, eine Entscheidung trifft und plötzlich mit einmal atmet derjenige aber nicht mehr in die Brust, da bewegt sich nicht mehr, ist eine Enge plötzlich da. Und dann merke ich, wow, okay, da ist eine Dissoziation da. Das Ganze ist nicht die stimmige Wahrheit eben im ganzen System.

[24:57] Und nochmal, der Vorgang ist dann, wenn wir das merken, war, okay, die Entscheidung, die ich treffe, die Aussage, die ich vielleicht gerade zu meiner Frau machen möchte oder so, fließt die durch meinen Körper? Spüre ich die in meinem Herzen, in meinem Bauch? Und wenn nicht, wo verknotet sich was? Wo ist eine Blockade? Kann ich einen Atem mal fließen lassen? Und was formt sich dann eben aus meinen Gedanken? Und das ist das, was wir vorhin angefangen haben und das ist ein Prozess. Und was ich gesagt habe, klingt vielleicht für viele super tief, super komplex. Ja, einerseits ja, aber es ist ein Schritt-für-Schritt-Prozess. Und auch wenn wir nur heute einmal feststellen, war okay.

[25:43] An den Gedanken, dass ich das noch machen muss heute. Stockt zum Beispiel mein Atem in der Brust und mein Herz wird eng. Und ich nehme das einfach erstmal wahr. Ich verspreche eins, da passiert schon was. Dass dieser erste Schritt des Bewusstwerdens, des bewussten Wahrnehmens war okay. Das, was ich denke, was ich muss, was ich tun sollte, weil ich so konditioniert bin quasi, das stockt in mein Herz. Und das tut schon was. Das Leute fragen, was ist das Wort nach einer Lösung? Ich löse nichts. Ich gebe nur einen Raum, wo Leute irgendwann die Lösung selber finden. Aber schon diese Achtsamkeit, die führt dazu, dass du wieder und wieder das Ganze reflektieren wirst. Und vielleicht dann kommt irgendwann, formt sich irgendwas. Du merkst vielleicht, wow, okay, du denkst, du musst das, weil man die Dinge eben so macht. Aber das Herz verschließt sich. Und dann ist meine Einladung, langsam zu lernen, kann ich in mein Herz kommen?

[26:38] Kann ich sich dann Atem formen lassen? und gibt es dann vielleicht eine andere Tat, eine andere Handlung, die sich da formt, wo mein Herz weich, weit und aufatmen werden kann. Also ganz konkret heißt das, also ich benutze für mich selber, also meine größte Intelligenz, die ich selber für mich benutze, ist mein Brustkorb, mein Herz. Und das meine ich weniger jetzt metaphorisch, als wenn ich eine Entscheidung habe, was ich denke, was ich muss und ich merke da, da verkrampft sich mein Herz, mein Atem fließt aus, dann merke ich, wow, okay, das ist vielleicht nicht ganz stimmig. Und wenn ich so merke, wow, okay, da kommt manchmal mit einmal so ein Einatmen zu, ich werde weit, eine Expansion, irgendwas wird heller und ich werde weich, dann merke ich, wow, okay, das ist eine Richtung, das darf ich tun. Und oftmals weiß ich auch nicht, warum ich das tun sollte oder warum ich das tun muss oder so.

[27:35] Also der Punkt ist, die Worte enden kurz, weil ich es nicht verstehe. Ich verstehe nicht mit meinen Gedanken, warum, aber ich spüre, mein Herz sagt mir jetzt richtig, mein Brustkorb, mein Körper, der oftmals bedeutend intelligenter ist und dann tue ich es und lasse die Gedanken eben folgen. Also schon dieser kleine Punkt, wird meine Brust weit, wird meine Brust eng, kann ein unfassbar wertvoller Marker eben sein. Ja, und letztendlich bedeutet dann für mich Gesundheit. Also logischerweise mit Gesundheit beschäftige ich mich professionell seit 13, 14 Jahren und meine Definition von Gesundheit hat sich sehr gewandelt und alle Definitionen, die ich immer gesagt habe, sind alle an sich stimmig, aber ich begreife Gesundheit jetzt als im Sinne von Ganzheit oder im Grunde Kohärenz. Und was heißt Kohärenz? Kohärenz heißt Einklang. Wie spüre ich diesen Einklang?

[28:30] Im Grunde, das ist eine sehr schöne Metapher, die mir die letzte Woche kam, fühle ich unseren Körper und unser ganzes System als Instrument. Also ein Instrument mit ganz vielen Saiten, mit Saiten meine ich ja zum Beispiel Harrensaiten, die gestimmt werden dürfen, die entweder in Einklang schwingen oder eben nicht verbunden sind, nicht in Einklang sind. Und mit diesen Seiten meine ich beispielsweise eben so das Becken und alles, was da eben ist, den Bauch, das Zwerchfell, die Brust, den Halsbereich, den Kopf. Und damit meine ich eben das Physische, das Energetische, das Emotionale, das Mentale. Und wenn diese ganzen Ebenen, wir können es doch vereinfachter sagen, das was wir spüren, was wir fühlen und was wir denken und was wir dann tun, wenn das stimmig ist, gestimmt ist, dann entsteht Einklang, dann entsteht Kohärenz, dann entlädt sich Spannung im ganzen System. Okay, dann ist durch Einklang keine Spannung mehr im System und damit entfaltet sich Ganzheit, entfaltet sich eben Gesundheit, entfaltet sich Fluss.

[29:40] Also im Grunde begreife ich gerade immer Gesundheit oder mein Wirken als Kohärenz. Wo bin ich kohärent durch alle Ebenen oder wo bin ich inkohärent? Und mit Inkohärenz meine ich dann so kleine Verschiebungen.

[29:53] Das, was ich tue zum Beispiel, erzeugt immer mehr Verschiebung, immer mehr Spannung und spaltet einen Teil eben von mir ab. Dann bin ich nicht im Einklang, dann entsteht Spannung. Und das Wichtige ist dann, dann entsteht auch keiner... Maximale Wirkung. Was meine ich mit Wirkung? Das kann bei mir zum Beispiel heißen, okay, Wirkung in der Arbeit, es kann heißen, die Wirkung in unserer Familie, in unseren Hobbys, was auch immer wir irgendwie für Wirkung erzielen wollen, was auch immer stimmig ist, weil das ist am kraftvollsten, wenn Energie fließt, wenn wir eben in Kohärenz sind.

[30:28] Ja, so, das heißt, dieses Stimmen unseres Instruments, um die Metapher weiterzuführen, Im Grunde geht es darum, wie kann ich mein Instrument über alle Ebenen stimmen, um dann letztendlich meinen Ton zu hören. Und das ist ganz wichtig, dieser Punkt. Im Grunde, da sind wir auch, wo ich anfangs war, wenn wir abgespalten sind, nur im Kopf sind, aber den Körper nicht mitnehmen, dann haben wir diese, mit Körper meine ich dann auch das Herz quasi nicht mitnehmen, haben wir diese Verschiebung. Ich habe keine gesamte Stimmigkeit. und damit spielt es zwar einen Ton, unser Instrument spielt zwar einen Ton, der ist aber vielleicht erstmal auf dem unteren eben ein bisschen verstimmt und dann ist es aber auch nicht unser Gesamtton, sondern ich spiele vielleicht eben den Ton, wo ich denke, den sollte ich tun, der ganz stark eben kollisioniert ist. So, und erst wenn ich diese, nehmen wir es mal, tiefe innere Arbeit mache, wo ich meinen Körper von Spannung befreie, um dann tiefer zu spüren, gleichzeitig aber die Erinnerung aufbreite und so weiter, was alles passiert ist, was der Körper alles speichert, dann stimme ich irgendwann mein Instrument von Scheitel bis zum Becken und plötzlich.

[31:43] Werden Dinge einfach, weil wir bei unserem Instrument unseren Ton, unseren eigenen Song eben spielt. Unseren eigenen Song spielt. Und das würde ich sagen, das ist quasi auch unsere Essenz. Können wir unsere Seele oder unseren Spirit, der unseren Körper, durch unseren Körper lebt quasi, nennen unsere Sense, unsere Seele, die dann quasi diesen Song spielt, dieses Lied spielt. Und das spüre ich sehr, sehr stark. Einmal meine ganze Achse, von meinem Becken bis zum Kopf, durch den Körper durch. Aber vor allem kommt es eben von viel weiter unten und steigt eben aus und verliert sich nicht so im Außen.

[32:24] Und das ist eine Grundidee von allem, was ich mache, unterrichte. Das ist im Grunde der ganze Prozess. Gehe nicht mit Unlock Your Body, bis endlich Abbilder. Im Grunde, ja, wie fangen wir außen an? Spannungen erstmal lösen, um dann so still zu werden, um aus diesem Stillpunkt raus das Instrument zu stimmen. Das Instrument stimmen, das sind auch die ganzen Gesundheitspraktiken. Instrument stimmen, ganz Gesundheitspraktiken, was soll ich essen, wie soll ich schlafen, ganzes Biohacking. Das sind alles wertvolle Tools, um das Instrument zu stimmen. Und dann heißt es aber, kann ich jetzt mein eigenes Lied hören und natürlich dann mein eigenes Lied spielen, meinen eigenen Song spielen?

[33:05] Weil, um es mal dann wieder größer zu senken, und es muss gar nicht sein, das passiert automatisch, ist wieder, dass wir lernen dürfen.

[33:13] Unser eigenes Instrument für uns optimal zu spielen. Für uns optimal zu spielen. Also was für uns jetzt stimmig ist, um daneben zu begreifen, war, okay, wir bilden alle ein Orchester, wo jeder sein eigenes Instrument ist. Und ein Orchester, das wird ja wunderschön, macht ein Lied, weil jeder sein Instrument quasi perfektioniert. Und perfektioniert heißt einfach die eigene Stimmigkeit findet, um dann so unterschiedlich und doch gemeinsam eben ein Lied zu spielen.

[33:42] Und im Grunde ein Bild, was wir wegwischen können, ist dieses, dass wir oftmals so aufgewachsen sind, dass es kein Orchester gibt, wo wir alle zusammen zusammen spielen. Ein Lied spielen, sondern dass es eben sowas wie einen Militärmarsch gibt, wo wir alle genau den gleichen Rhythmus haben. Im Grunde unser eigener Rhythmus gebrochen wird, unser eigener Rhythmus gebrochen wird, wir quasi dissoziiert werden, um alle eine Marschmusik zu spielen, die quasi vorgegeben wird. Und im Grunde ist das der Prozess, aus diesem Marsch, aus dieser Marschmusik auszubrechen, erstmal leer zu machen, um dann zu merken, okay, wir können eine Symphonie, ein wunderschönes Orchester bilden. Das war eine sehr, sehr schöne Metapher tatsächlich, die ich sehr stimmig empfinde. Und natürlich ist da auch wichtig, dann zu verstehen, wie man das eigene Instrument spielt. Das können nur wir selber herausfinden, was für ein Instrument wir sind. Das kann ich nicht sagen. Wir können vielleicht, um diese Metapher zu bleiben, sagen, hey, wir haben alle auch einen Dirigent in uns, unser höheres Selbst oder unsere ganz, ganz tiefe Intelligenz, unsere Seele. Was quasi unser Dirigent ist, der uns durchaus sagt, der uns flüstert, okay, wie stimme ich mein Instrument, was ist für mich stimmig? Diesen Dirigent haben wir eben alle. Aber sonst gibt es da draußen niemanden, der uns sagt, was für uns stimmig ist. Wir können uns letztendlich nur selber stimmen.

[35:08] Und das ist so auch meine Aufgabe. Also ich kann auch niemandem sagen, okay, ich kann nur Hinweise geben, damit du ihr eure Stimmigkeit findet. Aber das ist eben alles in uns. Wir dürfen selber unsere Stimmigkeit eben finden.

[35:25] Genau, und das ist meine Einladung, einmal diese Mikropausen auch diese Woche und jetzt zu machen, zu schauen, was ist mir stimmig, was ist nicht stimmig. Und als, ich sag mal, Mindset dann zu sehen, dass jeder, wichtig, jede Unstimmigkeit, das heißt jede Spannung in meinem Körper, ähm.

[35:44] Auch jedes, ich spüre es nicht, jede Taubheit, ich habe keine Ahnung, was Tim meint, jede Taubheit, was mich triggert, jeder Trigger, das ist eine Einladung, ah okay, endlich weiß ich, was nicht stimmig ist, dadurch habe ich die Möglichkeit, stimmig zu werden, weil wir lernen immer durch Kontraste, also nicht immer, aber die größte Zeit lernen wir eben durch Kontraste, also durch Unstimmigkeit können wir lernen, was für uns stimmig ist. Die Frage ist nur, ob wir diese Einladung annehmen, also auf die Unstimmigkeiten hören, auf den Schmerz hören, um unsere Stimmigkeit zu finden, oder ob ich entweder so lange das Ganze ignoriere, dass die Unstimmigkeit größer wird und sich zügig wiederholt, weil wahrscheinlich kennen wir das, Dinge wiederholen sich, wiederholen sich, wiederholen sich, fragen, warum passiert mir das? Ja, weil wir die Unstimmigkeit dahinter nicht verstehen, weil wir nicht tief genug zuhören, um zu realisieren, was sagt mir mein Körper, was sagt mir mein Leben eigentlich.

[36:41] Und deshalb meine Einladung, die Signale unseres Körpers, die eigenen Unstimmigkeiten ernst nehmen. Ernst, ja, nicht verbissen ernst nehmen, aber doch ernst nehmen. Jedes Signal ernst nehmen und zum Detektiv werden, zum Detektiv aller Unstimmigkeiten werden und dann vielleicht mit einer gewissen Leichtigkeit und Freude und aber auch einer gewissen Ernsthaftigkeit mit einem Anspruch, zu einer Liebe zu uns selbst quasi diese Unstimmigkeiten beseitigen. Nicht wo andere sagen, dass es ist unstimmig, sondern das, was wir selber als unstimmig empfinden.

[37:18] Genau. Und ein Atemzug. Nochmal. Das ist auch meine Angebote, meine Einladungen. Das sind quasi auch der Raum, wo wir einmal konkrete Tools und Praktiken und vor allem aber einen Raum lernen, um unsere eigene Stimmigkeit eben zu finden. Weil ich habe zwar gesagt, wir können das eben nur selber machen, aber wir können es natürlich mit Menschen umgeben, mit Räumen umgeben, wie zum Beispiel eben Unlock Your Body, wo wir, unsere Stimmigkeit hören, unsere Stimmigkeit fühlen. Weil, was ich ja ganz klar eben immer wieder gespiegelt bekomme, ist, hey Tim, ich mache bei dir eine Session, eine Stunde oder ein Mentoring und ich verstehe plötzlich alles, ich spüre mich ganz klar selber und wenn ich es dann alleine mache, bin ich nicht mehr ganz da. Also wir können das alles hören, wir können das alles wie ein Selbstmachen, ja, aber wenn ich zum Beispiel einen Rahmen halte, das ist ja auch Grund, warum so viele einen Podcast hören und so weiter und dann plötzlich macht es irgendwie Klick, weil die Energie, die dahinter ist, nicht das unbedingt, was ich sage. Oder jeder hat schon gehört, man soll durch die Nase abnehmen. Okay, tausendmal gehört. Völlig klar, nichts Neues. Aber die Energie des Raumes, mein Feld quasi, das macht ja ganz, ganz, ganz viel. Genau. Und deshalb steht auch jetzt im August noch einiges an.

[38:35] Und am 23. August, am 23. August gibt es eine Masterclass, wo es darum geht, wie können wir tief in den Körper kommen, um unseren Körper als Kompass zu finden. Was heißt, was wir da machen? Erstmal gebe ich eine Einführung in das Thema Körperintelligenz. Was bedeutet für mich Körperintelligenz, zelluläre Intelligenz?

[38:56] Und Einführung nur ganz, ganz hoher, es geht um die Praxis, es ist eine zweischündige Bewegungseinheit, wo wir einmal, erstmal über Bewegung, in Kontakt mit dem Körper kommen, Spannung beseitigen, mobiler werden, um dann eine Ebene tiefer, tiefer mit dem Atem, nachdem die Spannung weg ist, in unser Zentrum kommen, um dann in Reflexion, in Meditation das Ganze zu verankern. Und deshalb so ein Zwei-Stunden-Prozess, unfassbar kraftvoll, weil wir eben durch diese Ebenen gehen können. Erst oberflächliche Spannung, dann über die Atmung, ganz, ganz, ganz, ganz tief reinsacken, um dann in diesem Punkt, den ich vorhin angedeutet habe, quasi in unsere eigene Expression zu gehen. Und das ist genau das Ziel, der Wunsch. Wir gehen diese tiefe Erdung, ich denke, dass auch die Wurzeln im Wandel finden, den ganzen Wandel, den wir gerade haben, unsere Wurzeln finden, damit dann, zack, unser eigener Ton eben entspringt. Und nach dieser Masterclass ihr das Gefühl habt von wegen, oder nicht nur ihr Gefühl, einfach konkrete Sachen habt. Ah, okay, das ist für mich stimmig, das soll ich tun, das ist mein Kurs. Das ist der Körper als Kompass, das sind die Wurzeln im Wandeln, die Masterclass am 23. August, 10 Uhr, etwa zweieinhalb Stunden.

[40:12] Online und wer da nicht live dabei sein kann, bekommt eine Aufzeichnung, also eine Aufzeichnung steht für die Lebensdauer des Produktes, das muss ich so sagen, quasi zur Verfügung. Genau. Und dann natürlich meine allergrößte Einladung, der kraftvollste Rahmen, den ich gerade habe, den ich biete, ist das Unlock Your Body Mentoring. Das Unlock Your Body Mentoring ab Mitte September. Also für alle, die sagen, okay, ich bin halt super viel im Kopf, ich weiß super viel, ich habe super viel schon gemacht, Aber ich habe auch ganz viele Strategien, ganz viele Disziplinen, aber, ich bin nicht wirklich ganz bei mir. Ich will diesen Anker in mir finden, was nicht einen Schritt zurück heißt, sondern in meiner Welt heißt das ganz viele Schritte nach vorne. Weil dann finden wir den Körper als Sprache unserer Seele, um metaphorisch weiter zu sprechen, um eine völlig neue Form von Präsenz und Kraft und Ausrichtung und Gesundheit von innen heraus eben zu entfalten. Und das ist auch für Leute, die merken, okay, ich halte ganz viel, ich führe viel. Andere, meine Familie, andere Menschen, weil ich vielleicht Coach, Trainer, Therapeut bin oder Unternehmen, Vision, ich halte viel, ich trage viel, ich führe viel, aber mich selber halten, mich selber tragen, mich selber fühlen, führen, das kann ich mir eigentlich nicht geben. Also ich mache so viel für andere, so viel Verantwortung, aber für mich selber, da bin ich eben nicht und das ist die Basis. Das ist die Basis. Also im Grunde vor jedem.

[41:41] Strategie-Führungs-Mentoring-Workshop-Kurs, den man machen kann, kommt im Grunde das Under-your-Body-Mentoring, weil das die Basis bildet, wo wir so viel Stimmigkeit finden, dass wir vielleicht dann Strategien, Disziplinen gar nicht erbrauchen, weil es eben von innen rauskommt. In dem Mentoring gehen wir in vier Monaten, in vier Monaten, vier Monatsprozess, durch alle Schichten unseres Seins, unseres Körpers. Ich gehe da durch sieben Zonen oder sieben Tore quasi, die immer eine physische, energetische, emotionale und mentale Ebene haben. Und mit denen gehen wir in Kontakt und gehen dann in die Präsenz und entwickeln dann diesen Raum in uns, um Räume außerhalb eben zu halten. Und die Reise ist endlich auch orientiert an den Energiezentren, an den Chakren, angefangen von der Wurzel, die für Stabilität, für Erdung steht.

[42:33] Über unseren Wille, unsere Entscheidung, über unsere Herzintelligenz, die Emotionen, über die Kehle, den Ausdruck, über unsere Vision, um unser Instrument von ganz tief zu stimmen. Wer meine Arbeit kennt, weiß, ich verbinde einerseits viele Traditionen, die ich im letzten 15 Jahre studiert habe, aus aller Welt moderne Wissenschaft. Aber vor allem sage ich gar nicht, was ich benutze, sondern ich habe keine Methode,

[42:59] sondern meine eigene Stimmigkeit. Also das, was ich selber erfahre, was ich mit hunderten, tausenden Klienten sehe, die Workshops, die ich gemacht habe, aus meiner Mitte raus, diesen Raum halte ich. Und das ist Unlockable Dementoring ab 15. September für maximal 15 Leute. Also gerne direkt die Nachricht schreiben, direkt einen Call mit mir vereinbaren. Das Ganze läuft nur nach Gespräch, ob wir sehen, das passt. Und dann gehen wir da durch. Wird oft gefragt, eine Frage gerade gesehen, was ist der Zeitaufwand?

[43:30] Wir haben eine längere Live-Session die Woche, so etwa zwei, zweieinhalb Stunden. Genau, das ist quasi der einzige fixe Termin. Das Ganze ist online, wird auch aufgezeichnet, wer nicht live dabei sein kann. Also einmal die Woche, längerer, kraftvoller Raum. Und andere Frage war, was ist der Unterschied zu den Mentorings der letzten Jahre? Das ist, glaube ich, jetzt die fünfte oder sechste mehr oder weniger Mentoring-Runde. Aber die jetzt ist völlig anders. Wenn ich eins gelernt habe, ist es, dass wir so viele Informationen eben allgemein schon haben, dass ich weniger unfassbar viel Input gebe. Ja, so viel Input wie nötig, aber vielmehr diesen Erfahrungsraum, diesen tiefen Erfahrungsraum eben halte. Wir haben, ich habe gesagt, die sieben Zonen und wir sind in jeder Zone immer zwei Wochen. Und in der ersten Woche, ja, gibt es eine innere Landkarte, eine Navigation, Input, um in die Reflexion zu gehen und ein Austausch. Aber vor allem die Woche zwei ist nur das Spüren, das Verkörpern, direkte körperliche Praktiken. Was konkret können wir über Bewegung, Atmung, Achtsamkeit eben tun, entfalten, reflektieren, was in unserem Prozess eben gerade lebendig ist. So, und ganz wichtig, also im Grunde ist es auch dieser Raum, dieser Reflektionsraum für jede Zone. Und da geht in jedem, der dabei ist, quasi auch das in Resonanz, was bei demjenigen gerade in Resonanz geht. Und deshalb macht jeder eine vollkommen andere Erfahrung.

[44:56] Weil wir eben im Grunde, weil sich das entfaltet, was sich bei demjenigen oder derjenigen eben jetzt entfaltet. Das ist die Schönheit eben an dem Mentoring, eben an diesem Rahmen.

[45:09] Genau. Gut, ich habe mir auch überlegt, die erste Eröffnung ist am 15. September, also mit der Eröffnung meine ich direkt die Willkommen-Session und dann haben wir quasi am Ende der Woche dann eine längere Session und da bin ich in den Alpen, auch online, aber ich mache die von den Alpen aus und das setzt, glaube ich, ganz gut die Segel, diese kraftvolle Klarheit der Alpen, wo ich dann sein werde, auch die Energie da quasi mitnehmen, die kraftvolle Klarheit der Alpen, die Berge, das klare Wasser, weil diese Klärung, Das ist konkret das, was ins Ziel ist. Nochmal, ich gehe auf nächste Woche, 7.30 Uhr, heute war es Pampen später, auch nächste Woche wieder live. Das kommt danach auf YouTube, Instagram und eben dem Podcast. Und Einladung zur Masterclass am 23.08. Dann Mentoring, gerne mir direkt eine Nachricht schreiben oder auf der Mentoring-Seite, die ihr in meinem Linktree, in den Shownotes und im Bio eben findet, erst mal die Infos angucken und dann direkt einen Call mit mir buchen, wenn noch Plätze frei sind.

[46:15] Wenn noch Plätze frei sind, also gerne schnell sein. Das jetzt ist konkret die Einladung, wenn du das spürst. Und in dem Sinne schließen wir den Raum, die Runde für heute.

[46:31] Und enden so, wie wir angefangen haben, nur für drei. Gemeinsame Atemzüge, drei gemeinsame Atemzüge und lass den Atem erstmal ausgleiten, lass den Kopf rauschen, ein kleines bisschen ausgleiten und dann atme durch die Nase ein mit mir, in die Tiefe des Bauchers, in die Tiefe des Beckens, in die Weite und mit dem Ausatmen entspannen den Körper.

[46:58] Der nächste Atemzug einfließt, atme in den Brustkorb, das Herz, lass das Herz weich und weit werden. Und mit dem Ausatmen, lass das Herz noch weicher werden, noch weiter. Nächster Einatmen kommt, atme durch die Nase, in den Kopf, lass den Kopf weit werden und weich werden. Und mit dem Ausatmen, atme in die Öffnung des Geistes. Und zwei Bonus-Atemzüge. Ab dem nächsten Atemzug gemeinsam ein und spüre, dass wir gemeinsam im Feld atmen. Lass uns gemeinsam einatmen, Wurst sein, dass wir ein Orchester sind, jeder unser Instrument, aber ein Orchester sind. Gemeinsam einatmen. Und wenn der Atem ausfließt, ab dem gemeinsam aus. Und letzten Atemzug. Nehmen wir mit allem, was ist, mit der gesamten Welt, spüren, dass wir alle dasselbe Feld, dieselbe Luft atmen, ab und vollständig ein und mit dem Ausatmen werden wir weich.

[48:19] Spüren in die Stille, wenn der Atem ausgeglitten ist, diesen kurzen Raum nach der Ausatmung. Deinen eigenen Anker, deinen eigenen Stillpunkt. Leere. Spüre die Fülle dieser Leere. Je schwanger diese Leere mit Möglichkeiten ist. Und schau, welche Möglichkeit hier geboren werden möchte. Okay. Und diesen letzten Atem. Schenke gerne diesen Atem, dieses Lächeln, was daraus entsteht. Auch den nächsten Menschen, den du triffst. Achtung, Liebe ist wie ein Boomerang. Kommt zurück. Aber ich denke, es gibt ein Schlimmere.

[49:08] Music.