Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner

Die 4 Stile der Meditation verstehen mit Marbod Kindermann | #176

February 08, 2024 Tim Boettner
Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner
Die 4 Stile der Meditation verstehen mit Marbod Kindermann | #176
Show Notes Transcript Chapter Markers

Meditation ist eine kraftvolle Technik, die seit Jahrtausenden für ihr transformatives Potenzial praktiziert wird. Viele Menschen finden allerdings keinen Zugang und sind frustriert. In dieser Episode geht es um die verschiedenen Stile der Meditation, deren Effekte und wie du einsteigen oder deine Praxis vertiefen kannst. Marbod Kindermann ist Meditationslehrer, Heilpraktiker für Psychotherapie und Mitbegründer des Instituts für NeuroMeditation.

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Speaker 1:

Meditation ist eines der Tools und Taktiken, die mein Leben letzten 10, 12 Jahren enorm bereichert hat, die für mich unfassbar wertvoll ist, und warnen, auch wenn an täglichem Praxis gehört. Aber ich habe festgestellt, dass viele wollen mit Meditation anfangen und sind da erst mal verwirrt. Die klassische Geschichte, die ich immer wieder höre, ist ich setze mich hin, probiere zu meditieren, ich kann meine Gedanken nicht abstellen, ich habe versagt, dass Meditation für mich nichts ist. Ich möchte heute gemeinsam mit meinem Gast Robert Kindermann Meditations-Guide gestalten, um einmal zum gewissen Maß Meditation zu end mystifizieren und erklären was ist Meditation, wie können wir anfangen, und was gibt es eben auch für Stiler? Weil was ich auch beobachte, ist, dass Leute sagen, sie meditieren, aber jeder versteht darunter irgendwas völlig anderes, völlig andere Dinge machen. Die Leute nutzen aber dasselbe Wort.

Speaker 1:

Das heißt heute klarer und tiefer einstiegende Meditation, und ich denke, wir machen auch ein bisschen mehr als nur den Einstieg. Hast du ab und zu Verdauungsbeschwerden, das heißt vielleicht Blähung, verstopfung, ein entzündeten Darm, oder fühlt sich eben einfach nicht wohl in deinem Bauch und ist bewusst, dass es weitreichende Konsequenzen haben kann? Zum einen zeigt die Forschung über die Darmhirnachse, dass die Darm-Sundheit Auswirkungen auf die Mental-Sundheit haben kann, und weiteren gilt wenn du nicht gut verdauen kannst, dann nimmst du weniger Nährstoffe aus deinen Lebensbilden auf, und so komisch es klingt, du kannst überfressend verhungern, weil du eben nicht die Nährstoffe aus den Lebenshütteln bekommst. Außerdem wenn die Lebensbilden nicht verdaut werden, dann werden die lebendsten Bestandteile sehr lange im Darm in deinem System verweilen, sie können fermentieren, sogenannte Endotoxine bilden, und hey, das wollen wir nicht haben. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unsere Verdauung natürlich unterstützen, und natürlich sind hier zuerst das Thema Stressmanagement und deine eigenen individuelle Ernährung finden die wichtigsten Maßnahmen. Da unser Alltag einfach sehr, sehr voll und fordernd ist, vertraue ich aber hier auf natürliche Produkte, die mir helfen, meine Verdauung zu unterstützen. Und hier bin ich ein riesen Fan von den Produkten von Evidase. Mein erstes Schwert für die Verdauung sind Verdauungsenzyme. Enzyme müssen dafür da, proteine, fette und Kohl Nutrate runterzubrechen, damit wir sie besser aufnehmen können.

Speaker 1:

In Kombination mit Magensäure, also Betain-Hydrochlorid, entsteht hier ein kraftvoller Mix. Evidase bietet hier das Produkt DiGest an, was eben eine wunderbare Zusammenstellung aus hochwertigsten Verdauungsenzymen kombiniert mit Betain-Hydrochlorid und ein paar Kräutern, um die Verdauung zu unterstützen. Ich nehme hier ein Kapsel vor dem Essen. Eine weitere Wunderwaffe und eine großartige Kombination mit DiGest ist der Probiotika-Komplex Dailybiotic. Dailybiotic enthält eine Vielzahl an guten Darmbakterien, die die guten Darmbakterien im Darm vermehren und diese dann hoffentlich die schlechten Darmbakterien aushungern.

Speaker 1:

In Kombination mit einer naturbelassenen Ernährung habe ich in den letzten Monaten ein großartiger Erfahrung gemacht mit den Verdauungsenzymen und dem Probiotika. Gehe jetzt auf everydayspunktde und nutze den Code THINKFURGRODE10 und sichere dir deine Verdauungskombination. Der Code gilt für alle Produkte bei Everyday, wie auch die großartigen Aminosäuren Smart Protein. Probiere diese Kombination für einen Monat und lasse mich dann wissen, wie es sich für dich anfühlt. Ich wünsche dir beste Gesundheit. Also, herzlich willkommen, marbot Du.

Speaker 1:

Ich kann mir kein besseren Vorstellen, um einen Einstieg quasi zu liefern. Du warst bei mir schon mal im Podcast mit Daniel Ruppert, und da haben wir über Atmung, kälte, meditation gesprochen, und heute machen wir noch ein deep Teil von das Thema Meditation. Du hast auch einen technischen Hintergrund auf Horst Meditation, auch wissenschaftlich mit Gehirnenwellen, und kannst genau sehen, wie wirkt Meditation eigentlich auf die Gehirnenwellen Und das wollen wir heute auch sehen welche Stile beeinflussen wie unsere Gehirnenwellen und damit eben auch unsere Gesundheit, so dass jeder höher, jede höherer auch vielleicht für einen Einstieg ein Meditationsstil wählen kann, der die eigenen Baustellen, die eigenen Wünsche und Träume optimal unterstützt. Also, herzlich willkommen, marbot, gib uns mal einen Einstieg. Wer bist du, wie bist du zur Meditation gekommen und wie wirkst du aktuell?

Speaker 2:

Ja, tim, erstmal lieben Dank für die erneute Einladung. Also ich freue mich sehr, auch wieder hier zu sein und wieder über so ein Herzensthema zu sprechen, also so, wie du es auch gerade beschrieben hast. Ich kann das total nachvollziehen, wenn man halt neu einsteigt in Meditation man ist völlig verwirrt. Es gibt so viele Möglichkeiten da draußen, du weißt gar nicht, wo du anfangen sollst. Du machst irgendwas, und wenn du Glück hast, dann erwischst du das, was dir jetzt weiterhilft, und dann bleibst du dran. Aber ansonsten bist du wahrscheinlich erstmal ziemlich verloren. Und immerhin, so ging es mir auch. Also ich habe vor acht Jahren angefangen zu meditieren. Also, ich hatte damals Burnout Symptome. Also ich habe in einem Konzern gearbeitet als technischem Projektleiter und habe dort gemerkt, einfach die Arbeitslast, das Chaos, das Pensum, die Projekte machen mir so sehr zu schaffen, dass ich wirklich immer mehr gespürt habe.

Speaker 2:

Da treten jetzt bei mir auch Symptome auf, der Schlaf wird immer schlechter, ich habe immer mehr Anspannung, die Gedanken kommen gar nicht mehr zur Ruhe, und dann war es naheliegend, nach irgendwas zu suchen, was diese Gedanken eben wieder zur Ruhe bringt. Und dann bin ich eben auch zur Meditation gekommen und habe mich da auch erstmal so ein bisschen verloren gefühlt. Und ja, weil ich einfach auch immer so ein wissenschaftliches Denken hatte. Als Ingenieur möchte man ja doch auch immer verstehen, wie funktionieren die Sachen, wo kommt irgendwas her? Und ich hatte damals auch überhaupt keinen Zugang zur Meditation, ich konnte mir gar nichts darunter vorstellen. Und dann habe ich einfach auch geschaut was wissen wir über das Gehirn, was wissen wir, wie Meditation auf das Gehirn wirkt? Und dann landet man eigentlich zwangsläufig mal beim Institut für Neuromeditation Und damals eben bei Dr Tarrant in Amerika.

Speaker 2:

Er hat das Ganze dort gegründet, und da habe ich das erste Mal gelernt, wie Meditation eigentlich zu unterscheiden ist, also wie unterschiedlich sind diese Formen, wie unterschiedlich kann ich meine Aufmerksamkeit richten? Und das hat mir das erste Mal wirklich so ein Leitfaden gegeben, wo ich verstanden habe okay, wenn ich mich so fühle, dann meditiere ich so, wenn ich das erreichen möchte, meditiere ich so. Und das war für mich so das erste Mal des Verständnis okay, es gibt eine Struktur, es gibt eine Herangehensweise, es gibt eine Anleitung. Und das hat mich sofort fasziniert, habe mich dann eben auch dort als Lehrer ausbilden lassen, und das hat im Endeffekt dann auch dazu geführt, dass ich dann jetzt eben vor drei Jahren, als ich dann in die Vollselbstständigkeit gewechselt habe, eben dann auch mit dem Partner Norman Schack dann das Institut für Neuromeditation in Deutschland gegründet habe. Das heißt, wir sind hier auch jetzt im deutschsprachigen Raum unterwegs und haben eben auch das Ausbildungssystem, wie Dr Terrant das in den USA hat, eben jetzt im deutschsprachigen Raum im Programm.

Speaker 2:

Und das heißt, wir bilden da eben Meditationslehrer, coaches, therapeuten aus, alle, die also gezielter mit Meditation arbeiten wollen und die eben auch ja einerseits natürlich für sich verstehen wollen, was ist Meditation eigentlich, aber vor allem auch dann in der Arbeit mit anderen Menschen ein Leitfaden wollen und gezielter mit Klienten und Patienten eben auch arbeiten wollen. Das war eigentlich mal so mein Zugang zur Meditation. Also irgendwann habe ich gemerkt, das ist so mein Herzensthema, man kann so viel verändern, und habe dann eben auch mein Ingenieur's Job ja gekündigt und habe gesagt, okay, ich möchte hier Vollzeit in der Richtung wirken und habe eben auch selber dann jetzt dann durch die Ausbildung zum Heilpraktiker für Psychotherapie vor allem auch therapeutische Tools kennengelernt und kann damit eben auch dann meinen Klienten da eben auch mit einem breiteren Spektrum helfen und nutze da eben einerseits Meditation, andererseits eben auch therapeutische Tools, um da wirklich ganzheitlich auch ja eine Verhaltensänderung oder eine Veränderung vor allem in den Denkenmustern dann zu erreichen.

Speaker 1:

Ja, ja, ich erzähle erstmal, was in meiner Erfahrung jetzt für mich der einer der wichtigsten Fektor Meditation ist. Und da möchte ich von dir hören, was du an Effekten eben beobachtet, was die Benefits Meditation sind. Und für mich ist ein Ding, was passiert, dass ich mein Körper wahrnehme, aber auch alles um mich herum wahrnehme. Das ist für Leute manchmal ein bisschen verwirrend. Wenn ich von Körper spreche, dann meine ich auch immer meine Gedanken, meine Emotionen, also alles, was meine Sinne oder tatsächlich auch mein übersinnliches wahrnehmen kann. Und du hast es so schön gesagt, dass du hattest Burnout Symptome. Und dann ist ja die Frage warum hast du es eigentlich zu spät gemerkt?

Speaker 1:

und für mich ist Meditation quasi Entwicklung einer Metafähigkeit, wie wir spüren, wie es uns wirklich geht, wie es also um unsere mental Verfassung, emotionale Verfassung und körperliche Verfassung bestellt ist. Und dann haben wir eben die Wahl überhaupt erst. Wir haben die Wahlfreiheit, dann eben auch was zu ändern. Und das ist für mich deshalb Meditation so kraftvoll, weil wir dann erstmal bewusst sein, für diese verschiedenen Bereiche eben herstellen können. Letztendlich Genau, wie beschreibst du die effekte, die vielfältigen Effekte von Meditation? was gibt es da?

Speaker 2:

Ja, also, ich kann das auch total unterstreichen, was du sagst.

Speaker 2:

Es geht eben darum, auch sich selber wieder besser zu spüren. Also, natürlich habe ich diese Symptome damals auch wahrgenommen, aber es waren eher meine Glaubenssätze, die mich halt in diesem Hamsterrad drin gehalten haben. Ich habe schon gemerkt, dass das nicht das ist, was ich machen möchte, und dass ich auf den Zahnfleisch gehe, aber meine Glaubenssätze haben es erstmal verhindert, dass ich eben konsequent handle und auch wirklich dann was verändere. Und ja, also das Spüren vom Körper ist auf jeden Fall eine Sache. Also sagst du es ganz richtig es geht halt um die Wahrnehmung. Also auch vielleicht mal noch am Anfang erwähnt, wenn ich oder wenn wir wahrscheinlich von Meditation sprechen, was wir damit meinen, ist, wir richten unsere Aufmerksamkeit ganz gezielt auf eine bestimmte Art und Weise. Das heißt, wenn wir jetzt in eine Meditation gehen, dann nehmen wir uns vor, jetzt möchte ich auf diese Art und Weise meine Aufmerksamkeit richten, und diese Art und Weise, wie ich die Aufmerksamkeit richte, die kann eben sehr, sehr unterschiedlich sein, und wie ich aber die Aufmerksamkeit richte, hat dann unterschiedliche Effekte. Und es kann sein, dass ich damit meine Aufmerksamkeitsspanne erhöhen möchte, dass ich meine Gedächtnisleistung erhöhen möchte, dass ich mehr im Hier und Jetzt sein möchte, also auch wirklich, wenn ich irgendwo bin, wo ich sage hey, hier ist eigentlich grad schön, ich trink einen Kaffee an einem tollen Ort mit tollen Menschen, aber ich fühle es nicht, ich spüre keine Freude, dann hängt es damit zusammen, dass ich nicht vollkommen da bin. Ich bin nicht vollkommen präsent, sondern es laufen irgendwelche anderen Sachen in meinem Geist ab. vielleicht denke ich noch über die Vergangenheit nach, über irgendwas anderes, was mir passiert ist, oder ich plan schon wieder in die Zukunft. Und da ist es eben auch ein ganz großer Effekt, dass es darum geht, wieder im Hier und Jetzt anzukommen und einfach das wahrzunehmen, was jetzt da ist, weil es gibt einfach so viel Schönes, wofür wir in dem Moment dankbar sein können.

Speaker 2:

Aber wenn die Aufmerksamkeit nicht darauf liegt, sondern auf was völlig anderem, dann bin ich eben auch selber, auch mit meinem Körper, in einer anderen Verfassung. Ja, und darum geht es essentiell, also das zu schulen. Wo bin ich mit der Aufmerksamkeit? und dann hängt es eben davon ab, wo richte ich sie hin, was trainiere ich damit? und das hat dann eben unterschiedliche Effekte, und die können dann eben je nach Meditationsstil in eine andere Richtung gehen. Das bedeutet aber auch, wir wollen halt gezielt an Meditation rangehen.

Speaker 2:

Also, das heißt, in der Neuromeditation geht es darum, wirklich diesen Leitfaden zu haben, also zu verstehen, was bringen die einzelnen Stile, und dann nicht einfach zu sagen okay, ich mache jetzt irgendeine Meditation, und eine Viertelstunde später mache ich die Augen auf und habe irgendwas gemacht. Ja, das ist so. Wenn du zum sportlichen Training gehst und sagst, ich mache heute eine Trainingseinheit, und dann läufst du einfach los und spazierst los und schaust, was passiert, dann hast du zwar irgendwas gemacht, und das war vielleicht auch gut für dich, für dein System, für den Körper, aber es bedeutet, du hattest dann in dem Moment vielleicht kein Ziel, und damit bist du auch einem Ziel nicht näher gekommen.

Speaker 1:

Ja, ich sage ja so dass wir da nicht auftan ist, für 10 Minuten eben mal mit geschlossenem Augen zu denken, was im Grunde kein großer Unterschied ist, mit offenen Augen zu denken.

Speaker 2:

Ja, vollkommen richtig. Also, das bedeutet wirklich, es findet keine Meditation statt, weil ich die Aufmerksamkeit nicht gezielt richte, sondern weil ich einfach nur weiter in meinen Automatismen bleibe und dem Gehirn freien Lauf lasse, dass einfach irgendwas mit der Aufmerksamkeit passiert.

Speaker 1:

Ja, lass uns dann mal in den Begriff auch gehen. Du hast Neuromeditation, ist immer wieder gesagt, aber was genau bedeutet Neuromeditation? Und dann hast du ja verschiedene Stile angesprochen, und lass uns mal durch diese vier verschiedene Stile gehen, vielleicht vom einfachsten, zugänglichsten, wenn es sowas gibt, zum abstraktesten, Wie gegen Dinge eine große.

Speaker 2:

Ja, kann ich gerne auf die Art und Weise machen. Neuromeditation bedeutet vom Begriff her, dass wir uns das Nervensystem genauer des Gehirn anschauen und uns dabei die Frage stellen was passiert im Gehirn beim Meditieren? Dr Terrent hat eben die Studienlage durchforstet, weil er auch als Psychologe in seiner Arbeit, auch als Neurofeedback-Therapeut immer wieder versucht hat, diese Verknüpfung zu machen. Was wird an welcher Stelle im Gehirn verändert, wenn meditiert wird? Es gibt einige frühe Studien, auch gerade so Meta-Studien, die sind zu dem Ergebnis gekommen, Meditation hat eigentlich keine richtigen Effekte. Wir können das nicht so richtig zeigen, Und das Problem ist, man hat einfach ein viel zu großes Spektrum an Meditation unter einen Hut gepackt, Und es ist so, als würde man sich jetzt anschauen, was hat irgendwie Ausdauerschwimmen, Wandern und Krafttraining für alle umfassende Effekte oder für einzelne Effekte auf den Körper?

Speaker 2:

Und wenn die eine Studie sagt, naja, es findet ein Muskelaufbau statt, und die andere Studie sagt, naja, die Grundlagen, ausdauer wird gesteigert, Und man schaut sich dann wieder alle an, was die gemeinsam haben, dann ist halt das Ergebnis wir haben nichts gemeinsam. Und damit könnte der Trugschluss entstehen Meditationen wirkt nicht. Und die Antwort ist halt man hat nicht genau genug hingeschaut, man weiß sich noch nicht darüber im Klaren, wie unterschiedlich die Aufmerksamkeit gerichtet wird und dass genau diese Nuancen für das Gehirn aber einen Unterschied machen.

Speaker 2:

Ja ich bin bei Dr Tarrant, hat sie.

Speaker 1:

Nur nur ergänzen, also jeden von den Hörerinnen und Hörern, die sich noch nicht mit Wissenschaft so beschäftigt haben, da ist eine wichtige Fähigkeit, sich mal genauer aus so Ergebnisse ein bisschen zu interpretieren. Weil zum Beispiel, was du beschrieben hast, also wenn wir zum Beispiel, wir sagen mal, wir haben 20 Leute, und davon haben wir bei drei Leuten ein unfassbar poseneffekt, alles hat sich in den Verbesser, die sind gesund geworden, und dann bei ja drei Leuten hat sich irgendwas verstechtert, erstmal oder so, und ein Rest ist gar nicht viel passiert. Und dann wurde gesagt, die Methode bringt nichts. Dann würde sagen, die Methode bringt nichts.

Speaker 1:

Ein System oder eine Meinung wurde sagen, das Ganze bringt nichts. Aber dann spricht man damit ab, dass es für drei Leute eben absolut der Life-Changer war und das tull schlecht hin. Und das ist so wichtig, weil ich persönlich mache viele Dinge auch, und ich merke okay, das funktioniert für mich. Und dann sagen andere, das funktioniert nicht, bei mir funktioniert es nicht, aber eben im Teil machen sie was anderes so. Und da ist eben so wichtig, dass wir jetzt genau auseinandernehmen, was genau bei der Meditation eben auch gemacht wird, um eben nicht Äpfel mit Würmen zu vergleichen. Genau ja, also.

Speaker 2:

Ja, ganz genau. Und eben bei dieser Betrachtung ist rausgekommen, dass, wenn man genauer hinschaut und mal sieht okay, es gibt natürlich super viele Traditionen und auch moderner Ansätze bei Meditation. Wenn man mal schaut, welche kann man zusammengruppieren, welche richten die Aufmerksamkeit auf die gleiche Art und Weise, dann kann man feststellen, dass tatsächlich innerhalb von diesen Clustern auch die neuronalen Effekte die gleichen sind. Und dadurch ist es möglich zu sagen okay, es gibt grundsätzlich eigentlich trotz dieser Vielfalt da draußen nur grundsätzlich vier verschiedene Möglichkeiten, wie ich diese Aufmerksamkeit richten kann, und die haben eben gemeinsam, dass dann auch die Effekte im Gehirn die gleichen sind. Und weil du sagst mal mit dem einfachsten Anfang, dann würde ich sagen, wir fangen mit Fokus an, dass es dann also der erste Stil, wo es darum geht, die Aufmerksamkeit sehr, sehr eng zu richten, das heißt, ich habe wirklich einen Fokuspunkt, also das kann jetzt die Oberlippe sein oder die Nasenlöcher, dass ich einfach nur an immer dieser gleichen Stelle bleibe und da sehr genau hinschau, genau reinspüre, was kann ich wahrnehmen, und diesem Drang wieder stehe, dass irgendwann der Kopf sagt okay, das ist langweilig, guck mal, ein Kribbeln im Knie können wir doch auch wahrnehmen, und wir können ja noch morgen den Tag planen.

Speaker 2:

Na, dann mal zu sagen, nee, wir kommen wieder zurück zu den Nasenlöchern. Das bedeutet, ich richte die Aufmerksamkeit sehr eng, und ich trainiere es mir ab, auf solche äußeren Reize zu reagieren. Und wir sind einfach sehr vielen Reizen mittlerweile ausgesetzt, und alles Mögliche versucht, unsere Aufmerksamkeit zu ziehen und zu halten, und da trainieren wir eben in eine andere Richtung, und das hat eben zum Effekt, dass ich dann logischerweise meine Aufmerksamkeit auch besser halten kann. Das heißt, ich kann fokussierter bei der Sache sein, ich kann fokussierter arbeiten. Das heißt aber auch, dass sich mein Gedächtnis verbessert und eben solche äußeren Reize mich nicht so schnell aus der Bahn werfen.

Speaker 2:

Also, wenn ich am Arbeiten bin, und es klingelt ein Telefon oder es klingelt die Tür, ich kann eben sehr schnell sagen okay, nehm ich wahr, brauche ich jetzt aber nicht, und komme wieder zurück zu dem, was ich eigentlich gemacht habe, und da gibt es total viele interessante Studien, wo es dann auch Aufmerksamkeitstests gibt, wo man wirklich sehen kann okay, das ist wirklich spezifisch das beste Training bei der Meditation, um wirklich diese Aufmerksamkeit halten zu können, und um wirklich dann auch in Tests. Also gibt es dann so Schul-Eintrittstests und so was, die dann gemacht wurden, wo man wirklich sagen kann, dass das signifikant besser abgeschnitten wird.

Speaker 1:

Ja, das würde ich mal sagen, nur quasi in meiner Praxis und Erfahrung finde ich es sehr wertvoll, dann auch Orte des Fokuses zu nehmen, die auch neue Einblicke und Gewerben, die interessant sind, weil manchmal wir können das den Atem verfolgen und die Nase verfolgen oder eine Kerze angucken, und das ist, dann trainieren wir quasi Fokus. Aber zum gewissen Maß ist es total sinnvoll. Aber dann ist es auch wieder ein bisschen sinnlos, und was ich ganz gerne mache, ist dann eben auch zu sagen okay, ich lerne jetzt mal wie auf dem Zwerchfeld zu konzentrieren oder so weit zu gehen, dass ich mich auf meine Leber konzentriere oder meinen Darm konzentriere und damit eben meine Körperkarte im Grunde verbessere. Weil mein Gedanke ist da manchmal so, als zweiten Schritt kann ich nicht die Bereiche spüren, die für mich eigentlich interessant sind, sie besser zu spüren. Das ist für mich teilweise eben interessant, weil wir reden in der Gesundheitswelt dann so viel über Organe und so was, aber ganz viele Leute haben gar keinen Gefühl für ihre Organe.

Speaker 1:

Und ganz vielen Traditionen machen wir eben auch genau das, dass wir zum Beispiel die Leber wahrnehmen und vielleicht dem sogar einen Lächeln schenken oder einfach wahrnehmen, was da ist. In meiner Erfahrung können wir da so viel Informationen bekommen, wenn wir das eben länger praktizieren, und einmal merken wir krass. Ja, mein Leber, mein Darm geht es jetzt endlich so, und das finde ich wirklich verrückt, was man mit der Zeit, mit den Wochen, monaten, jahren dann für ein Körpergefühl entwickelt, weil man eben die Signal des Körpers versteht.

Speaker 2:

Ja, und das ist wirklich interessant, wie stark das trainierbar ist und wie sehr man das schulen kann. Weil das bedeutet einfach nur, wenn ich im Alltag sehr viel im Außen bin und gar nicht mehr wahrnehme, was bei mir abgeht, dann verliert der Körper auch diese Fähigkeiten. Und es gibt ja auch so extreme Beispiele wie jetzt 10 Tage, wie Passana Retreat, wo über 10 Tage lang 10 Stunden am Tag meditiert wird, Und das ist halt absurd, was man damit trainieren kann und wie fein die Wahrnehmung wird. Also die ersten Minuten denke ich dann okay, meine Nasendöcher, was kann ich da jetzt noch neues wahrnehmen? Und irgendwann wird das immer feiner, die Auflösung steigt einfach immer mehr, und das Spektrum wird immer größer. Und für dich eine tolle Idee, das wirklich dann auch nochmal gezielt zu nutzen, um so diese Körperlandkarte nochmal neu abzubilden.

Speaker 1:

Ja, weil in meiner Philosophie brauchen wir dann immer mehr Informationen von außen, immer weniger, und wir haben immer weniger Informationen von außen, weil wir eben die ganzen Informationen aus dem Körper bekommen.

Speaker 1:

Und auch das ich wollte da abzuholen, das ist ja jetzt nicht unbedingt ein Metaphysischkonzept, sondern wir haben ja nervale Innovation, wir haben Nerven, die eben die Organe mit dem Gehirn verbinden, und eben durch Achtsamkeit und Meditation können wir eben lernen, die Sensorik da wieder wahrzunehmen, anzusteuern.

Speaker 1:

Da haben die Hürneachse meistens schon gehört und Wagus, nerven, solche Geschichten, und damit können wir eben genau diese Signale, die eigentlich da sind, wahrnehmen Und wissen, was wir brauchen. Und damit erübrigen sich in meiner Erfahrung auch so viele Trends und Diskussionen und Meinungen Das ist richtig, das ist richtig die für mich ganz oft eine dissoziierte Diskussion sind, wo ich oft denke ich weiß doch, aber das ist für mich eben so, stimmt, ich spüre das doch, und damit sind die Diskussionen dann so ein bisschen hinfällig, und das Leben wird für mich dezent einfacher, weil ich das einfach eben spüre, was richtig ist und was nicht, und dann mach ich mich unabhängiger von den ganzen Tipps und so weiter, und die Meinungen Ja, ich find's mal so witzig, wenn halt natürlich auch mit so Fitness-Trackern getrackt wird, wie weit ist mein Schlaf, und wie war sonst was, und wie sind die Auswirkungen.

Speaker 2:

Das ist ein bisschen verrückt, wenn man jemand fragt, wie hast du geschlafen? und dann kommt so der Blick auf die Uhr. Also, wenn ich das morgens nicht spüre, bin ich jetzt ausgeruht und fit und kann den Tag einfach angehen, sondern muss schauen naja, okay, so und so viel Prozent Rennschlaf und so und so viel Tiefschlaf. Also wahrscheinlich bin ich erhöht. Also, ich bin auch der Meinung, wir dürfen einfach unser Training machen, rausgehen, und wir spüren doch eigentlich, was wir brauchen und was uns dann gut tut. Aber ja, tatsächlich haben viele genau dieses Gespür verloren, und es ist total wichtig, das wieder zurückzutrainieren und wieder in die Wahrnehmung zu kommen.

Speaker 1:

Das sind wir ja quasi beim Thema Feedback, und ich fragte dich, ob du quasi mit Neurofeedback arbeitest. Und im Grunde sind die ganzen Tracker du bist ja auch ein Feedback-Mechanismus. Ich habe zum Beispiel ein paar Jahre das Spiel gemacht, dass ich quasi früh meine Herzratenlabilität gemessen habe für drei Minuten Damals war das vom Brustkorb, da gab es noch keine Ringe oder sowas, und ich habe aber währenddessen quasi in mich reingespürt und habe dann quasi geraten, wie hoch meine HRV ist, wie hoch meine HRV und mein Puls ist. Und dann habe ich quasi erst die Daten angeguckt, und ich wurde quasi dadurch immer besser darin, mein Stressniveau, meine HRV und auch mein Herzschlag eben zu spüren. Ich habe dann auch jahrelang immer Puls-Messer genommen im Sport als Trainierender, und das ist total wertvoll als Feedback-Mechanismus.

Speaker 1:

Aber mittlerweile weiß ich ziemlich genau, wie hoch mein Puls ist. Also ich kann das einfach sagen, aber nicht, weil ich es eine Woche gemacht habe, sondern wahrscheinlich ein, zwei Jahre gemacht habe, und das letztendlich ist wieder eine Fähigkeit, die ich durch Meditation gelernt habe, und zum gewissen Maß ist das sogar Meditation, dieser Abgleich über das Feedback. Aber jetzt quasi immer die Frage Neurofeedback, arbeitet ihr im Zitut quasi auch mit Neurofeedback, oder wie ist das ein zu ordnen?

Speaker 2:

no-transcript. Also, tatsächlich liegt es halt nahe, wenn wir wissen, welche Areale bei welchem Stil, auf welche Art und Weise vielleicht aktiviert oder deaktiviert werden. Dann liegt natürlich gerade für Neurofeedback-Therapeuten nahe Hey, das will ich auch trainieren können. Also vielleicht auch mal das kurz zur Erläuterung. Also, neurofeedback bedeutet einfach, ich habe Elektroden auf dem Kopf, und ich habe die Möglichkeiten, jetzt über voreingestellte Protokolle zum Beispiel dem Gehirn anzutrainieren oder das Gehirn es trainieren zu lassen. Jetzt können wir auch sagen, die Aufmerksamkeit besser zu halten, also sprich, der präfrontale Cortex soll aktiviert werden. Und dann kann ich beim Neurofeedback zum Beispiel über ein Bild, das hell oder dunkel wird, oder über Musik, die an und aus geht, dann demjenigen, der das Feedback bekommt, einfach sagen ja, dein Gehirn macht gerade das Richtige, und wenn die Musik ausgeht, okay, dein Gehirn bewegt sich gerade weg.

Speaker 2:

Und beim Neurofeedback ist es eben so, dass die Idee ist, nicht aktiv einzugreifen, sondern das Gehirn soll selber herausfinden, was jetzt gerade Belohnung und Bestrafung ist, und wird selber sich da reintrainieren. Und interessanterweise funktioniert es. Also, obwohl so viele Prozesse im Gehirn ablaufen, ist sowas eben machbar und wird in therapeutischen Settings eben auch sehr erfolgreich angewandt. Und wenn wir das Ganze jetzt mit Meditation verbinden, dann machen wir das ein bisschen anders, weil wir nicht dem Gehirn freien Lauf lassen, sondern jemand bekommt eine Aufgabe. sagen wir jetzt, wir bleiben bei dem Beispiel Focus, ja, die Aufmerksamkeit bleibt eng auf den Nasenlöchern, und dann weiß ich, dass in dem Moment der präfrontale Cortex auf eine bestimmte Art und Weise aktiviert wird. Ja, dann kann ich mir wieder noch feiner bestimmter Areale anschauen und kann dann sagen, die Meditationsmusik wird eingespielt, wenn die Person dabei ist.

Speaker 2:

Und wenn dann doch wieder das Planen anfängt und andere Netzwerke übernehmen, wo wir genau sagen können, das bedeutet, gedanken wandern, dann wird die Musik wieder leiser, und die Person hat damit ein Feedback und eine indirekte Aufforderung, die Aufmerksamkeit dann wieder gezielter zu richten und zu wissen okay, ja, stimmt, ich bin nicht gedanklich abgeschweift, ich komme wieder zurück, und die Musik geht wieder an.

Speaker 2:

Und das ermöglicht es eben, wenn Menschen auch nicht die Wahrnehmung dafür haben, wo sie gerade mit den Gedanken sind, eben genau das zu trainieren, so wie du gerade gesagt hast, man kann mit einem Fitness Tracker eben genau solche Biomarker nutzen und eben immer den Impuls geben okay, haben wir zu, jetzt passiert was? und dadurch trainiere ich immer mehr diesen Mechanismus. Und das ist gerade für Menschen, die auch gar nicht wissen, wie sie sich das anfühlt zu meditieren, oder die das Gefühl haben hey, wenn ich eine Viertelstunde meditiere, dann bin ich 14 Minuten mit meinen Gedanken woanders gewesen. Dann ist natürlich die Effizienz nicht so wahnsinnig hoch, und das ist eine Möglichkeit, ein sehr schönes Feedback zu geben, sehr direkt mit Menschen zu arbeiten und auch denen einen Zugang zu geben, die vielleicht sagen, ich spüre es gar nicht auf andere Art und Weise, was da passiert.

Speaker 1:

Ja, also ich denke, wo ich da drauf gekommen bin, ich weiß nicht, bis 2010, 2011 war. Dann hatte ich von 40 Years of Zen gehört, was vielleicht viele schon gehört haben, auch im Neu-Pro Feedback Zentrum und Programmen, die auch von. Also der Name ist ja eher eine Anekdote, quasi das 40 Years of Zen, wo sie eben sagen, die Zahlen stimmen sicherlich nicht, aber ich kann eben im Grunde 40 Jahre Meditation eine Woche packen. Sicherlich stimmt das so nicht, aber die Idee, die Anekdote beschreibt ja das, was du eben gerade gesagt hattest. Ich habe nämlich aber damals die Preise dafür sind für normalen Menschen damals bei 40 Years of Zen nicht bezahlbar gewesen.

Speaker 1:

Ich denke, das ging so bei 10, 15, 20.000 Euro los für eine Woche, die das gemacht haben, die waren begeistert, aber für normalen Menschen ist das immer nicht umsetzbar. Ich habe dann später irgendwann mit dem News Headband mal rumexperimentiert, was quasi ein Neuro Feedback Stirnband war, was ich persönlich aber nicht mochte, weil mich das irgendwie eigentlich abgelenkt hat von der Meditation, wo ich ein bisschen weiter benutzt, wie ich das auch von Hirnwellen bereichen, ja irgendwie nicht ganz so exakt. Ich war ein bisschen gespalten und habe es dann auch wieder weggelägt.

Speaker 2:

Ja, also das Muse hatte ich auch mal zum Testen, und man muss halt dazu sagen, wenn du halt zwei Sensoren hast, die einfach nur hier vorne auf der Stirn sind, aber der ganze Kopf, der ganze Neocortex interessant ist und es eben diese Nuance mit verschiedenen Stilen gibt, dann ist es natürlich ein bisschen fraglich, was dieses Feedback einem genau sagen will, und ich habe auch nur sehr kurz damit experimentiert, und für mich war es dann tatsächlich auch nicht hilfreich. Also, ich weiß, da gibt es dann auch noch andere Optionen, auch noch mit weiteren Elektroden zu arbeiten. Dann hat man einfach nochmal mehr Spielraum. Aber solche Gadgets sind absolut im Kommen, weil natürlich immer mehr Menschen irgendwie ein Support Tool wollen und das eben auch sehr helfen kann. Ja, gerade im Anfangsbereich. Aber da wir beide tickende auch ähnlich, wenn mal ein Gadget ausreichend genutzt wurde und meine Wahrnehmung stimmt und ich weiß, wie ich sie richten kann, dann ist für mich immer noch das Entspannteste, ich setze mich einfach hin, vielleicht habe ich noch Musik, aber ansonsten brauche ich nichts, um meditieren zu können.

Speaker 1:

Ja gut, wir waren es bei der ersten Meditationsstil gewesen. Lass uns dann mal quasi weitergehen in den Meditationsstil Nummer zwei.

Speaker 2:

Genau das wäre dann so die Achtsamkeit, wo die meisten irgendwie schon mal von gehört haben und tatsächlich wird auch für viele Achtsamkeit Mindfulness wird so als Überbegriff für Meditation verwendet Da nutzen wir den Begriff eben ein bisschen anders dass wir wirklich sagen, das ist einer der Stile, und es ist eben auch eine ganz besondere Art, die Aufmerksamkeit zu richten. Eben genauso, wie es auch im MBSR-Programm gemacht wird oder wie Kabat-Zinn es definiert, geht es darum, hier und jetzt zu sein, zu beobachten, was da ist, und das Ganze möglichst wertfrei. Und da steckt natürlich schon viele Herausforderungen drin. Aber es bedeutet eben auch genau das, was du gerade angesprochen hast. Wir wollen damit die Wahrnehmung noch weiter schulen.

Speaker 2:

Also, da wird eben insbesondere die echte rechte Inselrinde aktiviert, da, wo eben auch viele Nerven dann oder wo einfach viele Informationen im Gehirn zusammenkommen, wo auch dann die Informationen vom Vargusnerv weitergeleitet werden und da dann auch entschieden und interpretiert wird was fühle ich eigentlich im Körper, und was ist eigentlich abgeschnitten?

Speaker 2:

Und da sehen wir eben klar, wenn ich jetzt ein Body Scan mache, wenn ich so durch den Körper gehe oder einfach meine Gedanken beobachte und schaffte es im Hier und Jetzt, dann verändert sich auch wieder die Körperwahrnehmung.

Speaker 2:

Und da ist eben die Idee dabei durch dieses Training im Hier und Jetzt und durch die wertfreie Annahme von dem, was ich da spüre, eben auch dieses Werten im Alltag zu verringern, weil viele der Effekte, die auch Stress auslösen und die dann auch die ganzen körperlichen Symptome auslösen, haben was damit zu tun, wie ich die Dinge interpretiere und welche Gedanken dadurch entstehen.

Speaker 2:

Und in diesen Mechanismus kann ich eben eingreifen, wenn ich sage okay, jetzt mal ganz gezielt, egal was hochkommt, und wenn es ein Schmerz ist im Fuß oder mein Bein schläft ein, das trotzdem auch einfach mal willkommen zu heißen, weil wir sehr schnell in die Ablehnung gehen, im Alltag, sehr schnell sagen, ich will das nicht, es soll anders sein. Und in vielerlei Hinsicht, auch der therapeutischen Umgebung, geht es in erster Linie um die Annahme und um die Akzeptanz. Und wenn ich Dinge einfach mal akzeptiere und willkommen heiße, dann löst sich schon sehr viel Leid auf, weil ich mich nicht mehr dagegen wäre, sondern es annehmen kann. Da ist eben Achtsamkeit eben sehr, sehr hilfreich und ist auch eine der Stile, der zum Beispiel bei Stress einfach sehr gut funktioniert. Also oft natürlich schwierig ist, da reinzukommen, weil wenn ich es gewohnt bin, so einen Gedankenstrudel zu haben und ständig zu werten, dann ist es erst mal schwierig, in die Achtsamkeit zu kommen. Aber ich habe einen großen Benefit davon, in diesem Stil zu trainieren.

Speaker 1:

Ja, das ist mein. In meiner Erfahrung gibt es dann ja verschiedene Ebenen, die wir wahrnehmen, unterschiedliche Dimensionen. Ich spreche da gerne eben von dem Spüren der körperlichen Empfindungen, dann von den Gedanken und dann von den Emotionen, die wir spüren. Und das sind für mich eigentlich so alles Wahrnehmungen, die ich eben direkt wahrnehmen kann, mit Achtsamkeit und die Erkenntnis von Achtsamkeitsmediazion. Für mich ist sehr spannend, wie eins zum anderen kommt. Also weil wir stellen eventuell fest, dass da du hast gesagt, strudel eine Kette gibt, dass wir eine körperliche Empfindung haben, zum Beispiel Schmerz oder auch irgendwas, was sich angenehm anfühlt, das triggert vielleicht eine Emotion, das triggert ein Gedanken, noch ein Gedanken, und dann haben wir eine körperliche Empfindung, und dann merken wir diese Kette, die da passiert. Und das ist schon eine ganz, ganz wichtige Erkenntnis, dass Gedanken oftmals eben ja auf körperliche Empfindungen oder auf Emotionen letztendlich folgen, und wenn wir das beobachten können, das ist in meiner Erfahrung super, super wichtig und hilfreich.

Speaker 1:

Und ein, was, was ich dann ja als jetzt mal fortgeschritten beschreiben würde, ist für mich und da würde ich an deine Meinung zu wissen quasi, dass ich unterschiedliche Gedanken und Emotionen wahrnehme. Also, es kann sein, dass ich direkt diese Kette wahrnehme. Ich habe eine körperliche Empfindung, ein Schmerz, irgendein Symptom, und dann spüre ich, wie dieses Symptom direkt ein Gedanken schwiegert. Oder es kann auch sein, dass ein Gedanke kommt, der quasi sich ganz einer anderen Dimension, quasi einer, der sich irgendwie höher anfühlt und nicht in der körperlichen Empfindung korreliert ist. Und das ist für mich persönlich diese Erfahrung, ob ein Gedanke oder auch eine Emotion auf unserer Körpermpfindung basiert oder quasi eher ein Konstrukt, ein Gedanke ist, der irgendwo anders quasi herkommt.

Speaker 1:

Und das ist für mich eine ganz, ganz wichtige Fähigkeit, weil das eine, dieses Gedanke oder Emotionen, die aus dem Körper gespriggert werden, ist eine sehr, sehr authentische Erfahrung meiner Erfahrung, der, wo es sich ganz doll lohnt, dazu zu hören, weil das wahre Informationen sind, und dieser, ich sage erstmal Gedankenviertze, die die Luftschlöste, sich er anfühlen, die nicht in körperliche Empfindungen erdet sind oder verkörpert sind, das hat eine andere Qualität, und ja, wahrscheinlich braucht es für die meisten eine ganze Weile, um das irgendwie wahrzunehmen, aber das ist eine Erfahrung, die ich mache.

Speaker 1:

Letztendlich Und spannenderweise merke ich auch, ich wechsle, weil ich bin in diesen vielen Meditationsstilen gar nicht so vertraut mit diesen Konzepten, und ich merke, dass ich da wechsle, relativ intuitiv. Das kann zum Beispiel heißen, ich fokussiere mich auf so wie meine Leber oder mein Knie, und dann währenddessen aber parallel damit die Wissenschaft der schwer, bin ich auch achtsam, was dadurch getriggert wird, und dann merke ich, vielleicht durch Achtsamkeit aus dem Fokus, wie eine emotionale Gedanke getriggert wird, und veränder meinen Fokus auf den getriggerten Gedanke, und damit entsteht eine Kette, eine Ursachenkette, wo ich diesen tiefall liegenden Ursachen von meinen physischen Symptomen bekomme, und ich werde dann sie, mich persönlich wie so ein Gräber quasi in meiner Körperintelligenz und Körperweisheit.

Speaker 2:

Ja, also ich meine, da steckt jetzt ganz viel drin, was du gerade erzählt hast. Also das ist ja dann so eine Metaperspektive, weil wenn ich eben anfange, meine körperlichen Empfindungen, aber auch sogar meine Gedanken zu beobachten, dann nehme ich denen ja auch die Kraft. Also, das heißt, wenn da solche negativen Gedanken auch sind oder ich gerade in irgendeine Spirale rein ja, auch bei Ängsten kann das ja sein man spinnt diese Ängste immer weiter dann löst das körperliche Empfindungen auch aus. Also, ich kann dann diese Ängste im Körper spüren, und dann spüre ich aber vielleicht auch, wie mein Herzschlag steigt. Dann kann ich sehen, wie ich anfange zu schwitzen, und dann mache ich mir schon wieder Gedanken darüber, dass ich ja jetzt in dieser Angstreaktion drin bin, gehe vielleicht noch in die Ablehnung rein und verschlimmere das Ganze.

Speaker 2:

Also, so komme ich ja dann auch in eine Schleife, wo man am Ende sagt was war denn jetzt der Ursprung? Aber ich bin gerade einfach in so eine Kaskade reingeraten, wo sich Gedanken und körperliche Empfindungen ständig rückkoppeln und sich halt auch gegenseitig verstärken. Und das, was du beschreibst, auch dann nochmal diese Metaperspektive einzunehmen, das nochmal zu beobachten, kann dem halt auch sehr gut die Kraft nehmen, weil ich dann ja wie von außen so einen Film beobachte und mich selber dann sehen kann, auch mit diesen Gedanken und das einfach, diese Schwere nimmt.

Speaker 1:

Ja, ich habe da jetzt ein höhere, quasi nicht so den Tipp, was der Richter falsch war. Jetzt, du hast gesagt ah, es kann so ein verstärkender Kreislauf sein, wo wir uns verlieren. Das kann sein. Aber ich habe oft die Erfahrung gemacht, dass ich mit einmal auch das bekommen, was ich als Assoziation empfinde Und als das so heißt, für mich so, ich habe einen körperlichen Gedanken oder Bild, was kommt Mit. Einmal sehe ich die Ursache von meiner Emotion oder von meinem, von meinem körperlichen Symptom und weiß plötzlich ach ja, okay, das ist die Ursache. Ja, spannende ist, dass darf jeder für sich selber irgendwie erkunden und damit Damit arbeiten, ob wir gerade Luftstößen verlieren oder ob wir im Pörd war weit nach Gold graben letztendlich oder im Schatten tragen, klaben in der Scheiße Kram Ja, und das eben nicht als Scheiße sehen letztendlich, sondern wertfrei.

Speaker 2:

Ja, und da gibt es tatsächlich viele Trigger, die einfach plötzlich irgendwas in uns war Bach rufen und wir gar nicht so richtig verstehen, woher das kommt. Manchmal sind wir in so Situationen katapultiert, oder irgendjemand sagt was, und wir verstehen gar nicht, warum das jetzt sich so körperlich anfühlt, und oft werden dadurch einfach Dinge wachgerufen, die in irgendeiner anderen Form schon mal so passiert sind, und das sind eben ständig solche Trigger, denen wir dann ausgesetzt sind. Aber das ist dann eben das Spannende, also einerseits das mit Meditation zu ergründen, andererseits dann. Aber dann schaue ich wieder mit der therapeutischen Brille drauf, weil dann weiß ich schön, ein Trigger heißt. Wir haben da einen Ansatzpunkt, mit dem wir arbeiten können, und wir haben damit die Möglichkeit, dann Dinge aufzulösen, die einfach das Leben, die Wahrnehmung, das Denken und die Gefühle von den Menschen stark beeinflussen. Ja, deshalb sind das dann immer schöne Einstiegspunkte, um dann damit eben auch therapeutisch zu arbeiten.

Speaker 1:

Ja, das glaube ich nochmal ganz wichtig betonen. Du hast gesagt, du bist Teilpaktiker für Psychotherapie, du bist auch Therapeut, und dein Job ist es da quasi ja auch sehr gefühlvoll, wahrscheinlich Traumansinn wie bevorzugehen Jetzt meine Rolle als Podcaster oder als Tim quasi ist es auch für meine Erfahrung, wie ich da reingehen kann quasi zu teilen. Und das heißt, was ich sage, ist nie ein therapeutischer Tipp oder macht das oder so. Weil was du sagst, ja, das ist oft meine Erfahrung auch, dass wir irgendwas triggern, und das fühlt sich erstmal richtig krass überfordernd an, und was Meditation aber es endlich schafft, durch, das wäre dann wahrscheinlich eher die Fähigkeit der Achtsamkeit. Wenn sich da schon irgendwas anfühlt wie ah, das explodiert innerlich, eine völlig überfordernde Gedanken, emotionen, körperliche Empfindungen kommt. Und wenn ich geübt bin in Achtsamkeitsmeditation, dann kann ich das beobachten, und ich merke genauso, wie das aufpoppt und genauso wieder abflacht. Wenn ich dem nicht geübt bin, dann ist so eine Ereignis wahrscheinlich überfordernd und kann mich es endlich dissoziert und disintegriert zurücklassen. Und das ist wieder der Punkt, wo ich sage, meditation, achtsamkeitsmeditation ist eine Metafähigkeit, die wir alle lernen sollten.

Speaker 2:

Ja, also das ist vielleicht auch noch eine weitere Antwort auf die Frage, die du am Anfang gestellt hast Was können denn die Effekte von Meditation sein? Und das ist nochmal so eine quasi übergeordnete Fähigkeit, dass sich zwischen einem äußeren Reiz und dem Gedanke, der dann entsteht, dass da nochmal eine Lücke da ist, wo so wie du gerade sagst ich spüre, jetzt passiert, was jetzt kommt, was hoch, oder ich nehme den Gedanken wahr und kann ihn dann auch schon sehr schnell wieder auf den Prüfstand stellen und mir halt die Frage stellen hey, stimmt das jetzt gerade? Ja, nee, das spiele ich mir zusammen Und kann damit diese ganze weitere Reaktionen eben dann auch schon abhuffern. Also das ist für mich wirklich eine Fähigkeit und deshalb mit Meditation ja auch immer mehr in therapeutischen Programmen genutzt, weil wir damit in diesen Automatismus eingreifen, wie normalerweise eine Stressreaktion, eine Angstreaktion oder jede emotionale Reaktion abläuft, dass ich einen Auslöser habe.

Speaker 2:

Dann folgt Gedanke, dann kommt das Gefühl, und daraus resultiert meine Reaktion, und da wollen wir ja irgendwo eingreifen, und Meditation macht das eben an einem sehr frühen Stadium, nämlich dann, wenn die Gedanken aufkommen, und das bedeutet eben okay, so kann ich eingreifen in diese ganze Spirale oder zumindest in diesem Preislauf.

Speaker 1:

Ja, du hast gerade die Stressreaktion beschrieben, hast gesagt, du hast ein Ereignis, der Reiz, dann Gedanken, Gefühle und dann eine Handlung, Und zwischen diesen ganzen Schritten gibt es quasi einen Raum, und das ist quasi ein Ziel, diesen Raum gestalten zu können, wahrnehmen zu können. Und was ich festgestellt habe in meiner eigenen Erfahrung wieder ich habe im letzten Jahren auch viel therapeutisch gearbeitet mit therapeutischen, verschiedensten Therapeuten, Und ich habe tatsächlich gemerkt, dass ich sehr klingt jetzt komisch, aber relativ schnell vorankomme, weil ich diese Prozesse gut halten kann, Wo ich merkte, wenn ich das nicht halten könnte, diese Prozesse, dann hätte ich nicht so weit kommen können. Letztendlich Und da wieder die Idee, eigentlich trainiere ich so einen bestimmten Muskel, mein Meditationsmuskel, Achtsamkeitsmuskel, Bewusstseinsmuskel, die haben wir eben ermöglicht dann auch bestimmte Therapie vorhalten zu können.

Speaker 2:

Ja, ist ja wirklich so. Also Bewusstsein und eine bewusste Wahrnehmung zu haben, ist ja der erste Schritt von allem. Also, wenn ich irgendwo in die Veränderung kommen möchte, muss ich als allererstes mal wahrnehmen, was sich gerade abspielt. Und selbst wenn ich dann wahrnehme, okay, der Trigger, der geht jetzt voll ab, aber die Tatsache, dass ich es wahrnehme, bringt mich schon um Meilen voraus gegenüber einem Zustand, wo es einfach abläuft, und ich bin mir gar nicht dessen bewusst. Ich sitze einfach in irgendeinem Zug, der gerade Vollgas irgendwo durch die Gegend fährt, und bin mir dessen gar nicht bewusst. Das ist so der erste Schritt, den wir damit eben trainieren können.

Speaker 1:

Ja, ist ein schönes Bild, ein Bild, was ich da mag. Du hast mal vorhin vom Hamsterrad gesprochen, jetzt vom Zug. Meditation ist für mich so eine Methode, wie wir plötzlich aus dem Zug aussteigen, quasi das Hamsterrad sehen und auch den Zug sehen und begreifen plötzlich ah, wir treiben den Zug und das Hamsterrad eigentlich selbst an. Also der Blick auf das Hamsterrad und auch zu akzeptieren, das ist deshalb nicht gleich langsamer wird oder so, aber das ist auch Meditation. Und da ist, glaube ich, ganz wichtig zu sagen, in meiner Erfahrung ich habe am Anfang ja gesagt ja, viele sind so frustriert von Meditation, weil sie sagen, ich kann den Zug nicht stoppen, ich kann das Hamsterrad nicht stoppen, die Gedanken rasen, aber wenn wir die Einsicht haben, dass dann Hamsterrad ist oder ein Zug ist, diese Einsicht, die verändert schon mal alles. Also ich denke, auch diese Frustration, die viele bei der Meditation am Anfang haben, das ist schon ein ganz, ganz, ganz wichtiger Schritt, wie gesagt, der alles verändern kann. In meiner Erfahrung.

Speaker 2:

Ja, und man muss ja auch dazusagen, diese Muster verändern sich nicht über Nacht. Also, wenn ich jetzt anfange zu meditieren, und ich sage dann oh, ich kann das nicht, weil ich habe so viele Gedanken, dann muss man eigentlich sagen nee, du bist genau da, wo du jetzt am besten sein kannst, nämlich bei Schritt 1. Du stellst fest, du hast viele Gedanken, und dann hast du schon was, was du beobachten kannst. Und ja, es braucht einfach eine Praxis, es braucht eine Regelmäßigkeit, genauso wie du nicht morgen in Marathon läufst, sondern du bereitest dich da halt auch ein paar Wochen und Monate drauf vor. Und wenn du eine neue Sportart anfängst, dann erwartest du auch nicht, dass du sofort mit denen mithalten kannst, die das einfach schon über Jahre machen. Da ist einfach eine Lernkurve dahinter. Aber es ist ein Training. Und es ist ein Training, bei dem sich das Gehirn so anpasst, dass dir das mit der Zeit immer leichter fallen wird.

Speaker 2:

Und ja, die erste Meditation ist für die meisten Menschen wahrscheinlich überfordernd oder frustrierend. Aber es ist ja nur das okay, du hast den ersten Schritt gemacht, und jetzt macht den zweiten und den dritten, und dann wirst du sehen, dass sich nach Tagen, wochen Veränderungen bemerkbar machen, dass dir das Meditieren leichter fällt, dass du auch spüren kannst, das kann Spaß machen, das kann ein Rückzugsort sein, das kann Erkenntnisse bringen, und du wirst dann auch merken, dass es sich im Alltag für dich verändert wird, also verändern wird, wie du auf Dinge reagierst, wie du sie wahrnimmst, welche Gedanken aufkommen und in welchen Gefühlen das Ganze resultiert.

Speaker 1:

Ja gut, dann lassen wir mal zur Meditationsart Nummer 3 kommen. Wir hatten Thema Fokus, wir hatten Thema 18-Kite. Das sind jetzt bitte mal bei Meditation 3.

Speaker 2:

Genau. Also das ist Open Heart bedeutet, wir arbeiten hier wirklich mal aktiv mit Gefühlen. Bei den anderen Meditationsdielen würde ich sagen, die sind ein bisschen passiver. Bei Open Heart sind wir schon viel aktiver im Gestalten. Also, das heißt, wir wollen uns zum Beispiel mal zurück erinnern an einen schönen Moment und das Gefühl wieder in uns aufkommen lassen und das Gefühl ausbreiten lassen, vielleicht eine Dankbarkeit aufkommen lassen, in Verbindung gehen mit anderen Menschen, mit Gefühl zu empfinden oder auch mit Gefühl für sich selbst auch eine Fähigkeit, die einfach total sinnvoll ist, und viele sind ja ihre eigenen Kritiker und kritisieren sich die ganze Zeit und sind nicht selbst mit fühlen mit sich, und das kann ich eben mit Open Heart trainieren, und auch das ist halt einfach eine Fähigkeit. Also, wenn ich im Alltag eher meine Gefühle wegdrücke und da keinen Kontakt habe, dann muss ich das erstmal wieder aktiv hervorrufen. Und natürlich macht es Sinn, wenn ich wenig Kontakt habe zu meinen Gefühlen, dass ich das mit Open Heart trainiere, auch wenn es am Anfang sich erstmal anfühlt, als wäre es aufgesetzt, als würde ich mir was vormachen.

Speaker 2:

Das kann auch sein, dass ich vielleicht sagen okay, ich kann es gar nicht so richtig spüren, ich kann da jetzt keinen Gefühl von Liebe aufkommen lassen oder eine Verbindung zu einem anderen Menschen aufbauen. Aber es ist trainierbar, da dürfen wir den Zugang wieder dazu finden. Und die Idee ist natürlich, dass wir uns, wenn wir vielleicht eher in so einer gedrückten Stimmung sind, dass wir uns damit eben auch wieder selbst liebevoller begegnen können, aber eben auch anderen Menschen, und damit uns jetzt sich unsere Stimmung verbessern, unsere Dankbarkeit verbessern und auch da eben aus einer möglichen Kampf oder Fluchtreaktion eher wieder in die Annäherung zu gehen, eher wieder auf Menschen zugehen zu können und auch den Zugang zu sich selbst emotional eben auch wieder besser zu finden.

Speaker 3:

Peter Klokana aus. Vitalpilzen haben eben die Möglichkeit, das Immunsystem immer wieder in die Mitte zu bringen und sozusagen dort Energie hinzuführen, dass das Immunsystem sich auch wirklich regenerieren kann, und das beschleunigt sowas wie eine Darmkur oder wenn jetzt ein Infekt im Anflug ist, was das Immunsystem kurz bearbeiten muss, etc. Entgiftogen Sehr, sehr gut, aber nicht in eine Richtung. Das heißt, es gibt ja sonst so Mittelchen, die nimmt man, um das Immunsystem hochzufahren. das ist vielleicht manchmal gar nicht der richtige Weg, sondern der Pilz hat so eine Intelligenz.

Speaker 1:

Das, was der Vitalpilz-Experte Max Enter uns hier beschreibt, ist die faszinierende adaptogene Wirkung von Vitalpilzen. Adaptogen klingt kompliziert, aber heißt einfach nur, dass diese Vitalpilze uns helfen können, wieder in unsere Körper eigener Balance zu kommen. Zum Beispiel kann, wie er beschreibt, der Chargapilz uns helfen, unser Immunsystem nach oben oder nach unten zu regulieren, je nachdem, was wir brauchen. Der Cordyceps-Pilz kann uns helfen, unsere Stressantwort zu verbessern, sprich unsere Stressreaktionen nach oben zu fahren oder nach unten, dass wir eben besser in unsere Mitte kommen. Ebenfalls kann der Mandelpilz uns helfen, das Immunsystem zu regulieren, oder Reishi kann helfen, am Abend besser zu entspannen. Diese Wissen ist ganz alt, denn schon die Ärzteken nannten die Vitalpilze die Kleinheiligen, und da kenne ich auch der Name Smains her, was für Small Saints steht.

Speaker 1:

Smains hat es geschafft, mit modernstechnologie und dem besten Rohstoffen diese Pilz-Extrakte für uns optimal bioverfügbar zu machen. So hat Smains einerseits Flüssig-Extrakte, die meiner Erfahrung nach wirklich super, super potenzend, andererseits auch großartige Pulvergetränke, die einfach großartig schmecken, wie zum Beispiel eine goldene Milch, ein Schlaftee oder auch den Fokuskakao. Ich empfehle dir, deine individuell größten Gesundheitsausforderungen kurz zu analysieren sei es ein besserer Schlaf, ein besserer Fokus und Stress, sei es ein Immunsystem oder dein Immunsystem Und dann für ein bis zwei Monate ein Vitalpulsprodukt deiner Wahl von Smains zu testen und zu schauen, wie dein Körper reagiert. In meiner Erfahrung kannst du dich auf großartiges gefasst machen. Also geh jetzt auf smainsde schrägstich tim und benutze dort den Code tim5 und 5% zu sparen. Das ist smainsde schrägstich tim und benutzt du den Code tim5, um 5% zu sparen. Damit unterstützt du einerseits dich und deinen Körper, andererseits mich und ein großartiges und nachhaltiges Unternehmen.

Speaker 1:

Vielen Dank dafür, und nun weiter zum Podcast. Ja, spannend Die Erfahrung, die ich mache bei dem, was du beschrieben hast, dass es da viel Verbundenheit kommt und ich das Gefühl von mir selbst, quasi ich gehe mehr in Verbundenheit mit anderen Dingen, mit denen ich verbunden fühle, quasi, und ja, es ist ein anderes Gefühl, was ich da einstelle Meta Meditation, also nicht Metafähigkeit, was ich oft gesagt habe, sondern Meta Meditation. Das ist ein Beispiel für eine Open Heart Meditation oder auch den Laving Kindness Denen kann man das auch.

Speaker 2:

Ja, genau. Also Meta ist so ein Begriff, den man da oft hört, das ist genau das. Ja, wo Da ist eigentlich so ein Standardablauf? ne, ich erzeuge ein Gefühl in mir, dann übertrage ich das auf eine Person, mit der ich eine gute Verbindung habe, was eher tendenziell mal einfacher ist. Dann übertrage ich das Gefühl zu einer Person, wo ich eher neutral eingestellt bin, und dann sogar zu einer Person, mit der ich vielleicht ein Konflikt hatte. Ja, so gehe ich quasi schon verschiedene Schwierigkeitsstufen durch. Ja, weil da ein Mensch Terminar steht, oder sei es mein Haustier. Ja, da können viele halt einen guten Zugang dazu bekommen. Dann das eben auch an andere Menschen, wo die Verbindung noch nicht so da ist, dann zu schicken, oder eben auch sich selbst. Ne, wenn ich für mich selbst keine, kein Mitgefühl, keine Selbstliebe empfinde, dann ist auch das eine Challenge. Ja, das ist genau so. Ein Beispiel, wo ich das eben trainieren kann, Kennt man eben sonst auch als Loving-Kindness oder Compassion.

Speaker 1:

Ja, das ist spannend, weil ich hatte schon ein paar Meisgesagte, die Konzepte waren, wenn ich vertraute, ihre Teilungen, und ich merke wieder, was ich oft mache, ist, dass ich eigentlich eine Fokus-Meditation auf meinen Brustbereich quasi beginne und mich darauf fokussiere und dann quasi wahrnehme, was da quasi passiert. Und dann merke ich manchmal okay, dieser Bereich ist verschlossen, da kommen vielleicht auch Emotionen, gefühle, warum gerade eine Mauer um das Herz irgendwie ist, oder wenn ich ja war noch immer immer, dass mein Herz sich öffnet und ich diese Verbindung spüre. Und da merke ich wieder ah, wie aber dieses Gefühl des Open Heart quasi auch in dem Körper wieder erfahrbar und verbunden ist. Und das ist wieder so. Meine eigene Praxis, wie ich da aufwächsle, ja, zum Beispiel jetzt in einem Schakren-System bewerbte Traditionen letztendlich, mit der ich viel arbeite, da wäre das quasi auch das vierte Schakra, sprich das Herz-Schakra.

Speaker 1:

Und da ist ja auch die Idee, dass ein Schakra letztendlich ist ein Energiezentrum, eine Drüse letztendlich, die ich, oder ein Energiezentrum, was ich wahrnehmen kann durch Fokus, und wenn ich Achtsamkeit darauf lege, dann nehme ich eventuell Emotionen wahr, die da rauskommen oder wahrgenommen werden oder eben die blockieren. Genau, spannend her.

Speaker 2:

Ja, und das zeigt mir auch, dass du schon wirklich ein sehr, sehr gutes Gefühl dafür, die du angeeignet hast. Ne, weil du intuitiv auch schon dann Fokus mit Open Heart kombinierst, und interessanterweise sind halt beides Stile, die das Gehirn eher anregen, während die anderen zwei Stile grundsätzlich mal eher beruhigen. Also, das heißt, fokus aktiviert ja den preferntalen Cortex, und bei Open Heart ist es so, dass dann besonders die linke Hemisphäre aktiviert wird, weil wir sehen können in den Studien und in den Messungen, dass die Balance zwischen linker und rechter Hemisphäre was darüber aussagt, ob ich jetzt eher, sagen wir mal, angenehme Gefühle empfinde oder eher unangenehme Gefühle. Also, ich will gar nicht von positiv oder negativ sprechen, weil grundsätzlich macht es keinen Sinn, gefühle als gut oder schlecht zu bewerten, aber wir empfinden sie eben als angenehm oder als unangenehm, und da scheint es schon das richtige Gefühl dafür zu haben, weil es oft dann auch Sinn macht, die Stile so miteinander zu kombinieren, also dass ich mit Fokus beginne, natürlich dann auch gerne auf das Herzzentrum, und dann daraus eben mit den Gefühlen dann weiter arbeite.

Speaker 1:

Ja, weil ich denke, diese verschiedene Meditationsstile, das ist ein unfassbar wichtiger Einstieg, das ist total ein ganz, ganz tolles Konzept, ist total wichtig. Aber in meiner Erfahrung ist es ganz wichtig, dass wir dann irgendwann realisieren, dass es eben diese Trennung eigentlich nicht gibt, weil dann kommt wir im Endeffekt wieder zwischen einer Trennung zwischen Geist, körper und Seele Und ich erfahre das im Grunde als Strom von Erfahrungen letztendlich Also, irgendwann gibt es keine Trennung mehr, sondern nur von der Art Alchemie, quasi, und Alchemie bedeutet da, dass ich von einer Dimension quasi nächste da was verwande und da durchgehe. Eigentlich So, warum ich es immer betone, dass da nicht immer überall, gar nicht jetzt noch Meditation bezogen, dass alle Strukturen und Konzepte und Einstiegsmethoden unfassbar wichtige Einstiegspunkte sind, wie immer im Kopf behalten dürfen, dass aber jedes System und jede Methode nur dafür da ist, dass wir sie loslassen und quasi transcendieren, dass wir darüber hinausgehen, dass wir ja, sonst kommen wir dahin, dass wir da ein Meister akzeptieren und uns gleich zum Sklaven machen. Genau das ist immer so.

Speaker 1:

Mein Appell, das ist immer nur ein Mittel zum Zweck, was ich zum gewissen Maß dann wieder in unseren eigenen Tempo und auch nicht so schnell, weil das wäre auch wieder ein Problem, wenn wir das einbilden letztendlich aber in unserer eigenen Erfahrung letztendlich transcendieren. Gut, ich merke es. Mein Job ist es immer, die Leute nochmal zu verwirren, jetzt, nachdem du klar hattest, Genau, aber ich finde den Gedanken so schön.

Speaker 2:

also du hast ja auch schon mehrfach betont, dass du ja auch so dieses systemische Denken hast, also letzten Endes den Körper wieder in Teilsysteme zerlegst, um sie aber am Ende wieder zusammenzuführen, weil diese Eingliederung und dieses Zerlegen machen wir ja nur, um es erst mal zugänglicher zu bekommen, um was sehr komplexes auch zu vereinfachen. Und wenn ich dann aber mich innerhalb von diesem Rahmen lange genug bewegt habe oder die Einzelsysteme verstanden habe, dann kann ich es wieder zum großen Ganzen zusammenbauen. Das liegt uns wahrscheinlich auch durch unsere Vergangenheit maschinbaulicher auch zu Grunde, dass man sagt, wenn ich was großes Komplexes habe, dann zerlege ich es erst mal in die einzelnen Teilaspekte, in die einzelnen Teilfunktionen, aber am Ende soll es wieder das große Ganze ergeben, und ich bin vollkommen bei dir. also, wir wollen Dinge verstehen und zugänglich machen, und wenn wir uns da lange genug mit beschäftigt haben und das lange genug gespürt haben, dann verschmilzt es auch wieder viel mehr zu einem.

Speaker 1:

Ja erst ein schönes Bild. Und das Bild, was ich dann auch mag, ist nicht, das ganze zerlegen, sondern eher, dass man verschiedene Perspektiven auch einnimmt. Also das einzige, was mich eigentlich so interessiert, mein ganzes Leben, ist eben, was ist das selbst, was ist Leben und so weiter. Und da gucken wir alle aufs selbe letztendlich, und da haben wir ganz viele Brillen, durch die wir durchgucken, und das ist so das Bild, was ich mal habe. Also wir haben verschiedene Gläser, verschiedene Brillen, wo wir auf dasselbe gucken, und es ist aber nicht so, dass wir das ganze zerlegen. Das ist meiner Ansicht nach eine Illusion, ja, und ich mag diese Idee der Perspektiven. Und dann merkt man auch in vielen Diskussionen, in Medien und so weiter Ich habe das schon gesagt, ich verfolge das so ein bisschen.

Speaker 1:

Ich finde das auch albern, weil ich denke, ihr sprecht halt ja alle über dasselbe, und jeder hat Recht und alle eben nur teilweise. Genau, ja, ja, gut, gut. Nun, verwirrung meinerseits. Schaut mal wieder mit Klarheit in den vierten Meditationsstil. Ich belole nochmal wir hatten Fokus, wir hatten Achtsamkeit, wir hatten Open Heart, und wir hatten den vierten noch nicht. Deshalb einen Pfjahr.

Speaker 2:

Genau. Also da kommt dann eine Quiet Mind ins Spiel. Also es ist eigentlich der Stil, wo die meisten, die sich nicht mit Meditation größer beschäftigt haben, davon ausgehend, das ist Meditation Nämlich sich hinsetzen und an nichts denken. Und bei Quiet Mind kann man sagen, das trifft es dann schon am ehesten. Also, wie der Name schon sagt, es geht darum, eine Stille zu kreieren, und das ist natürlich eine Riesen-Challenge. Und auch wenn ich Menschen begleite, ihren Weg in die Meditation und auch in die Stressreduzierung zu finden, dann ist das oft das Ziel, in Quiet Mind meditieren zu können. Aber es ist auch vollkommen klar, dass es wirklich ein Prozess, das dahin zu entwickeln, ja, und ich kann niemandem sagen ok, setz dich hin, mach die Augen zu, und jetzt denkst du 20 Minuten an nichts. Ja, und dann kommst du zurück, und dann hast du meditiert, weil in der Regel funktioniert genau das nicht. Und wenn Menschen das versuchen oder die Vorstellung haben, das ist jetzt Meditation, also Augen zu, an nichts denken, und plötzlich geht aber dann dieses Gedankenkarussell los, dann stellt sich eben auch diese Frustration ein. Und es gibt schöne Möglichkeiten, eine Meditation so anzuleiten, dass man immer mehr loslassen kann, diese Anhaftung vom Geist, auch an physischem oder an den Gedanken, immer mehr loszulassen und sich in so einen friedvollen Zustand fallen lassen kann. Und das ist bei Quiet Mind. Muss man das wirklich erlauben, dass es so ein Rheinfallen ist, also auch so einen sich hingeben.

Speaker 2:

Ich kann das gar nicht erzwingen, je mehr ich es möchte und sage, ich will jetzt an nichts denken, nein, ich denke jetzt an nichts, dass du weniger willst funktionieren, und das darf man eben lernen, wie man darüber reinkommt.

Speaker 2:

Also, man kann zum Beispiel die Aufmerksamkeit auf das Volumen um sich herumrichten, und das heißt ja, ich habe eine Aufmerksamkeit, also ich bin vollkommen präsent, aber ich hafte jetzt halt nicht an meiner Wahrnehmung oder an meinen Gedanken an, und das ist ein wahnsinnig interessanter Zustand, weil es sich wirklich so friedvoll anfühlt, ich mir vollkommen darüber im Klaren bin, dass ich jetzt meditiere. Ich bin vollkommen präsent, also ich dissoziere nicht und bin in irgendeiner Halbschlafwelt. Ich bin vollkommen präsent und bin mir aber dessen bewusst, dass meine Gedanken gerade an nichts anhaften, dass ich einfach nur sein kann, ohne dass dieses Gesprudel im Kopf weitergeht. Und das hilft eben enorm, solche Eigendialoge abzuschalten. Es hilft enorm, stressreaktionen abzuschalten, weil eben diese ständige Auslöser Gedanken, gefühl, reaktionen es kommt einfach mal zum Erliegen. Damit kommt das Nervensystem wirklich wieder zur Ruhe, und wir kommen wirklich in diesen Rest and Digest-Modus, also wo es wirklich darum geht, einfach mal nur zu sein und in der Balance zu sein und nichts zu müssen.

Speaker 1:

Es ist sehr spannend, weil ich empfinde das als die Meditationsstil der Paradoxe. Also die Paradoxe sind für mich dann das, wo wir alle hinkommen, und die Paradoxe, wenn wir in dem Moment, wo wir Paradoxen noch verstehen wollen, können wir sie nicht verstehen. Wir dürfen Paradoxe quasi einfach loslassen, weil du hast so Sachen gesagt, die wir dann immer sagen, wie Stille kreieren, okay, aber das ist ein Paradox, und wir können Stille nicht kreieren. Darauf das lernen, ja, man kann das aber auch nicht lernen, weil man kann nichts tun, man kann die Aufmerksamkeit da eigentlich auch nicht richten, weil wer richtet, was richtet? so.

Speaker 1:

Und das ist dieser Raum der Paradoxien, wo wir eigentlich nichts mehr tun können, was dann irgendwann schwer beschreibbar ist. Also ich fähne dann auch so ein bisschen die Worte, weil das dann auch eben schwer in Worten beschreibbar ist. Und ich hoffe, für mich war ein Ereignis das habe ich ein paar Mal erzählt, vor einigen Jahren letztendlich, da habe ich auch schon Jahre meditiert, und irgendwann habe ich mich gefragt ich habe mir gerade meine Gedanken irgendwie so ein bisschen beobachten und so, und ich konnte die Gedanken beobachten, ich konnte meine Emotionen wahrnehmen, mein Körper wahrnehmen, und ich dachte so wow, krass, ja toll. Als Typ bin ich, und dann habe ich gemerkt wer tut das eigentlich? Also, wer beobachtet gerade meine Gedanken, wer beobachtet meine Emotionen, wer beobachtet meinen Körper? Und dem Moment war das so. Ich habe absolut keine Ahnung. Ich habe absolut keine Ahnung, wer da gerade beobachtet, also der Kenntnis, dass es dann ein Beobachter gibt, der das tut.

Speaker 1:

Das ist für mich so ein Paradox. Ich habe absolut keine Ahnung. Und das war ein Moment des tiefen, tiefen Friedens, der absoluten Stelle, der mir aber sehr, sehr lange gebraucht hat. Und ich behaupte, wer mir dann eine Intellektuale Abkürzung wählen wollen? dann, die meisten hallucinieren da und bilden sich das Ganze irgendwie ein. Das war, glaube ich, oft ein Problem, Genau. Und ja, frag an dich, ist das dann das, was man auch als non-luale Achtsamkeit beschreiben würde und könnte?

Speaker 2:

Schwer zu sagen, weil auch so Begriffe werden immer in irgendeiner Form verwendet, und jeder stellt sich wieder was anderes darunter vor. Ob dann die Frage was ist Non-Dualität? Aber das ist halt tatsächlich der Zustand, wo es darum geht, auch mal über dieses Ego hinauszuschauen. Genau das, was du gerade beschrieben hast. Wenn erst mal die Frage kommt hey, wer beobachtet hier eigentlich Und gibt ja auch viele, die davon sprechen es geht darum, das Ego aufzulösen, was man auch bei Eckert Tolle ja super oft dann hört, und man denkt okay, jetzt muss ich dieses Ego finden, und dann muss ich es auflösen. Ja, und dann sind wir auch wieder bei so einem Paradox, das einfach darum geht, einfach diese Konstrukte mal loszulassen und einfach in dieses Fallen lassen zu kommen und dann einfach mal mit dem zu sein, was daraus entsteht. Oder würdest du wahrscheinlich wieder sagen, es entsteht gar nicht, sondern es ist immer da, nur haben wir eine ganze Menge Schichten drum herum gebaut und eine ganze Menge Konstrukte drum herum gebaut.

Speaker 2:

Ja, und das ist eben oft auch gemeint damit mit dieser Illusion vom Ego, also dass wir halt glauben, da ist irgendwer, und wir identifizieren uns damit. und ganz oft geht es eben darum, diese Identifikation loszulassen, und da ist eben quiet mein so ein Zugang, wo man eben auch sehen kann. ja, da wird eben das Default Mode Netzwerk, also unser Standard Netzwerk, dann auch mal so runtergefahren, dass wir eben messen und spüren können. okay, da ist wirklich ein anderer Zustand, weil ich erstmal meine Vorstellung von mir selbst immer weiter runterfahre.

Speaker 1:

Ja spannend. Du hast jetzt die Idee angesprochen, das Ego ist der Feind. Also ist auch ein bekanntes Buch, und das ist in den Kreisen auch so ein Ding. Ich muss das Ego irgendwie spürsen, und so weiter und so fort. Und das ist in meiner Erfahrung ja eine sehr, sehr gefährliche Idee im Sinne von, weil das Ego ich kann das erfahren, und dem, wo ich es erfahren kann, ist es auch ein Fakt, Das nicht zu akzeptieren, das ist einfach nicht richtig, dem nur zu folgen und so weiter. Das ist ja eine andere Geschichte, aber ich darf auch das jetzt endlich akzeptieren.

Speaker 1:

Was du ja so schön gesagt hast, Was du ja jetzt ganz schön gesagt hast oder was mir so resoniert hat, war, dass man im Hirmscan quasi auch sehen kann, wie bestimmte Verschaltungen sich ändern, also wie dann die Anaktivität da abnimmt und da andere Verschaltungen angehen. Weil das ist für mich ganz gut, dass wir mit verschiedenen Mediationsstilen eigentlich auch unsere andere Schaltkreise irgendwie so einschalten Mehr Richtung unserer Emotionen, mehr unseren Körper, mehr im schlupfen Fokus, mehr diesen Open Mind Bewusstsein, dass wir schalten uns eigentlich in die verschiedenen Dimensionen ein, die eben da sind, Und dann ich meine, das sind jetzt vier Stile, aber es gibt sicherlich noch andere Dimensionen. Ich würde behaupten, die sind für die meisten jetzt nicht so zugänglich, und damit ist es auch schwierig, damit Studien zu machen, würde ich jetzt mal so sagen und behaupten Genau, aber das ist so eine, was ich da ganz, ganz dags fühle. Ja, kannst du das nachvollziehen?

Speaker 2:

Ja, und also muss auch dazu sagen, auch mit der Einteilung des Stile. Ich habe oft auch ähnliche Dinge erlebt wie du, und die kannst du nicht willendlich erzeugen. Also ich kann mir nicht vornehmen, jetzt in diesen Zustand reinzukommen, wo sich diese Konstrukte auflösen oder wo ich plötzlich merke, jetzt zieht es mich in eine völlig andere Wahrnehmung, die ich bis dato noch nicht hatte. Es passiert völlig spontan. Interessanterweise passiert bei mir das am ehesten, wenn ich Meditation für andere anleite, also auch bei Retreats in Gruppen. Da kann auch sein, dass es auch wirklich die Gruppenenergie ist, die ich dann spüre, und ich kann das gar nicht mehr so richtig trennen.

Speaker 2:

Ist das jetzt allein meine eigene Wahrnehmung, oder kann ich jetzt tatsächlich wahrnehmen, was hier andere spüren? Ich kann nur sagen, es ist da, es ist für mich empfindbar und habe da eigentlich die naja, ich will nicht sagen transformierendsten, aber schon die innigsten, die tiefsten und die unbekanntesten Zustände erlebt. Also das passiert selten allein, habe ich auch schon allein gehabt. Aber vor allem auch dann in Gruppen passiert eine ganze Menge, was ich nicht erzeugen kann, weil ich es gelernt habe, sondern weil ich es hab passieren lassen, weil ich spüre, jetzt öffnet sich eine Tür, und wenn ich erlaube, mich da reinfallen zu lassen, dann merke ich einfach, dass sich die Wahrnehmung verändert, dass es irgendwie weit wird, dass ich eine andere Perspektive auf mich selbst bekomme. Also es ist auch total schwer zu beschreiben. Also, teilweise sind es auch Zustände, wo mir einfach dann vor Glück die Tränen runterlaufen.

Speaker 2:

Ja, also, ich hatte auch zum Beispiel, da habe ich dann auch 1 zu 1 Meditationen angeleitet, und wir waren eigentlich fertig, und dann habe ich gemerkt, wie es mich nochmal irgendwo hinzieht, und ich habe so okay, ich folge dem, und war nochmal eine Viertelstunde, wo die andere Person dann schon den Raum verlassen hat und gemerkt hat okay, da ist gerade noch irgendein Prozess am Laufen, das darf jetzt mal sein. Ja, da habe ich dann gemerkt okay, so was, das kann ich nicht erzeugen durch Training, das passiert dann einfach. Vielleicht erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, aber am Ende passiert es dann, wenn es dran ist, wahrscheinlich.

Speaker 1:

Ja, das ist total schön. Ich denke, es ist wichtig, dass wir und bewusst sind, dass es sowas gibt, letztendlich, weil in meiner Erfahrung, wenn Leute ja auch mehr oder weniger gesegnet oder gebürdet sind mit sehr hoher Sensibilität und das aber nicht wissen, sich nämlich bewusst sind, dann können immer schwierige Situationen entstehen. Zum Beispiel ich habe das auch, wenn ich mit Klienten arbeite, und ich bin sehr, sehr intun, dass ich den Schmerz von dem anderen spüren kann und auch die Ursache des Schmerzes in meinem Körper spüre. Wenn ich mit dem aber nicht bewusst bin, dass es gerade nicht mein Thema ist, dann kann ich das annehmen letztendlich für mich und bin völlig verwirrt und kann sogar krank werden, schmerzen davon.

Speaker 1:

Ich habe viele Kollegen, die Physiotherapeutin sind, massagen machen und sowas, die da nicht so bewusst sind letztendlich und keine Rituale oder Techniken haben, um das dann wieder loszulassen. Sie sind zwar dann unfassbar gute Therapeuten, eventuell aber leiden dann, weil sie sich nicht bewusst sind, dass sie gerade in anderen Schaltkreis quasi da reingekommen sind letztendlich. Ich habe immer Leute, die zu mir kommen, die im Mentoring sind, die zum anderen rund kommen, aber sagen, sie können im bestimmten Rahmen das nicht aushalten oder so, weil sie alles davon irgendwie aufnehmen und davon sich ganz, ganz schlecht führen. Dann schauen wir, wenn das Bewusstsein entsteht, dass es eben nicht ihre Themen sind, sondern dass sie einfach da eine intuitive Fähigkeit haben, sich da quasi einzuschalten, sie eben wahrzunehmen, dann können eben viele Probleme entstehen. Du hast gesagt, du hast diese Fähigkeit bewusst entwickelt und kannst damit ja dann auch unfassbar gute Impulse letztendlich geben.

Speaker 2:

Genau Ja finde ich auch spannend, dass du das auch so wahrnehmen kannst. Am letzten Ende sind wir ja zwei, die, glaube ich, eher aus der analytischen Richtung kommen und jetzt von Grund auf nicht unbedingt die wahnsinnige Offenheit für sowas mitbringen. Aber es ist halt, wenn man es mal selber erfahren hat, dann macht es keinen Sinn, das zu leugnen. Also, dann kann ich nur sagen, das ist das, was ich spüre, und das ist jetzt für mich einfach da.

Speaker 1:

Tatsächlich kann ich sagen, ich bin extrem offen gegenüber diesen ganzen Dingen, und ich finde mir sehr, sehr viel dieser ja, nennen wir es spirituellen Wissenschaften oder Energiearbeit und so was. Ich finde mir sehr, sehr viel, und das ist meine absolute Faszination. Letztendlich Genau, da wird auch noch ganz, ganz, ganz viel passieren, was da in der Tat so geforst wird. Ja, ganz, ganz spannende Sache.

Speaker 2:

Ja, Ja, auf jeden Fall. Also wahrscheinlich, weil auch die Offenheit dafür da war, können wir es jetzt wahrnehmen, und deshalb haben wir auch dann ein Wechsel unserer Ausrichtungen in unserem Leben gemacht. Dazu brauchst du natürlich auch die Offenheit. Aber zumindest bin ich nicht von Ur auf davon überzeugt, dass ich jetzt in der Lage wäre, Dinge bei anderen Menschen zu spüren oder in solchen anderen Bewusstseinszustände kommen zu können, allein dadurch, dass ich da sitze und meditiere.

Speaker 1:

Ja spannend. Also, wir sind jetzt noch eine ganz gute Reise gemacht. Lassen Sie mal, passt Franz, auch praktisch abschließen. Also, wie würde es dir empfehlen? kann jetzt quasi auch jemand anfangen? Wie kann ich das Ganze dann alltag integrieren? Und eine spezielle Frage, die aufkommt, ist es gibt viele Anleitungen, auch geführte Meditationen, die auf Englisch sind, aber viele haben Probleme, eben mit Englischen Meditationen. Ja, ist eine Anleitung sinnvoll? ist es ohne Anleitung besser? wie kann ich starten?

Speaker 2:

Ja, also ich würde definitiv sagen, eine Anleitung ist am Anfang sinnvoll. Die Gefahr, dass ich mich doch wieder so auf meine eigenen Reise gedanklich davontragen lasse, ist halt größer, wenn ich da kein Gerüst drumrum habe. Am Anfang baue ich eben lieber ein stärkeres Gerüst auf, habe mehr Struktur, mehr Leitfaden, und wenn ich dann merke, okay, ich kann das Ganze jetzt selber halten, das ist für mich stabiler geworden, dann kann ich auch anfangen, teile von dem Gerüst wieder abzubauen. Also so gehe ich auch mit Klienten vor, dass dann auch in den Anleitungen, die ich gebe, irgendwann mehr Raum ist, mehr Stille drin ist und es damit eben auch erlaubt ist, mal auszuprobieren, die Gedanken ja quasi mit den eigenen Fähigkeiten zu lenken, und nicht, dass von außen jemand sagt jetzt mach mal das und jetzt denk mal da dran und jetzt spür mal hier rein.

Speaker 2:

Aber zum Starten ist das auf jeden Fall sinnvoll, und ja, für manche ist dann eben Englisch auch noch okay, andere haben eher den Zugang, dann das Ganze auf Deutsch zu machen. Die Stimme ist oft wichtig. Also, das heißt, wenn ich das Gefühl habe, ich kann mich bei der Stimme fallen lassen, dann funktioniert das viel, viel besser. Die passende Musik spielt eine Rolle, und wichtig ist halt tatsächlich, damit sich auch liebevoll umzugehen, also kleine Schritte zu machen. Ja, beim Marathon fängst du auch nicht an, vom Sofa aufzustehen und 10 Kilometer zu laufen, sondern es geht mit dem Spaziergang los und dann mit kleinen Laufeinheiten. Und so ist es bei Meditation eben auch.

Speaker 2:

Also, man kann sich jetzt zwar nicht irgendwie verletzen, ja, wenn man am Anfang zu viel macht, aber man kann sich eben frustrieren, und daher würde ich empfehlen, lieber kleine Schritte, das in kleinen Schritten aufzubauen, sich wirklich zu überlegen, wann am Tag kann ich das am besten unterbekommen? bin ich eher der Typ für morgens, für abends? Was brauche ich, um mir diesen Rahmen zu schaffen, und dann zu schauen wie kann ich immer ein bisschen mehr an dieser Routine arbeiten, wie kann ich mehr Regelmäßigkeit reinbekommen, wie kann ich die Dauer erhöhen und dann irgendwann das zu finden, wo ich sage okay, und das resoniert mit mir. Dann kann ich auch mehr und mehr auf Anleitungen verzichten, weil ich selber genug erfahren habe, wie das Ganze funktioniert, und kann dann auch immer mehr darauf vertrauen, dass einfach der Prozess für mich dann auch ohne eine Anleitung funktioniert. Aber es kommt eben nicht über Nacht.

Speaker 2:

Der Effekt, der das Ganze überhaupt möglich macht, ist ja die Neuroplastizität, und das Gehirn braucht einen gewissen Trainingsreiz, um in die Veränderung zu gehen, also wie du beim körperlichen Training ein gewisses Volumen schaffen musst oder eine gewisse Intensität, dass der Körper dann sagt okay, der Muskel wird jetzt verstärkt, der Knochen wird jetzt verstärkt, und so ist es im Gehirn auch.

Speaker 2:

Also, das Gehirn wird nur dann sagen ich mache jetzt hier die Anstrengung, neuroplastisch eine Veränderung zu erreichen und andere Bahnen im Gehirn miteinander zu verschalten. Dazu brauche ich eine gewisse Regelmäßigkeit, und dazu braucht es einen gewissen Initialwiderstand, und dann muss es sich auch mal ein bisschen anstrengend anfühlen, weil dann das Gehirn irgendwann sagt okay, das ist zwar nicht die Art und Weise, wie wir sonst die Aufmerksamkeit richten, aber das passiert jetzt so regelmäßig, dass ich hier das Ganze jetzt mal leichter mache. Und dann werden eben neuronal Bahnen miteinander verknüpft, die das erleichtern, Und wenn ich immer mehr drin bleibe, werden immer mehr Bahnen angelegt, und irgendwann hat sich das Gehirn umgeformt, und das ist einfach messbar. Nach einem acht Wochen Programm mit regelmäßiger Meditation Ist es einfach messbar, dass sich die Substanz im Gehirn verändert hat und dass es eben so trainierbar mit der entsprechenden Regelmäßigkeit. Aber wenn ich jetzt zwei Meditationen mache und dann frustriert aufgebe, dann treten diese Veränderungen eben nicht ein.

Speaker 1:

Ja, das ist wichtig, was du jetzt über Neuropelastizität gesagt hast, wer das ja auch bedeutet. Ich darf eben auch das, diese Achtsamkeit einen Alltag integrieren, weil wenn ich im Alltag eigentlich immer nur ja, das eben immer nur reagiert, ich sag mal, ein reaktives Arschloch bin und gar keine Achtsamkeit praktiziere, dann vertrat ich ja quasi im Alltag mein Gehirn wieder so, wie es eben davor war. Also Schritt für Schritt sollten wir eben auch in Alltagssituationen immer wieder daran erinnern, vielleicht kurz die Augen schließen, schultern kurz sinken lassen und quasi so kurz durchatmen, immer mehr Reize zu geben im Alltag, also um kurz in diesen mediativen Zustand zu gehen. Und das ist auch was, was ich ganz stark für mich erfahre, dass wenn ich eben viel Meditationserfahrung habe, dann kann ich auch innerhalb von jeder Situation ganz schnell da rein dropen. Also ich kann wie so raussumen, mit einem Mal sehe ich mich auf einer Bühne stehen, zum Beispiel, wenn ich auf einer Bühne stehen, also, weil ich auf einer Bühne stehe, weil ich gerade Rede und Vortrag mache, und kann aber kurz diesen mediativen Zustand gehen und kann das quasi reflektieren.

Speaker 1:

Genau, und das merke ich auch so, und meine Idee oder eine Vorstellung ist so ein bisschen wenn wir genug Meditationserfahrung haben, dann werden wir auch zu einer mediativen Person und müssen irgendwann vielleicht nach X Jahren oder Jahrzehnten gar nicht mehr formal meditieren, weil unser Leben in Meditation ist, weil ich eben diesen Zustand der Achtsamkeit lebe Also kleine Einschränkungen, würde ich sagen ich bin einmal diesen Glaubenssatz so ein bisschen verfallen dann, dass ich jetzt immer bewusst sein müsste, also immer bewusst, was ich eben tue und denke.

Speaker 1:

Und dann ist mir aufgefallen ja, dieser Zustand, der kattet halt total die Spontanität ab, also die Spontanität, einfach Dinge zu tun, die halt verloren, das bewahrt ihr manchmal in so einer bestimmten New Age-Spiritualität, die immer ganz, ja, ich bin ganz beherrscht, ich beobachte mich und sind aber irgendwie so ein bisschen ja nicht spontan, nicht lebendig, letztendlich weil eben zu viel Achtsamkeit herrscht. Also genau da darf man sich meiner Erfahrung auch ein bisschen auf die Hut nehmen. Das ist wie mit Atmung wir wollen auch den ganzen Tag sicherlich nicht bewusst und tief atmen und achtsam sein, weil dann sind wir halt irgendwie super unspontaner Mensch geworden, vielleicht.

Speaker 2:

Ja, ich meine, wir wollen eigentlich die Freiheit haben zu entscheiden, wo ich gerade bin. Also das ist, wenn ich jetzt mich in die Arbeit vertiefe, und ich weiß, okay, ich sitze am Rechner und ich will jetzt einfach in der Stunde irgendwie was Bestimmtes voranbringen, irgendwas weiterbringen, irgendwas kreieren, ja, dann habe ich dadurch die Fähigkeit, da jetzt wirklich dabei zu bleiben. Ja, da bin ich nicht sonderlich achtsam. Ich weiß nicht, wie meine Atmung ist, ich weiß nicht, wie mein Körper sich anfühlt, wahrscheinlich spüre ich kein Durst und trinke nichts, ja, und bin einfach voll fokussiert in diesem Tunnel. Und das ist gut, dass es so ist.

Speaker 2:

Ja, weil danach kann ich sagen okay, das war jetzt so ein Deep Work Session, so, und jetzt stehe ich auf, bin achtsam, geatmen, trinke, was spüre, wo bin ich, und dann tauche ich wieder ein. Also, wir wollen nicht trainieren, dauerhaft in irgendeinem bestimmten Zustand zu sein, sondern wir wollen trainieren, die Fähigkeit zu haben, entscheiden zu können, wo bin ich gerade, wie richtig. Ich meine Aufmerksamkeit. Und irgendwann heißt es eben okay, auch mal arbeiten und mal nicht alles spüren, was da ist, und ein anderer mal heißt okay, was ist im Hier und Jetzt? ich möchte genießen, also nämlich alles, wahr, was jetzt da ist. Ja, also, und die Fähigkeit geht es die Freiheit zu entscheiden, wo meine Aufmerksamkeit ist.

Speaker 1:

Ja, das ist spannend weil es mir gerade so im Kopf kommt, ist das zum gewissen Maß. Dann gibt es den Zustand des Flows und dann den Zustand der Achtsamkeit, und sicherlich ist das nicht so klar trennbar. Aber in einer Idee sind das ja mehr oder weniger Gegensätze. Aber mit der, wie ich das erfahre, ist durch Achtsamkeit richtig ich mich aus, und dann lasse ich los, ich werde quasi unachtsam, und ich bin im Flow, verliere mich völlig. Dann wache ich irgendwann wieder auf, aber diese Achtsamkeit ist quasi wie so eine Raketenbasis, die mich eben ausrichtet, dass ich auch in die Richtung hin flowe, wo ich eben hin möchte. Also ja, spannend.

Speaker 2:

Ja, das ist ein schönes Bild, also das mag ich sehr klar. Also flow sehe ich genauso bist du nicht sehr präsent, da läuft eher alles automatisch ab, und du bist in irgendwas drinnen, was du kognitiv gar nicht einzeln auseinanderstückeln kannst. Also beim Laufen kenne ich es auch so wenn ich einen Trailrun mache und die Geschwindigkeit so steiger, dass eigentlich der Schwierigkeitsgrad so hoch ist, dass ich nicht mehr kognitiv wirklich achtsam bewusst die Füße setze, dann kommt irgendwann der Switch in diesen Flow-Zustand, und dann passiert das von alleine. Ja, und dann hinterher will ich aber auch Bremsen anhalten und sagen okay, jetzt bin ich grad mit der Rakete geflogen, jetzt darf ich die wieder einnorden und darf wieder in die Achtsamkeit kommen.

Speaker 1:

Ja, ja spannend. Ich komme ja so aus dem Trainingsbereich eben auch, und da beobere ich ja manchmal das gerade im funktionellen Training, die ganzen Trainings Nürts die Wissenschaftler. So sehr achtsam ist Training achte genau, was du tust. Und das ist ein bisschen paradox, weil jetzt im gewissen Maße es ist wertvoll, so bewegungsabläufe zu lernen, aber wenn ich irgendwas, wenn ich Trainier oder Wettkampf mache, dann möchte ich da ja eben loslassen letztendlich. Also ich merke manchmal, wie man sich dann ja sonst ist, eben behindert, und das Prinzip kann ich eben überall übertragen. Trotz alledem ist es meine Erfahrung, dass ich durch genug Meditationserfahrung auch in der absoluten Extase und ich denke jetzt gerade an ein krasses Workout, wo ich voll im Flow bin, in dem Moment kann ich einmal rauszoomen, kann mich beobachten und sehen ah ist noch alles okay, ich verletze mich gerade nicht, oder es ist gerade ein bisschen gefährlich, und ich akzeptiere das, weil ich ein Wettkampf bin. Das ist auch eine bewusste Entscheidung, und ich mache eben weiter. Also ich finde es spannend, wie diese Bewusstseinszustände, wie man damit dann ja spielen kann, jetzt endlich.

Speaker 2:

Ja, total. und mir kommt gerade auch so die Analogie wenn ich eine Sprache lerne, ja, dann fange ich auch an mit Alphabet, mit einzelnen Wörtern, mit Grammatik, und dann muss ich quasi achtsam an die einzelnen Dinge denken. aber irgendwann geht es drum hey, geh raus und spreche die Sprache. Und dann geht es nicht drum, an jeder Stelle an die Grammatik zu denken, sondern in diesen Fluss zu kommen, dass das bließen und passieren kann, was ich bis dato einzeln mir antrainiert und gelernt habe. Ja, und da ist barely ever OF youtube Craigmeisteraim.

Speaker 1:

Ich meine wirklich, schnell, wirklich toll, ja super, super spannend. Also ich denke, wir haben guten umriss gemacht, teilweise ganz schön tiefen. Ich wollte auch ein paar paradoxen mal so aufzeigen, weil das auch ein wichtiger aspekt immer ist. Und ja, alles, was wir gesprochen haben, das verlinkt in den show notes auch Deiner seite ist. Für neue mediationen kommt alles in die show notes. Wenn Leute sagen, sie wollen mehr mit ihr arbeiten, wollen von dir lernen, erzählen wir mal, wie kann man zu dir quasi kommen?

Speaker 2:

Also einen Kontaktpunkt ist auf jeden fall meine Webseite werden. Wir verlinken, dann eben auch mein Instagram Account Ich eben auch versuche, möglichst viel rauszubringen so von meinen Erkenntnissen und das eben auch mit der Welt zu teilen, und ja dann eben auch über die Webseite vom Institut. Also auch da gibt es die Möglichkeit, den Test zu machen, also, welcher meditationsstil passt zu mir? der geht auch nicht lang, und dann kann man mal ganz schnell rauskriegen, in welche Richtung Darf es bei mir gehen. Wir haben ja angesprochen, wie ungefähr die Aufmerksamkeit bei welchem Stil gerichtet wird, und das ist sicherlich auch nochmal sehr, sehr erkenntnisreich für die meisten zu verstehen was haben sie bisher gemacht, und wo können sie zukünftig vielleicht dann den Schwerpunkt auch noch mehr drauf legen? Ansonsten einfach mich kontaktieren über Webseite, über das Institut oder über Instagram, was immer dann der beste Weg ist.

Speaker 1:

Also das ist auch super, super wertvoll, ganz vieler, wirklich Goldnuggets. Also vielen Dank dafür. Ich kann jetzt noch mal dazu sagen also mir geht es gerade körperlich, mein Körper geht es nicht gut. Ich habe Ja ungefähr 39 Grad Fieber und super Kopfschmerzen bekommen, mein ganz zurück ganz, ganz furchtbar weh, und habe ich auch gemerkt, ja, meditation hilft mir, weil ich merke, auch mein Körper, dem geht es nicht gut, ganz furchtbar weh, und kann jetzt aber auch entscheiden.

Speaker 1:

Ich habe entschieden okay, das ist jetzt nicht so wild, ich mache einfach weiter. gleich werde ich mich ausruhen, ob das jetzt die Selbstfürsorge der Wahl war, das habe ich jetzt so entschieden, das ist so eine Ordnung für mich. Das dumm war Ich glaube nicht, war eine bewusste Entscheidung. Aber ich habe jetzt auch gemerkt, wie Meditation hilft Ich, mich nicht quasi in gerade den Belangen meines Körpers zu verlieren und mir aber zu versprechen, okay, ich mache jetzt den Rest des Tages quasi ganz, ganz ruhig und gönne mir eben Ruhe. Ja, ich würde dir das jetzt Wort übergeben. Hast du nur noch etwas zum Abschluss quasi zu sagen? Vielleicht möchte ich mit Missionen teilen, einladung teilen, was inspirieren, das Teilen zum Abschluss.

Speaker 2:

Ja, einfach so meine Erkenntnis also ich habe nicht umsonst meinen Ingenieur Job dahinter mir gelassen, sondern ich habe gespürt, da ist irgendwie so dieser Drang, das auch raus zu tragen, wie viel wir in uns verändern können. Und Meditation ist eben ein Tool. Sehr viel arbeite ich sonst eben auch mit therapeutischen Tools, und ich kann einfach auch nur appellieren, auch an Menschen, die vielleicht auch den Stress so spüren, wie ich es damals hatte Man kann super viel verändern, wir sind nicht diesen Mustern ausgeliefert. Also ja, wir bringen gewiss Grundvoraussetzung mit. Wir haben gewisse Mechanismen gelernt im Leben Und wenden die auch weiterhin so an. Aber wir können diese Mechanismen auch verändern, und das ist so das große Appell.

Speaker 2:

Also, wenn irgendjemand das Gefühl hat, mensch eigentlich eigentlich weiß, ich bin im Hamsterrad, mir geht es eigentlich nicht gut, man kann das verändern, und es ist kein Zustand, in dem man sich fürs Leben ausgeliefert fühlen sollte. Und das ist eigentlich so meine Mission wirklich zu zeigen man, man kann was machen und geht es an. Aber ja, es kostet immer eine initiale Kraft. Also, wir sind einfach so gestrickt. Das ist unser über unsere Überlebensstrategie, das so weiter zu machen, was wir bisher als Strategie im Leben verwendet haben. Ja, weil die Tatsache, dass ich jetzt hier bin und dass ich lebe, ist genug Beweis dafür, dass das, was ich bisher gemacht habe, ja eigentlich ganz gut sein muss. Und der Mechanismus ist aber nicht dafür ausgelegt, uns besonders glücklich zu machen oder uns ein besonders unbeschwertes Leben zu bescheren, sondern erst mal das Überleben bescheren. Und das ist wirklich nochmal so eine Erkenntnis gewesen, auch dann aktive initiale Energie, dass wir in die Veränderung kommen. Aber sehr, sehr viel ist möglich, auch an unseren Mustern zu arbeiten und unsere Wahrnehmung, unsere Gedanken, gefühle damit eben auch beeinflussen zu können.

Speaker 1:

Ja, danke für den Puls. Also ganz wichtig wenn sich alle Hörer und wir im Inneren verändern, dann verändern wir auch die Welt im Außen. Das ist ganz wichtig. Wir starten immer, immer mit uns. Und das zweite ist wir sollten. Ich sage, wir sollten, das ist meine Philosophie. Ich fange mit den Kunden, klienten immer mit einem Traum an. Wir sollten einen Traum haben, einen hohen, luftigen Traum Und jeden Tag ja verfolgen wollen. Diese deutsche Antwort, ich gebe mich mir nicht zufrieden, wie sie eben sind, die würde ich nicht akzeptieren, und ich denke, wir dürfen einen Traum gestalten, dem wir uns jeden Tag ins Glechenes rufen und dafür eben jeden Tag unser, unser Bestes geben. Und das heißt nicht, in der Optimierungs, selbstverbesserung steifet zu kommen, das hat nichts damit zu tun. Das heißt davon da, hohe Ideale, hohe Träume zu haben und dem quasi mit brennen Herzen zu folgen. das ist immer so mein Appell, weil ich merke, wenn wir diesen Traum haben, dann haben wir auch diesen Zündfunken, der auch für Veränderungen eben super, super, super wichtig ist.

Speaker 2:

Ja, also kann ich nur zustimmen. Also so ging es bei mir auch los der Traum, das verändern zu wollen und was Neues zu wagen, und dann hat man auch eher den Antrieb, dann die Ängste zu überwinden.

Speaker 1:

Also ein. Spannerweise finde ich, wird manchmal eingeredet, in der Gesellschaft sei doch mit dem zufrieden, was du hast. Und das sind wieder Paradoxe, weil einerseits ja können wir mit dem zufrieden sind, was wir haben, wir dürfen in uns selbst Ruhm, dürfen den Zustand sein, wo wir friedlich mit denen sind, was wir haben. Wir dürfen trotzdem jeden Tag nach uns in höchsten Idealen streben. Und mit diesem Paradox dürfen wir das endlich leben, und das dürfen wir uns meiner Ansicht nach nicht ausreden lassen. Wenn wir schon erwachsen sind, dann dürfen wir diese kindliche an diese kindliche Brennen, an die Superhelden wieder erinnern. Wenn wir Kinder haben, dann dürfen wir den ganz sicher das nicht ausreden. Genau Ja, ich denke, dann machen wir den Sack zu normal ist es super hilfreich.

Speaker 1:

Also, wenn der Podcast wie die Hörer jetzt hilfreich war, dann erstens umsetzen, anfangen und natürlich gern teilen, weil wenn der wertvoll war für euch, dann ist auch für andere Menschen hilfreich, und ihr helft ihm uns. Wenn ihr erstmal den Podcast teilt auf dieser Netzwerke Marbot nicht darin verlinkt, dein Instagram Account ist marbotkindermann oder Genau Herr Marbotkindermann verlinkt und wenn ihr uns eine Bewertung bei Apple und Spotify hinterlässt. Diese Bewertung dauert 30 Sekunden und hilft uns, dass wir eben mehr Menschen erreichen zu einem gesünderen, erfüllteren und bewussteren Leben. Vielen Dank.

Meditation - Einführung Und Verschiedene Stile
Was ist Neuromeditation?
Stil 1: Fokus - Aufmerksamkeit eng richten, verbesserte Konzentration und Gedächtnisleistung
Stil 2: Achtsamkeit - Hier und Jetzt sein, Beobachtung ohne Wertung, Schulung der Körperwahrnehmung
Stil 3: Open Heart Meditation
Stil 4: Quiet Mind Meditation
Integration von Meditation in den Alltag
Die Rolle von Achtsamkeit und Flow