Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner

Wie Mineralien uns und die Welt retten: Die Mineralienwende mit Dr. Stefan Hügel | #164

October 19, 2023 Tim Boettner Season 1 Episode 164
Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner
Wie Mineralien uns und die Welt retten: Die Mineralienwende mit Dr. Stefan Hügel | #164
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Weltweit wurden unsere Böden in den letzten 50 Jahren ausgelaugt und einem Großteil ihrer Nährstoffe beraubt. Um aktuell überhaupt noch Pflanzen wachsen lassen zu können, greift man zu einseitiger Düngung und dem Einsatz von Pestiziden. Das führt zu immer weniger Nährstoffen und immer mehr Giftstoffen in unserer Nahrung und macht uns krank.

Im Podcast spreche ich mit Dr. Stefan Hügel über die Herausforderungen und Lösungen, sowie die Bedeutung der einzelnen Mineralien für deine Gesundheit.

Du erfährst im Detail, was Lithium mit mentaler Gesundheit, Bor mit Testosteron, Chrom mit dem Blutzucker oder Silizium und Selen mit Schwermetallen zu tun haben. Es ist kein Geheimnis, dass Hormonprobleme, Schwermetallbelastung, mentale Krankheiten und metabolische Syndrome weit verbreitet sind und im Grunde fast jeder an einem davon leidet. Könnte der Mineralstoffmangel ein unterstützender Faktor sein?

Buch Mineralienwende von Dr. Stefan Hügel 

Website der MineralienWende

Videolink zur Episode
Ausführlicher Blogpost 

 

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Tim Böttner:

Welche Bedeutung haben Mineralien und Sponelemente für deine Gesundheit? aber nicht nur für deine Gesundheit, sondern für die Gesundheit der Natur und unserer Ökosystem? Heute geht es um die Nährstoffkreisläufe, mineralienkreisläufe. Und hey, du bist ein Teil dieser Kreisläufe, weil sicherlich ist die bekannt, dass wir unter alle Erschöpfung Leiden, schmutzende Mangelzustände haben und so weiter und so fort. Aber hey, woran liegt das? Liegt es vielleicht daran, dass unsere Kreisläufe einfach zum gewissen Maß erschöpft sind? und ist die Lösung vielleicht auch in den Böden, unseren Lebensmitteln zu suchen? Mach dich also bereit für diesen faszinenden Podcast mit Dr Stefan Hügel, der den Verein der Mineralienwende gegründet hat. Think Flow, grow Cast. Ich bin Tim Böttner. Begleite mich auf eine Reise zu einem ganzheitlichen Verständnis von Bewegung, gesundheit, fitness und einem guten Leben. Werdet ihr Experte für den Körper und Geist mit Wissenschaft, biohacking und Leidenschaft, kombiniert mit der Weisheit unserer Vorfahren und der Natur. Ein Podcast und Tiefgang. Der Verein Mineralienwende erforscht den Einfluss von Mineralien und Spunelementen auf Bodenfruchtbarkeit, auf Pflanzen und auf die menschliche Gesundheit. Das Vereinseigend Institut für Mineralien-Kreislaufforschung entwickelt anwendbare Lösungen, um Mineralienmängeln zu begegnen. Jeder kann dabei beitragen, die gestörten natürlichen Nährstoffkreislaufe wieder zu schließen. Deshalb freue ich mich, dass du eingeschaltet hast, um dich diesen ganzheitlichen Zusammenhängen eben zu widmen. Im Podcast erforschen wir erstmal, was denn eigentlich schief gelaufen ist, warum wir Pseudokreislaufen, keine Kreislaufe mehr haben, und gehen dann durch ganz viele einzelne Mineralien und Spunelemente und entdecken die faszinierende Wirkung auf unseren Körper. Wenn dieser Podcast für dich und für andere Menschen spannend und hilfreich war, dann freue ich mich, wenn du uns erstens jetzt sofort eine Bewertung bei Apple und Spotify hinterlässt Vielen Dank dafür. Und dem Podcast auf den sozialen Netzwerken teilst oder direkt an deine freundlichen Kollegen weiter schickst. Lieben Dank dafür. Wie immer verlinke ich dir alles, über was wir im Podcast sprechen, in den Show-Notes. Dort findest du den Link zu Stefans Buch zum Verein und auch zu weiteren empfehlenswerten Podcast-Ebisoden des Thinkflow-Grow-Casts. Nutz duschen die Kraft und Magie von Vitalpilzen. Du weißt sicherlich, dass ich von der Wirkung von Vitalpilzen wie Cordyceps, charga, mandelpilz, serizium, reishi und Co absolut begeistert bin. Warum? Weil es funktioniert. Das faszinierende ist die adaptogene Wirkweise. Das bedeutet, dass Vitalpilze normalisieren und ausgleichen, ohne zu sehr zu hemmen oder zu stimulieren, wie das manche Medikamente oder auch manche Nährstoffe machen können. Der Vitalpilzhersteller meines Vertrauens ist Smades. Die Arzteken nannten Vitalpilze übrigens aufgrund ihrer gesundheitlichen Allmennungsmöglichkeiten auch Smallsaints, also kleine Heilige, und deshalb heißt Smades eben auch Smades. Meine persönliche Lieblingsrezeptur ist Fokus, und das ist eine Szenerie aus Cordyceps und Herizium. Die spürer, meine physische und mentalen Leistungsfähigkeit und Stressresilienz steigern. Verblüffende Effekte habe ich auch immer wieder bei der Kombination aus Charga und Mandelpilz gesehen, die für die Unterstützung des Immunsystems sinnvoll sind. Bei Allergien kann das ein echter Game-Changer sein. Weitere Säulen von Smades sind Neid, welche auf dem Pilz Reishi und Herizium beruht, für entspannte Nächte Und für die Hungonbalans gibt es Balance, eine Mischung aus Reishi und Mai-Take. Diese Flüssigextakte können übrigens überall einfach beigemischt werden, aber ich nehme sie meistens direkt in den Mund, weil, da sie in Klizzerien gelöst sind, schmecken sie leicht süß und können auch bei die Mundschleimheit aufgenommen werden. Wenn die Flüssigextakte nicht deine Wahl sind, findest du bei Smades auch großartige Pulver für Getränke. Such dir also jetzt eine oder mehrere Säulen aus und entdecke die Kraft der Vitalpilze. Mit meinem Code Timm5, das ist T-I-M-5 groß, sparst du 5% auf der Seite smadesde-tim smadesde-tim. Wenn du mehr über Smades und Vitalpilze erfahren möchtest, dann hör dir sehr gerne eine meiner drei Episoden mit dem Gründer von Smades, max Ente, an. In meinem Podcast machen wir uns sehr viel Gedanken über unsere Gesundheit, und ich habe einige Besonderen über Nährstoffe gehabt, teilweise auch ein bisschen über Mineralen und eben die Bedeutung von Nährstoffen für unsere Gesundheit. Das sollte ziemlich klar sein. Aber wer meinen Podcast kennt, der weiß, wir reden über ganzheitig Gesundheit, über Holistik-Helf, und deshalb reden wir auch über die Verbindung der Dinge, über Kreisläufe, und im heutigen Podcast geht es um die Verbindung von Boden und letztendlich unseren Mineralen. Wo kommen eigentlich unsere Mineralien her? Was haben natürlich die Kreisläufe damit zu tun, und was passiert, wenn wir eben keine Kreisläufe haben, sondern Seulokreisläufe? Was sind da die Herausforderungen und Probleme, und was sind Lösungsansätze, die wir eben finden können? Und dafür habe ich Dr Stefan Hügel heute zu Gast, der ein großartiges Buch geschrieben hat, die Mineralenwende und den Gleichnahmigen Verein Proviere mich gleich, wenn ich was falsch gesagt habe den Gleichnahmigen Verein Mineralenwende mitgegründet hat oder wissenschaftliche Leiter dieses Vereins ist. Und das Herzensthema, was mit mir eben sehr resoniert hat, war eben da aufmerksam zu machen, wo die Ursache von vielen Mangelerscheinungen bei uns Menschen eigentlich sind und wie wir da einen Schritt zurückgehen können in den Boden, um wie logisch das eigentlich alles ist. Ich habe das Buch gelesen, und ich war fasziniert, weil es so klar und so logisch ist. Eine der Dinge ist, wo man denkt warum wird da nichts gemacht? Wie konnten wir uns so verrennen? Und das möchte ich heute erkünden, und natürlich auch, was die einzelnen Mineralen im Stohnelemente bei uns im Körper machen. Deshalb erst mal herzlich willkommen, stefan. Und was ist dein Antrieb von der Arbeit, weil ich sehe hier so viel Feuer, letztendlich da drin so viel Leidenschaft, die du reinbringst. Was ist dein großer Antrieb? Ja, hallo Tim.

Dr. Stefan Hügel:

Erst mal danke, dass ich hier sein darf. Also es hat angefangen. Ich habe Bioverfahrenstechnik studiert, und ich habe da auch homoviert, einem landwirtschaftlichen Thema, was eher unüblich ist, und als Bioverfahrenstechniker guckt man sich an, was geht in verschiedenste biologische Prozesse rein und was kommt raus. Das ist so das Wichtigste, um Prozess optimieren zu können. Und das habe ich dann mit der Landwirtschaft gemacht, auf globaler Ebene und relativ schnell festgestellt, das passt vorne und hinten nicht zusammen. Also die Effizienz ist einfach sehr gering. Mittlerweile muss man sagen, das Problem ist der Input. Der Input ist hauptsächlich der NPK-Dünger, und der NPK-Dünger besteht, wie der Name schon sagt, aus Stickstoff, phosphor und Kalium, also drei Elemente, und die Pflanze braucht aber mehr als drei Elemente, und ich als Mensch brauche auch mehr als drei Elemente, und das ist eigentlich so das Hauptding, was mich sehr unruhig gemacht hat, weil wie soll ich mich über die Lebensmittel mit all den Stoffen versorgen, die ich brauche, wenn damit drei Elemente gearbeitet wird? eben groß und ganz. Es wird natürlich noch die Gülle und die Tiertung wird verwendet, was natürlich mehr als drei Elemente hat, aber der Hauptinput ist mittlerweile einfach dieser NPK-Dünger, und das ist das, wo ich sehe. Das ist ein systematischer Fehler aus meiner Sicht. Also, je länger man das macht, desto weniger kann man garantieren, dass die Lebensmittel das enthalten, was man wirklich braucht, um gesund zu sein. Das gilt für uns genauso wie für die Pflanzen.

Tim Böttner:

Ja, und im Buch hast du vorhin diesen Kreislauf und den Pseudokreislauf aufgemalt, diesen Pseudokreislauf, der eben kein Kreislauf ist, klebber. das ist das Problem, dass wir das alle wirklich verstehen, was da gemacht wird, was es eigentlich für ein Wahnsinn ist.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, also im Grunde jedes Tier erlebt in einem Nährstoffkreislauf und wir haben das bestimmt auch irgendwann mal gemacht haben wir halt in den letzten Jahrzehnten großflächig geändert. Das heißt also, unsere Ausscheidungen, die kommen nicht mehr zurück aufs Land oder beziehungsweise die Nährstoffe, die darin enthalten sind, sondern alles geht in die Kläranlagen über große Kanalnetzwerke, und da wird es ja ein bisschen aufbereitet, in zwei Teilströme unterteilt, also einmal, der Klärschlamm wird meistens getrocknet und dann verbrannt, und die Asche, die übrig bleibt, kommt auf eine Deponit. Da wird eine Folie drübergezogen, also dass es versiegelt ist, und der restliche Anteil, also der flüssige Anteil, der wird einfach in den nächsten Fluss geleitet und kommt damit in die Weltmeere. Und das Problem an der ganzen Sache ist, es geht eben die ganze Zeit ein Nährstoffstrom, der auf dem Land quasi eingesammelt wird, über die Kläranlagen in die Weltmeere. Aber von den Weltmeeren geht eben nichts mehr zurück aufs Land, also eine Einbahnstraße. Und je länger man das natürlich macht, desto eher läuft man Gefahr, dass man die Böden demineralisiert. Da hat das die ausgelaut werden. Wir haben mittlerweile mehr landwirtschaftliche Fläche auf dieser Welt als Waldfläche. Das heißt, wir nutzen im Grunde Pflanzen und Tiere, um Mineralien und Spurenelemente auf diesen riesigen Flächen einzusammeln, ganz systematisch. Das landet letztlich irgendwann auf unseren Tellern und von dort in den Kläranlagen, und das war es dann. Das heißt, vom Land ins Meer, aber nicht zurück.

Tim Böttner:

Wie wird die Lösung aussehen von einem natürlichen Kreislauf?

Dr. Stefan Hügel:

Es ist zum jetzigen Zeitpunkt tatsächlich gar nicht so einfach, weil wir unsere Ausscheidungen mit Industrieabwässern vermischen. Das heißt, wenn wir das, was jetzt dabei rauskommt, auf die Felder packen würden, hätten wir ernsthafte Probleme mit allen möglichen giftigen Substanzen, auch Schwermetalle, blei, katnium und so weiter ist alles da drin. Das heißt, man muss im Grunde das ganze System von der Wurzel her neu denken. Man muss also schon da, wo die Ausscheidungen eingesammelt werden, das gesondert tun und nicht mit anderen Dingen vermischen. Das geht zum Beispiel also die einfachste Lösung wäre eine trockenen Trenntolette, die jeder einzeln für sich installiert. Das heißt, dass man nicht mehr eine Klosspülung hat, sondern in der einfachsten Version ein Eimer mit Seegespähen und so weiter, das im eigenen Garten verwendet. Das kann, es gibt alle möglichen verschiedenen Lösungen. Auch für Städte gibt es Lösungen, dass es so ähnlich gehandhabt wird wie bei der Müllabfuhr. Da hat man also große Tanks, wo das alles drin landet, und dann kommt ein bis zweimal die Woche ein großer Laster, saugt das ab, fährt das irgendwo hin, wo es kompostiert wird. So was gäbe es auch. Es gibt extrem viele Lösungen, die auch schon erprobt sind. Es ist alles da, know-how und so weiter, alles fertig. Aber das Interesse an diesem Thema ist extrem niedrig. Also das weiß ich bei meinem Doktorvater, der Professor Ottapool, der forst an diesem Thema schon seit Jahrzehnten, und der meint, das Interesse bei Regierungen geht gegen Null. Das ist natürlich sehr enttäuschend. Was denkst du, was da Gründe für sind? Ich glaube, hauptsächlich ist es einfach ein Tabuthema, wo man nicht gerne darüber spricht, und die Menschen sind, glaube ich, auch einfach relativ schlecht darüber informiert. Also viele, denen ich erzähle, was in der Kläranlage eigentlich passiert, die sind ziemlich überrascht. Die dachten schon, dass da irgendwie Nährstoffe wieder recycelt werden und da rausgezogen werden, aber dass das alles einfach so plump deponiert und in den Schluss geleitet wird, ist überrascht auf viele.

Tim Böttner:

Ja, in den Buch sind auch fantastische Grafiken, was ich sehr interessant fand, wie sich die Mineralen im Böden eben verändert haben. Es war nicht ganz sicher, ob es Mineralen im Böden war oder ob es Mineralen auch im Menschen war, aber letztendlich ist das ja mehr oder weniger fast dasselbe, genau die durchschnittlichen Veränderungen der Mineralstoffe in Obstsorten und Gemüsesorten. Ja, kannst du da mal einen Überblick geben? wie haben sich so da im Durchschnitt quasi die Spuren, Elemente und Mineralien verändert, und gibt es welche, die gestiegen sind, und welches quasi gefallen?

Dr. Stefan Hügel:

Ja, da gibt es gar nicht so viele Untersuchungen dazu. Ich habe fünf oder sechs Studien finden können dazu, die sind aber relativ umfangreich. Es kommt die Vergleich neben Lebensmittel von vor 40, 50 Jahren und heute und stellen alle unabhängig voneinander fest, dass es da einen klaren Trend gibt, dass sie also an Mineralien und Stuhl-Elementen abnehmen. An fast allen Forst vorbleiben interessanterweise relativ konstant und ich glaube, natrium, aber ansonsten geht alles. Also Verluste von 30, 40 Prozent oder noch mehr. Bei Stuhl-Elementen ist es noch übler, was ja gar nicht verwundert, weil einfach dieser Input in die Landwirtschaft, dieser NPK-Bünger ist, der drei Elemente hält. Die Pflanzen, da wissen wir, die brauchen mindestens 16 verschiedene Elemente, um überhaupt leben zu können, und die ziehen wir ja jedes Mal mit der Ernte raus vom Feld, und dadurch entsteht natürlich ein Ungleichgewicht. Also das Geben und Nehmen ist nicht im Gleichgewicht. Man zieht viel größeres Stektrum raus, als man wieder zurückgibt, und das spiegelt sich im Boden wieder und dann natürlich auch in den Lebensmitteln, weil wo soll es herkommen?

Tim Böttner:

Ja, was ich sehr eindrücklich fand, um das zu verstehen, war, dass du geschrieben hast, dass in Finnland, ich denke, selen gedüngt wurde, und dann wurde über die Jahre beobachtet. Man hat eine Bevölkerung in Finnland ich denke, es waren 50 oder 53 Prozent höhere Selenilevel quasi bei den Menschen letztendlich gefunden, und das ist schon krass. Also, wir sprechen halt im Einpodkast auch über Supplementationen für Menschen, aber spannend ist halt, dass Düngen ja eigentlich die Supplements für die Pflanzen sind, und damit supplementieren wir ja quasi irgendwie auch bei uns, und offensichtlich funktioniert es ja eigentlich auch.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, genau. Also, wenn man es richtig macht, kann man die ganze Bevölkerung mit bestimmten Spurenelementen versorgen, wenn man es richtig dünkt. Für mich ist das ein absoluter Lichtblick, dass Finnland das gemacht hat. Das haben die 1984 eingeführt, weil die Regierung tatsächlich Sorge hatte um die Bevölkerung, weil die Selenversorgung so schlecht war, weil die finnischen Böden einfach sehr arm an Selen sind. Deswegen haben die eine Lösung gesucht und eben festgelegt, herr Gesetz, dass jeder Kunstdünger muss zugesetztes Selen enthalten, bevor er aus Feld darf, und das haben die wirklich rigoros umgesetzt bis heute, und die haben sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Also, die Selenversorgung der Finn, die ist seit also im Prinzip im selben Jahr, hat sie sich schlagartig verbessert und ist bis heute richtig gut. Und ja, was mich verwundert an der ganzen Sache, ist, dass immer noch das einzige Land in Europa, das das macht. Wir wissen aber, in Mitteleuropa sind die Böden generell schlecht versorgt mit Selen, also einfach auf natürliche Weise. In Nordamerika ist es ganz anders. Das sind die Böden natürlicherweise selenreich. Die müssen sich über solche Themen nicht wirklich Gedanken machen, aber wir halt schon. Aber es tun halt nur die Finnen, ja, und ansonsten die Tiere, die kriegen auch sehr hohe Selenzusätze im Futter, also die Nutztiere so wie auch die Haustiere. Es ist völlig egal, um welches Tier es geht, die kriegen alle. Ich sag mal, auf ein 80 Kilo Körpergewichtsequivalent kriegen die so mindestens 200 Mikrogramm, teilweise auch 300, 400, jeden Tag, und das ist eine Menge. Die kriegen wir Menschen über unsere normale tägliche Ernährung kaum. Das können wir kaum leisten, sei denn, man ist irgendwie viele Paarhandüsse. Dann kriegt man es noch hin, aber somit normalen Lebensmitteln niemals. Da kommt man nicht hin.

Tim Böttner:

Machst deine Unterschiede, ob ich jetzt Bio-Esser oder Kormensionell-Esser, und gibt es dann bei Bio vielleicht auch Unterschiede? noch was mit Reihengehalte angeht.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, das habe ich mir auch angeschaut, und es hat mich ziemlich überrascht, dass die Unterschiede kaum feststellbar sind. Das Problem ist halt, viele Dinge, die aus meiner Sicht falsch gemacht werden in der konventionellen Landwirtschaft, die werden genauso auch in der Biolandwirtschaft falsch gemacht, also zum Beispiel tiefes Pflügen oder fehlende Bodenbedeckungen oder Monokulturen. Da gibt es keine großen Unterschiede, leider. Und durch diese landwirtschaftlichen Praktiken, die jetzt als Standard gelten, macht man sich halt die Bodenpilze kaputt. Also, vor allem dieses tiefe Pflügen ist richtig übel für Bodenpilze, und die Bodenpilze sind eigentlich die Organismen, die alle Pflanzen miteinander vernetzen und wirklich eine optimale Spurenelementversorgung garantieren und auch Wasserversorgung. Also, pilze sind extrem wichtig, und wenn man den Pilzen den Kampf ansagt, indem man sie durch die Pflügen zerschneidet, den Boden offen liegen lässt und dann vielleicht auch noch mit Pungiziden drauf geht, dann verschwinden diese Pilze nach und nach, und man muss die Pflanze im Grunde künstlich ernähren, weil sie diesen Pilz nicht mehr hat, indem sie eigentlich in Symbiose leben. Und das ist leider in der Biolandwirtschaft auch so, und die Unterschiede, was eine Rale in Spurenelementgehalte angeht, sind kaum da.

Tim Böttner:

Also Pilze finde ich immer super, super spannend. Was machen genau die Pilze? Also, was haben Pilze mit Menoralen dazu tun?

Dr. Stefan Hügel:

Also am wichtigsten sind da wahrscheinlich diese Müsoritzapilze. Das Besondere an denen ist, dass sie wirklich in die Pflanzenwurzel rein wachsen und im Idealfall alle Pflanzen miteinander vernetzen. Und aus irgendeinem Grund sind diese Pilze scheinbar wahnsinnig intelligent, weil die genau wissen, welches Spurenelement gerade welcher Pflanze fehlt. Die breiten sich in alle Richtungen aus, die Pilze auch nach unten. Die fressen Zucker, vor allem, den sie von den Pflanzen bekommen über die Fotosynthese, und deswegen gucken die eben, was fehlt der Pflanze gerade? was limitiert ihr Wachstum? Das suchen die, finden die und geben es der Pflanze, und die Pflanze wächst dadurch stärker, kann mehr Fotosynthese betreiben, mehr Zucker bilden, und davon hat der Pilz dann wieder was, weil er den Zucker wieder bekommt. Das heißt, die schaukeln sich im Idealfall gegenseitig hoch, also eine Symbiose. Deswegen sind die Pilze so extrem wichtig für die Wasserversorgung, aber auch die mineralien, spurenelementversorgung von den Pflanzen also. Die können auch tatsächlich verschiedenste Gesteine auflösen, indem die Pilze wiederum Bakterien züchten, die wiederum Säuren produzieren, um Steine auflösen und dann die Mineralien verfügbar zu machen. Also wahnsinnig komplex das Ganze. Und wenn das wegfällt, muss man sich eben selber irgendwie um die Ernährung der Pflanzen kümmern, und so gut, wie der Pilz das macht, schafft das niemand.

Tim Böttner:

Das ist total faszinierend, weil ich hatte mein Podcast mittlerweile dreimal Max Enter zu Gast, der mit adaptogenen Heilpilzen viel macht, und der erzählt immer ganz fasziniert über adaptogene Pilze und auch über die Faszination der Pilzen aus ein bisschen anderer Perspektive. Aber er spricht auch wieder von dieser Intelligenz der Pilze, die wir irgendwie nicht verstehen. Aber es ist verrückt, wie sie auch erst mal. Du sagst jetzt Ökosysteme regulieren, und Podcast sagt, du magst auch mal ja auch unsere Systeme regulieren, wenn wir Pilze essen. Also es passieren einfach Dinge, die irgendwie mysteriös erscheinen, und es ist spannend, dass du genau das gleich wieder berichtest, wie Pilze Steine verarbeiten, letztendlich, um pflanzende Energie zu leben. Ja, krass.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, deswegen kann man auch eigentlich sagen, wenn dieses System wirklich gut funktioniert, dann braucht es eigentlich gar keinen Dünger, weil der Pilz, der erschließt das alles, was die Pflanze braucht. Dünger braucht es hauptsächlich dann, wenn diese Pilzpflanzeverbindung dekat worden ist, und dann ergibt sich erst die große Nachfrage nach dem Dünger.

Tim Böttner:

Gibt es denn? gibt es Landwirtschaftsarten, die das eben machen, in Deutschland, oder gibt es irgendwie ein bestimmtes Bio-Siegel, was ein Konsument darauf hinweist, dass dieser Landwirt mit der nachhaltigeren Methode arbeitet? Also kann man da irgendwie transparent konsumieren, oder so zurzeit.

Dr. Stefan Hügel:

Ich befürchte, im Moment ist es noch schwierig. Es gibt die regenerative Landwirtschaft, die eben genau das versucht. Die haben ganz klar auf dem Schirm wir müssen die Pilze wieder in die Böden bringen. Das ist das Wichtigste, das haben die verstanden. Die versuchen, so wenig zu pflügen, wie es nur geht, beziehungsweise nur oberflächliche Bodenbearbeitung und Bodenbedeckung durch Zwischenfrüchte oder Untersaten und so weiter. Die haben aber, so weit ich weiß, noch kein Siegel, und das Ganze ist auch erst im Kommen, kann man sagen, das wird gerade erst bekannt. Die Amerikaner sind da schon so ein bisschen weiter als wir, wie bei vielen Sachen, aber hier wird das wahrscheinlich noch ein bisschen dauern, bis das populärer wird. Aber ich habe da große Hoffnung tatsächlich in die regenerative Landwirtschaft.

Tim Böttner:

Ja, spannend. Wir haben jetzt Spurnelemente und Minereien angesprochen. Was ist der Unterschied zwischen Minereien und Spurnelemente?

Dr. Stefan Hügel:

Ja, das ist eigentlich nur eine Definitionssache. Also zu den Mineralienzellen ganz genau auch Zellen Kalium, Magnesium, Calcium, Schwefel, Fosfor und Sklor und Natrium, Genau, Und im Prinzip alles, was danach kommt, sind Spurnelemente. Außer Hohlendstoff, Stickstoff, Wasserstoff, Sauerstoff. Das wären jetzt noch Sachen, die man hauptsächlich aus dem Wasser oder aus der Luft kriegt. Ja, also, Spurnelemente beginnen dann so bei Silizium, Eisen, Zink, Kupfer, Molybden und so weiter. Das sind also Elemente, von denen wir meistens nur kleine Milligrammen oder Mikrogrammen brauchen, Im Gegensatz zu den Mineralien, die sind eher im Grammbereich.

Tim Böttner:

Ja, das ist ein Skene-Liga immer durchgehen, weil ich finde, was du mir geschrieben hast, die Wirkung davon und die Bedeutung für uns Menschen, natürlich die Pflanzen, einfach wirklich faszinierend, dass wir da ein bisschen über die Bedeutung aufgeklärt werden. Vielleicht gehen wir erstmal bei den großen Mineralien, quasi bei den etwas Bedeutungsvollen stimmt ja überhaupt nicht, weil alles ist eben wichtig in einem lustischen System Aber erstmal bei den Mineralien lassen sie mal durchgehen und da so sagen wie sind die bedeutsam, und sind wir überversorgt oder sind wir unterversorgt? Also, ein großes Ding ist ja sicherlich Natrium, natriumchlorid, weil wenn jemand an Mineralien, an Salz denkt, dann ist das eben Natriumchlorid. Da sind wir bei Natrium und bei Chlor. Und natürlich die Frage, die immer noch im Raum steht ist Salz schlecht, salz böse, macht Salz im Hochdruck und so weiter und so fort. Das ist ja nur eine Geschichte, wo wir Jahrzehnte schon irgendwie dran zu knabbern haben. In unserer Gesundheitswelt habe ich so das Gefühl, genau was ist die Bedeutung von Natrium und dann von Chlor und damit eben von Natriumchlorid?

Dr. Stefan Hügel:

Also, es gilt erstmal als essentiell. Also, ohne Natrium können wir offenbar nicht leben, genauso wie das Chlor. Ich glaube nicht, dass wir Natrium überversorgt sind, ehrlich gesagt, aber ich glaube, dass das Kalium zu Natriumverhältnis bei dem ganz überwiegenden Teil der Menschen nicht mehr stimmt. Das war nämlich früher, also vor mehreren Tausend Jahren, so, dass wir mehr als zehnmal so viel Kalium wie Natrium zu uns genommen haben, zumindest für Zaubschessungen, und heute ist es aber so, dass wahrscheinlich die meisten Menschen sogar mehr Natrium als Kalium zu sich nehmen. Also, das Verhältnis wurde einmal komplett umgedreht, einfach dadurch, dass wir viel weniger grünes Gemüse, grünzeug, blattgemüse essen, weniger Wurzeln. Und ja, hauptsächlich essen wir ja, wenn man es mal ich höre uns mal grob sagt Getreide und Pflanzenöle und da ein bisschen Salz drauf, und dadurch kommt es zustande, dass wir eben viel mehr Natrium zu uns nehmen, und aber das größere Problem ist viel weniger Kalium. Und also aus meiner Sicht also ich mache es für mich so, ich mische mein Salz, also Natriumchlorid, zur Hälfte mit Kaliumchlorid, das heißt, die Menge an Chlorid, die ich aufnehme, bleibt ungefähr gleich. Chlorid halte ich für sehr wichtig, unter anderem für die Produktion von Magensäure, das ja HCl ist, also Salzäure, und dadurch nehme ich eben also egal, wie viel ich mein Essen salze mit dieser Mischung. Ich nehme dadurch immer mehr Kalium zu mir als Natrium, und wenn ich das einmal mache, dann muss ich gar nicht mehr darüber nachdenken. Da steht einfach ganz immer. Der Salzstreuer auf dem Tisch schmeckt fast genauso wie normales Salz, aber jedes Mal, wenn ich den benutze, nehme ich Kalium zu mir. Zusätzlich supplementiere ich es auch noch, weil ich einfach der Meinung bin, kalium ist super wichtig, und die Lebensmittel haben weniger Kalium heutzutage als früher, obwohl wir wirklich viel Kalium düngen. Das ist ein bisschen seltsam. Ich glaube, es hat damit zu tun, dass in vielen Fällen einfach die Co-Faktoren fehlen für die Pflanzen, um das Kalium richtig aufzunehmen. Also da fehlt wahrscheinlich einfach Calcium oder Magnesium oder Schwefe, dass das alles in einem gewissen Verhältnis bleibt, und deswegen scheint es so zu sein, dass vieles von dem Kalium, was wir düngen, einfach nicht ankommt, wahrscheinlich ausgewaschen wird, und deswegen trotzdem die Lebensmittel immer weniger Kalium erhalten. Es ist vor allem extrem wichtig für unsere Herzgesundheit. Also dieses Kalium-Zenatrium-Verhältnis. Das hat man in wirklich sehr vielen, sehr, sehr großen Beobachtungsstudien über Jahrzehnte hinweg zeigen können, dass einmal die Menge an Kalium, die wir aufnehmen, sehr wichtig ist. Aber noch wichtiger ist das Verhältnis von Kalium-Zenatrium, und je höher das Verhältnis von Kalium-Zenatrium, desto weniger Herzgeschichte genommen die Menschen.

Tim Böttner:

Ja, das ist ein super guter Tipp, und ich habe das auch umgesetzt. Ich hatte tatsächlich Kaliumchlorid zu Hause gehabt und eben auch Natriumchlorid natürlich und habe auch, nachdem ich ein Buch gelesen habe, das direkt mal einen Salzsteuer gemacht, und für meine Empfinden ist es schmecken ganz leicht anders. Ich finde es so ein bisschen schärfer, irgendwie so, aber überhaupt nicht schlecht oder so. Man gewöhnt sich sofort irgendwie dran und schmeckt eigentlich genauso gut. Also super einfacher Tipp. Ja gut, lass uns weiter die Minereien durchgehen. Wir hatten jetzt Natrium, kaliumchlorid, wir haben auch schon gelernt, dass das Verhältnis der Minereien super so wichtig ist, und das ist, glaube ich, ein riesengroßer Punkt, den ich gerne noch auch für mich möchte. Dann auch gerade im Zuge oft das Thema Schwermetalle, warum da eben Verhältnisse auch so wichtig sind, wo Minereien wichtig sind, um auch Schwermetalle, toxiditäten auszugleichen, und weil ich könnte da klar sie reingehen, weil ich denke ich habe mein Podcast schon oft erzählt da so oft die Woche große fette Fische essen, kann eventuell wegen Schwermetallen wieder ein Problem sein, und das ist sicherlich gesetzt. Dann ist aber die Frage was für Antagonisten gibt es da eigentlich? Also, vielleicht haben wir auch nur Schwermetallproblemen, weil uns eben gewisse andere Stohnelemente fehlen, die das eben zum gewissen Maß irgendwie da ausgleichen können. Erzähl da bitte mal, was.

Dr. Stefan Hügel:

Also vor allem bei großen Fischen, bei Toonfisch oder Städtfisch oder so was, haben wir mittlerweile das Problem, dass wir relativ viel Quecksilber darin finden. Das liegt daran, dass einfach viel mehr Quecksilber in den Weltmeeren ist, und das wiederum liegt an der Verbrennung von fossilen Ressourcen. Da wird also relativ viel Quecksilber in die Atmosphäre geschleudert, was dann in die Ozeane runterregnet, und das akkumuliert sich durch die Nahrungskette in vor allem Raubfischen. Also, je kleiner der Fisch, desto weniger Quecksilber. Belastet ist er in der Regel, weil er einfach weniger Fische frisst, sondern eher kleine Krebse und Algen. Und je höher man in der Nahrungskette geht und da ist der Toonfisch relativ weit oben, weil es einfach ein Raubfisch ist desto höher sind die belastet. Und der wichtigste Antagonist für Quecksilber ist das Selen. Also das Selen entgiftet ganz viele Schwermetalle, nicht nur Quecksilber, sondern unter anderem auch Katniom und Arsene. Und wenn es einem aber an Selen fehlt, dann also Selen ist ein Bestandteil von Glutathion-Peroxidase, das ein Enzym ist, was ja extrem wichtig für unser Entgiftungssystem ist. Und wenn wir da einen Engpass haben, dann haben wir einen Engpass in unsere allgemeinen Entgiftungen. Das heißt, ich muss jeden Tag eine gewisse Menge an Schwermetallen ausleiten, die ich zu mir nehme, und wenn ich da nicht hinterher komme, dann sammeln die sich in mir an, und dann habe ich irgendwann ein großes Problem. Und unter anderem eben zu viel Quecksilber, was gerade für die Nervenzellen extrem giftig ist, und Selen kann eben eine Verbindung eingehen mit dem Quecksilber, was der Körper ausleiten kann. Deswegen ist es so wichtig, dass man im Idealfall das ganze Leben über gut mit Selen versorgt ist.

Tim Böttner:

Hm, ja, super, super spannend. Genau gibt es da noch mehr Paare quasi Schwermetalle und Schwungelemente?

Dr. Stefan Hügel:

Noch ein bekanntes ist es ist kein Schwermetall, aber aus meiner Sicht trotzdem sehr wichtig über den toxischen Elementen. Das ist das Aluminium, Und da ist quasi das natürliche Gegengift das Silizium. Man sieht also, dass, wenn man Menschen Silizium verabreicht, zum Beispiel in Form von Siliziumreiche Mineralwasser dazu gibt es einige Studien dann kommt massiv mehr Aluminium über den Urin raus, also teilweise zehnmal mehr. Das ist wirklich über eine Dauer von mehreren Wochen bis mehreren Monaten. Also das hört bei vielen gar nicht mehr auf. Also, wir sind offenbar tatsächlich ordentlich belastet mit Aluminium, und gerade dieses Fehlens von Silizium in unserer Nahrung führt dazu, dass wir das nicht richtig ausscheiden können, und die mehr Silizium wir zu uns nehmen, desto mehr Aluminium wird entsprechend ausgeleitet Und auch wie die Quecksilberes Aluminium relativ kritisch, was das Gehirn angeht und nerven insgesamt.

Tim Böttner:

Ja, krass, ja, das hat Silizium noch für Bewandnisse oder Bedrottung für uns Menschen.

Dr. Stefan Hügel:

Also, silizium ist sehr wichtig für die Kohlagenproduktion. Also Kohlagen ist das häufigste Protein in unserem Körper. Also wir sind noch in den Gelenken, bänder, sehnen, überall ist es da drin, vor allem auch unsere Arterien, und besonders da scheint es wichtig zu sein dafür, dass die Struktur von dem Gewebel so eine gewisse Flexibilität hat, und das wiederum ist in Arterien sehr wichtig, dass die sich dehnen können. Wenn die nämlich diese Eigenschaft nicht haben oder weniger gut, werden die Spröde und Neigen eher zu rissen, und Risse in Arterien ist ganz schlecht. Es muss nicht sofort irgendwie zu einem Herzinfarkt führen, aber diese Risse müssen irgendwie gestopft werden, und das wiederum führt zu Narbenbildung. Das heißt, wenn das über längere Zeit passiert, dass immer wieder Risse zuwachsen müssen, dann verringert sich der Innendurchmesser, und irgendwann mal ist er halt so dünn, dass er das nicht macht. Dafür ist Silizium extrem wichtig. Das ist auch wichtig vor allem für die Knochengesundheit, für Nägel und Haare, das ist relativ bekannt. Aber es scheint auch sehr wichtig zu sein fürs Immunsystem. Und das Absurdeste an der ganzen Sache ist aus meiner Sicht, dass es immer noch als nicht essenzielles Sturnelement gilt. Aber man findet wirklich unfassbar viele Studien zu Silizium, wo ganz klar daraus hervorgeht wow, das Zeug ist super wichtig für uns, nicht nur in der Humanforschung, auch in der Tierforschung, da habe ich nämlich auch ganz viel geguckt, und da hat man auch richtig, richtig gute Erfolge, wenn man beispielsweise Masthähnchen mit Silizium versorgt. Also, da brechen einfach viel weniger Knochen, was ein relativ häufiges Problem ist, leider in der Masthähnchen zu. Also laut also Sachen, wo man sich denkt wie kann man denn immer noch sagen, dass es nicht essenziell ist bei Silizium?

Tim Böttner:

Es ist unfassbar wichtig, ja verrückt Ja, ich habe das auch ein paar Mal in deinem Buch gelesen dass diese ganze Trennung zwischen essenziell und nicht essenziell auch viel weniger klar ist, als man irgendwie denkt. Und eigentlich ist alles nicht so richtig klar. Ja, genau, ich habe eine ganze Liste an Schwonelementen, weil ich es einfach so einfach unfassbar fantastisch fand. Ein was, was mich total fasziniert hat, war eben auch Lithium. Wie ist Bedeutung für Menschen bei Lithium? Da zieh bitte die Geschichte mit dahin. Ja, was auch rentale, gesundheit in Lithium letztendlich zu tun hat.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, also das erste Mal, als ich über Lithium was gehört habe in Bezug zur menschlichen Gesundheit. Das war eine Studie aus Texas aus den 70er Jahren, und da haben sie untersucht, wie sich die Lithiumkonzentration im Trinkwasser auf die Gewaltbereitschaft der Bevölkerung auswirkt. Sie haben das mit der Kriminalitätsstatistik abgeglichen, und dann hat er festgestellt, je weniger Lithium da im Trinkwasser ist, desto mehr Morde, vergewaltigungen und Suizidfälle kann man sehen, und zu einem zweistelligen Prozentbereich also wirklich ordentlich, und man sich denkt woher ist denn da los? Ist es ein Zufall, oder ist es ursächlich? Das ist ja die Frage, die man sich dann stellen muss. Und die Frage wurde gestellt, und man hat dieses Studiendesign immer wieder wiederholt in anderen Teilen der Welt Und sieht immer diesen ganz klaren Trend. Wenn Menschen schlecht versorgt sind mit Lithium und es scheint so zu sein, als wäre unser Trinkwasser die wichtigste Quelle dafür dann drehen wir einfach durch. Wir sind dann einfach aggressiv, nicht wirklich gesellschaftsfähig, und man sieht es daran, dass die Kriminalitätsstatistik einfach sich stark verändert. Und man weiß es im Grunde auch aus der Psychotherapie. Also, da werden Lithiumsalze, so was wie Lithiumcarbonat oder Lithiumchloride, das wird verabreicht seit über 200 Jahren bei verschiedensten psychischen Erkrankungen, hauptsächlich bei bipolarer Schlörung. Das ist heute immer noch die Standardmedikation. Allerdings muss man das da klar abgrenzen. Da werden therapeutische Dosen verwendet, die nichts mit physiologischen Konzentrations zu tun haben. Also das ist teilweise Faktor 1000 mehr als das, was man so normalerweise zu sich nimmt. Es gibt aber auch Studien dazu, wo mit ganz geringen Dosierungen. Also ich habe einige gefunden, die benutzen 400 Mykogramm. Das ist weniger als das, was die meisten Menschen im Schnitt zu sich nehmen, über die normale Ernährung und Trinkwasser. Das haben die bei Drogenabhängigen gemacht, bei Top 24 Stückwarns. Die waren Drogenabhängig, ehemals Drogenabhängig, und ja saßen auch schon ein paar Mal in Gefängnis, also durchaus problematische Kandidaten, und das war für viele von denen wirklich lebensverändert. Nach wenigen Wochen Und mit diesen 400 Mykogramm-Lizium haben die teilweise Dinge gesagt wie ich fühle mich komplett anders, ich bin nicht mehr aggressiv, ich bin nicht mehr schlecht drauf, ich kann positiv denken. Also die haben in der Studie ganz viele von den Probanden zitiert, und das taugt da alles direkt auf. Das fand ich richtig krass, als ich das alles gelesen habe, wie diese winzige Menge lebensverändert wirkt auf diese Menschen Und die teilweise auch merken, wenn sie paar Tage Vergessendes zu nehmen, dann merken sie es wieder, dann werden sie wieder schlecht drauf und wollen sich mit anderen streiten, und aus völlig bescheuerten, belanglosen Gründen, wie sie selber gesagt haben, und da finde ich dann auch wieder absurd, dass Lithium als nicht essentiell gilt, und ja, da wurde ja noch einer draufgesetzt, in dem es EU-weit als Nachungsergänzungsmittel verboten wurde. Das ist dann noch mal eine Spur härter, wo ich mir denke was macht ihr da? Das Zeug ist wichtig, offensichtlich.

Tim Böttner:

Ja, spannend, das ist halt eine von den Dingen. Ich hätte auch die Lithium gelesen. In hohen Dosen kann es auch wieder Probleme machen, aber das ist halt nur mit fast allen Dingen irgendwie so. Also, die Dosis macht das Gift. Das ist kein neuer Spruch, sag ich mal. Und ja, wenn wir eben gar nichts davon haben, katastrophe zu viel, auch Katastrophe Dazwischen ist halt die Magie letztendlich.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, es wird dann immer so argumentiert also das ist verboten, weil viel davon schädlich ist. Das ist völlig klar, dass zu viel schädlich ist, aber das wird halt nicht abgewogen. was passiert denn, wenn man zu wenig hat? Das ist ja auch ein Risiko. also, man muss ja die beiden Dinge irgendwie abwiegen. Wie schlimm ist es, wenn es zu viel ist, und wie schlimm ist es, wenn es zu wenig ist? Man muss ja irgendwie versuchen, eine Mitte zu finden, aber die Bestrebungen sehe ich da gar nicht.

Tim Böttner:

Können wir unsere Zellen und damit unseren Körper verjüngen? An dieser Frage wird fleißig geforscht, und drei spannende Ansatzpunkte der Wissenschaft sind die Erhöhung der NAD Plus-Spiegel, die Aktivierung der Autophagie, also Zellreinigung, und die Kontrolle deines Blutzuckers. Avea, ein Schweizer Unternehmen, hat für diese Säulen evidenzbasierte Nausea-Grenzlospitel für optimale Zellfunktionen mit dem Fokus auf Vitalität und Langlebigkeit entwickelt. Diesen Sinne vielen Dank an AVEA als Sponsor dieses Podcasts. Hey, wie ich immer sage die Basis für Gesundheit und Langlebigkeit ist dein Lebensstil. Das empfehle ich dir in erster Linie immer Lebensstilmaßnahmen wie Bewegung, training, ernährung, fasten, meditation und ein gesundes soziales und physisches Umfeld sowie auch Trauma und Persönlichkeitsarbeit. Aber trotz alledem bin ich ein großer Fan von intelligenter Supplementierung und modernen Technologie, wenn diese richtig eingesetzt wird, weil sie funktioniert, wenn man sich die drei angesprochenen Säulen betrachtet NAD Plus ist für die Zellfunktion unerlässlich und nimmt aber mit zunehmendem Alter ab. Du kannst die NAD Plus-Spiegel in beiden Zellen mit der Supplementation von NMN steigern und findest NMN bei AVEA. Die zweite Säule ist die Stärkung der Zellen mit Sothein und Autophagie boostern. Wir Menschen haben insgesamt sieben Sotheine. Sie werden immer besonders aktiv, wenn der Organismus seine Überlebenskräfte emulisieren muss, wie bei Nahrungsknapheit, zum Beispiel Fasten, aber auch für vielen anderen Arten von Stress wie Kälte, hitze, Infektion, belastungen etc. Eine Idee ist also, diese Sotheine auch unabhängig von den genannten Stressstimulus dauerhaft zu aktivieren, um die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu verbessern. Das erreichst du mit Booster von AVEA. Die dritte Säule ist der natürlich regulierte Blutzuckerspiegel, und hier kombiniert Stabilizer von AVEA weißes Maulbeer-Explatt, berberin und Chrom-Picolinat. Wenn du dich entscheidest, avea zu testen, dann nutze den Code THINKFLOGRO15, alles klein und zusammen und spare 15% auf deine Bestellung. Vielen Dank dafür, denn mit dieser Investition schützt du nicht nur dich und deinen Körper, sondern auch ein großartiges Schweizer Unternehmen und mich und meinem Podcast. Ja, spannend, also ich gesehen, außerhalb der EU ist es erhältlich, und es gibt ja auch zum Beispiel UK oder so Kriegt man das auch noch verkäufele. Natürlich habe ich mal recherchiert und auch gesehen An der Helve. Wenn wir auch noch gerne hören, was du für eine Lösung da gefunden hast, aber dann sollte schon klar sein, wahrscheinlich, dass deine Lösung auch kein Namensengangsmittel ist, weil es einfach bei uns nicht erlaubt ist. Ja, genau, also Lithium, super, super spannend. Wenn wir weitergehen zu Jod, wie jetzt auch mit Jod, weil das ist ja auch so was Spannendes, wo ich vor Jahren mich beschäftigt hatte dann hört man, was bei uns gesagt wird, da ist Jod gefährlich, hat diesen Wert. Dann guckt man nach Japan und sieht, was da an Jod natürlicherweise konsumiert wird. Also ich habe jetzt hier in Deutschland erlebt, das gesagt hat hey, so ein ganzes Nuri bleibt zu essen. Das ist aber gefährlich. Und dann guckt man nach Japan, und die machen das so und so für Jahren Oder ganz, ganz normal. Also auch super, super faszinierend, was referenzwert oder grenzwerte eigentlich bedeuten. Aber erzähl mal, was hat Jod für eine Bedeutung? Wie ist es als Antagonist und im ganzen Mineralenkreis, doch bei uns quasi?

Dr. Stefan Hügel:

Ja, also, jod ist ein sehr kontroverses Thema. Da gibt es sehr viele verschiedene Meinungen dazu. Also, es gibt auch Leute, die sagen, jod ist generell giftig, egal in welcher Konzentration. Der Mensch sollte möglichst gar kein Jod zu sich nehmen. Die Fraktion gibt es auch. Dann gibt es die Weltgesundheitsorganisation, die sagt, wir brauchen pro Kopf und pro Tag so 150 Mikrogramm. Dann gibt es die Japaner, die 14.000 Mikrogramm im Schnitt angeblich zu sich nehmen und damit offenbar gar keine Probleme haben. Also ganz im Gegenteil. Die Japaner gelten als ziemlich gesundes Volk, so weltweit, obwohl oder vielleicht auch gerade weil sie so viel Jod über Meeresfrüchte zu sich nehmen, also sowohl Algen als auch Fische und ja alles Mögliche. Dann habe ich, weil ich, als ich das Thema recherchiert habe, einfach verwirrt war durch diese ganzen Dosierungserwählung, habe ich mir angeguckt was kriegen denn die Tiere? Also, was kriegt so ein 80 Kilo schweres Schwein in der Massentierhaltung? und das bekommt etwa 1 bis 3 Milligramm Joteprotakt also, bzw. 1.000 bis 3.000 Mikrogramm, also doch deutlich mehr als das, was die WHO sagt. Da muss man sich dann auffragen braucht ein Schwein wirklich so viel mehr Jot als ein Mensch und jedes andere Tier auch? Also bei Kühen ist es ja nicht anders, oder bei Hühnern oder auch bei Haustieren. Also Hunde, katzen, fische, alles kriegen alle ungefähr in dem Rahmen.

Tim Böttner:

Jot, ich wollte mal fragen weißt du, wie ein Prozess aussieht, das rausgefunden wird, wie viel Tiere brauchen? Also, wie findet man das raus, letztendlich bei Tieren, wie viel man den gibt? Weil es muss ja ein anderer Prozess sein als für Menschen, weil warum sind die Empfehlung für Menschen so anders als für Tiere?

Dr. Stefan Hügel:

Das ist eine gute Frage. Der Prozess dahinter, das weiß ich gar nicht genau. Ich denke, das sind tatsächlich versicherungstechnische Sachen, also dass ein Tierfutterhersteller sich irgendwie absichern muss und sicher geht, dass die Tiere nicht krank werden, wenn die seinen Futter kriegen. Und bei Menschen sieht das ganze ja ganz anders aus, weil wir sind ja auch krankversichert. Das heißt, die Nahrungsmittelhersteller müssen ja nicht wirklich Verantwortung dafür übernehmen, was mit den Menschen passiert, die das Zeug essen. Also, es darf nicht akkut giftig sein, das ist klar. Aber was auf lange Sicht passiert, scheint relativ egal zu sein. So sieht es zumindest für mich aus.

Tim Böttner:

Ich habe jetzt gerade überlegt, ob bei Tieren vielleicht geschaut wird, wie sind die Tiere allergesündesten, und bei Menschen, dass nicht so die Rolle spielt. Bei Menschen ist vielleicht die Frage, wie sind Menschen lebendig, gerade noch? Und bei Tieren ist die Frage, wie florieren sie am allerbesten? Das war jetzt normal.

Dr. Stefan Hügel:

Man kann auf jeden Fall bei Tieren Versuchsstudien machen, was bei Menschen viel schwieriger ist, weil du kannst bei Tieren im Grunde den kompletten Lebenszyklus untersuchen, also von der Geburt bis zum Tod, und einfach schauen, wie lang leben die bei verschiedenen Jodkonzentrationen. Das gibt schon mal sehr gute Zahlen, und aus dem Grund habe ich mir auch bei jedem Element immer wieder angeguckt, wie schauen die Versuche bei den Tieren aus, weil davon halte ich ehrlich gesagt sehr viel mehr bei Romanstudien. Da wird viel auch drauf geguckt, wie die Menschen Fragebürgen ausfüllen, wo ich schon mal sage naja, ob das jeder so richtig hinbekommt, würde ich anzweifeln. Oder die Menschen kriegen irgendwelche Tabletten mit nach Hause, die sie nehmen sollen, kann man auch mal vergessen. Oder man nimmt fünf statt nur eine. Also da sind überall so Unsicherheiten drin, die man bei Tieren gar nicht hat. Deswegen vertraue ich da tatsächlich mehr auf die Tierstudien und die Tieranäher als auf die Romanärzte. Weiter zum Jod. Das ist auch extrem gut erforscht Fast alles Studien aus China wie sich das auswirkt auf den Intelligenzprozienten. Da haben die richtig viele Studien aufgesetzt dazu, und tatsächlich weiß man mittlerweile sehr gut, ein Jodmangel in der frühen Kindheit macht dumm, also kostet teilweise über 10 Prozent vom Intelligenzprozenten, wenn man damit nicht gut versorgt ist. Und man weiß auch, dass, wenn man in diesen sogenannten Jodmangelgebieten, wenn man da anfängt, jods supplementieren, das heißt, die schwangeren Mütter mit Jodtabletten zu versorgen, dann kann man diesen IQ-Unterschied innerhalb von 3 bis 4 Jahren schon fast ganz ausgleichen. Also das wirkt wirklich schnell, und ganz offensichtlich brauchen wir es. Es gibt auch Fälle von Jodmangel. also es gibt noch diesen Krop, wenn die Schildrüse wirklich anstwillt, weil sie so einen starken Jodmangel hat. Und dann gibt es noch eine extreme Reform, das ist der Kretinismus. Das ist in den Alpen aufgetreten. Da werden die Leute dann wirklich nur 3,20 Meter groß oder so und bleiben auf dem geistigen Niveau von einem Dreijährigen. Das ist also Jodmangel in der schlimmsten Form, und man wusste einige Zeit nicht, wo das herkommt, diese Krankheit, bis man den Zusammenhang gesehen hat. Dann hat man angefangen, eben die Leute oben in den Alpen mit Jodtabletten zu versorgen, und dann war das relativ schnell geschichtet. Also dieser Zusammenhang ist ganz klar ersichtlich, und wichtig ist Jod auch als Fluor-Antagonist. Also Fluor wiederum scheint im Verdacht zu sein, dumm zu machen, hat vielleicht auch wieder was mit dem Jod-Antagonismus zu tun. Also, zu wenig Jod macht dumm, zu viel Fluorid macht auch dumm, und die beiden sind jeweils Antagonisten. Das könnte ein wichtiger Aktor sein, und Fluorid finden wir mittlerweile in allen möglichen Sachen, also in Trinkwasser. Teilweise wird es zugesetzt, in Deutschland, soweit ich weiß nicht, aber in den USA gibt es einige Gebiete, wo das noch gemacht wird. Da ist es in fast jeder Zahnpasta drin, natriumfluorid. Auf einigen steht auch drauf. Wenn das Kind irgendwie aus versehen so ein kleines bisschen Zahnpasta verschluckt, muss man gleich zum Arzt, weil das Zeug ist richtig tifftig, muss man erstmal schön den Magen auspumpen, dann gibt es Fluoridsalz. Also ich bin da sehr, sehr vorsichtig mit solchen Sachen. Ich versuche, möglichst wenig Natriumfluorid, vor allem zugesetztes Natriumfluorid, zu mitzunehmen, weil ich glaube, wir nehmen genug auf über die ganz normale Nahrung, und viel wichtiger ist es, auf seinen Jod-Status zu gucken. Also das ist noch genug Jod zu sich nimmt, und ich halte mich da größtenteils an die Tieranäher.

Tim Böttner:

Und ich sage quasi 1000 bis 3000 Milligramm pro Tag ungefähr.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, ich bin so bei einem halben bis einem Milligramm pro Tag. Phasenweise habe ich auch mal viel mehr genommen.

Tim Böttner:

Ja, gut, ich meine, vor vielen Kreisen gibt es ja logerische Lösungen, was seit langen, langen, langen Traditionen genutzt wird, und das ist ja interessant, wo man da was für Mengen eine logerische Lösung eigentlich an Jod liefert Und das hier als toxisch bezeichnet wird. Ja, wo die Wahrheit ist. Das ist nicht einfach zu sagen, aber ja, ist differriere Ja recht sehr stark ab. Ja, weiter gehen zum Thema Chrom. Also, was hat Chrom für eine Bedeutung?

Dr. Stefan Hügel:

Chromschein ist sehr wichtig zu sein für die fürs Funktionieren von Insulin, also dass Insulin quasi dass die Zelle anspricht aufs Insulin. Insulin wiederum reguliert den Blutzucker. Und da sind die Tierstudien sehr spannend, weil da hat man oft gesehen, also selbst bei Hühnern, wenn man den Chrom gibt, verlieren die von ganz alleine Bauchfett und bauen mehr Muskeln auf, was ich als Kraftsportler natürlich extrem spannend finde und mich frage warum nimmt nicht jeder Kraftsportler Chrom? Das ist das erste, was ich machen würde. Geht auch bei Menschen. da sind aber viel weniger Studien gemacht worden. aber auch da hat man festgestellt, wenn man den Leuten so ich glaube, zwei bis 300 Mikrogramm Chrom gibt am Tag, verlieren die einfach so Fett, also über mehrere Wochen hinweg, ohne dass sie irgendwas dafür tun müssen, und es scheint einfach damit zu tun zu haben, dass der Blutzucker stabiler gehalten wird und ich dadurch weniger Fett ansetze, weil mein Körper nicht diese ständigen Zuckerspikes hat und entsprechend auch nicht diese Talfahrten also, wo der Blutzucker zu weit unten ist, was dann wiederum eine Heißhunger-Attackl Trigger hat, den den meisten stellen. Und auch da wiederum spannend. Chrom gilt glücklicherweise als essentiell, aber auch da hat die Äfste, also die europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde, da schon sehr intensiv darüber nachgedacht, diesen Status wieder zurückzuziehen, mit der Begründung, es gebe keine Hinweise auf eine Essentialität im Menschen, was ich wahnsinnig absurd finde. Im Grunde ist es wirklich eine Beleidigung von Tausenden von Wissenschaftlern, die sich da wirklich intensiv mit befasst haben und veröffentlicht haben, ohne Ende in der humanen Forschung, aber auch in der Tierforschung. da ist richtig viel Substanz da, und die kehren das einfach so weg mit einem Satz finde ich richtig krass.

Tim Böttner:

Auf jeden Fall. Also Chrom ist auch fast mir spannend. Ich habe ein paar Jahre Blutzucker gemessen, konstant Blutzucker-Monitor, und Chrom hat signifikanten Einfluss. Das ist wirklich so krass. Also 200 bis ich habe mich auch gespielt bis 1 Gramm, ein Milligramm. Jetzt endlich 200 Mikrogramm bis ein Milligramm, aber jetzt auch schon 200 oder 400 Mikrogramm Signifikanten Einfluss. Blutzucker wird super, super stabil. Ja, wie du gesagt hast, sicherlich, weil die Insulinwirkung so verbessert wird. Also auch gegensätzlich zu den ganzen anderen Dingen, die man da vielleicht gehört hat, wie Weberin oder was man eben nach Blutzucker-Stabilisatoren nehmen kann, ist für mich Chrom in meiner Erfahrung einfach, was die Blutzuckersensor gezeigt hat, wie ein kleines Wunder. Und was du sagst Muskeln aufbauen und Fett verlieren, genau so habe ich das auch beobachtet, tatsächlich. Also ich kenne auch ein paar Kollegen, freunde auch sagen sie nach dem Training tatsächlich Chrom, um tatsächlich dann durch eine bessere Insulinwirkung mehr Hypotrophie zu erzeugen. Keine Randnotiz, aber ist auch eine Idee. Letztendlich ist nach dem Training vor dem Essen zu nehmen, also nicht mit Blutzucker sehr unten zu halten, sondern eher um die, ja, um das letztendlich zu fördern.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, und das ist ja auch wirklich keine Wundermittel. Das ist halt einfach ein Stoff, der immer in unserer Nahrung enthalten war und jetzt in den letzten Jahrzehnten durch eine fehlgeleitete Düngungspraxis halt einfach hinten wegfällt. Deswegen sehen wir halt diese Effekte, wenn wir es zusätzlich zu uns nehmen. Der Körper braucht das Zeug halt einfach.

Tim Böttner:

Ja, wahrscheinlich hat man diese extreme Effekte, weil man diese extrem Defizite hat. Wahrscheinlich hätte ich gar keine Effekte gehabt, wenn ich gut versorgt gewesen wäre, und diese Wunder sind wahrscheinlich nur die Wunder, weil ich total Mangel davon eben hatte. wahrscheinlich Ich dachte ohne es auszugehen. Ja, wenn wir weitergehen, mache ich Bohr stehen. Bohr fand ich auch super, super spannend. Auch zum Thema Kraftstort fand ich das natürlich interessant.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, das ist wichtig für ein Sexualmonstoffwechsel. Also bei Männern sieht man, wenn die Bohr nehmen, dass Testosteron auch irgendwie geht. Auch da frage ich mich warum nimmt jeder Kraftstort eine Bohr? Das ist auch wieder als nicht essentiell klassifiziert, was ich auch absurd finde. Für Pflanzen ist es tatsächlich essentiell. Also ganz offiziell brauchen Pflanzen Bohr, um wachsen zu können, der Mensch aber nicht. Ist extrem wichtig für die Knochen und für den Vitamin D-Stoffwechsel. Man konnte auch zeigen in Studien, dass, wenn man einen Bohrmangel hat, also wenn man wirklich weniger als ein Milligramm am Tag zu sich nimmt, wird man langsam im Kopf. Also Hand-Augen-Koordination nimmt ab und Gedächtnis wird schlechter. Also man wird wirklich langsam und dumm im Kopf, wenn man nicht genug Bohr zu sich nimmt. Und es scheint sehr wichtig zu sein für die Vorbeugung von Arthrose. Da gibt es viele Forschungen dazu, die zeigen, dass in Ländern mit natürlicher Weise wenig Bohr im Boden, dass der Arthrose sehr viel häufiger ist. Und wenn weniger Bohr im Boden ist, ist auch weniger Bohren im Pflanzen. Also im Pflanzen kann der Bohrgehalt extrem schwanken, je nachdem, wie die Versorgung gerade ist, und das rückt sich dann wiederum aus auf den Menschen und zeigt sich offenbar besonders in den Fällen von Arthrose.

Tim Böttner:

Hast du noch ein oder zwei andere Spurenelemente oder Mineralen, die du auch besonders wertvoll oder spannend findest?

Dr. Stefan Hügel:

Findest du Ja, fosfor fand ich noch interessant. Ja, das fand ich besonders spannend in diesem Zusammenhang mit Osteoporose und Milchprodukten, als er immer heißt. Milchprodukte sind super Kalsiumlieferanten und sein Mal zu sich nehmen, um Osteoporose vorzubeugen. Aber es scheint so zu sein, dass in Ländern, wo viel Milch konsumiert wird bzw Milchprodukte, dass die Osteoporose-Raten gar nicht niedriger sind, sondern tendenziell sogar eher ein bisschen höher. Und die Begründung, also eine mögliche Begründung dafür ist Fosfor. Milch hat nämlich sehr viel Fosfor, also vor allem im Vergleich zu menschlicher Milch. Die ist ja auch im Grunde dafür da, dass aus einem kleinen Kälbchen innerhalb von wenigen Wochen ein Riesentier wird. Also, das braucht einfach diesen Fosfor, um diese riesigen Knochen aufzubauen, wovon wir als Menschen aber relativ wenig haben. Und wir können das Kalsium auch gar nicht so gut aufschließen in der Milch, wie es scheint, den Fosfor allerdings schon, und es ist auch so, dass mittlerweile extrem viele Lebensmittel zugesetzte Fosfatsalze enthalten, und das scheint mittlerweile, glaube ich, bei einem Schnitt nehmen wir 50% von dem Fosfor, was wir zu uns nehmen, nur über diese Nahrungsmittel zusetzen zu uns. Das Problem dabei ist, die sind extrem gut bioverfügbar, also die nehmen wir zu fast 100% auf, ganz im Gegensatz zu dem Fosfor, was natürlicherweise in unseren Lebensmitteln vorhanden ist. Das ist meistens in Biomoleküle eingebaut, die wir gar nicht richtig knacken können. Ein gutes Beispiel ist auch die Fetinsäure, ein Getreide und Hülsenfrüchten, vor allem das Fosfor können wir gar nicht aufnehmen. das scheiden wir so wieder aus. Und wichtig bei der Sache ist wieder dieser Antagonismus unter den Elementen, untereinander, in dem Fall vor allem Fosfor und Kalsium. Wir nehmen also tendenziell weniger Kalsium zu uns als früher und viel mehr Fosfor, und wieder dieses Umdrehen vom Verhältnis, wie es irgendwann mal war, scheint Probleme zu machen, vor allem was die Kalsifizierung vom Gefäßen angeht, also an den Inwenden von Arterien, und noch Probleme. Das scheiden so die Hauptaspekte zu sein.

Tim Böttner:

Ja, Wahnsinn. Ja, dann ist es noch weiter zu Schwefel gehen, weil Schwefel finde ich auch ein super faszinierendes Element.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, bei Schwefel ist ganz wichtig, dass die Versorgung der Böden richtig schlecht ist, weil Schwefel sich hauptsächlich an Humuspartikeln festhält, und da der Humusgehalt in den Böden immer weiter abnimmt, erscheint auch die Schwefelversorgung wirklich ernsthaft das Problem zu sein. Also, ich habe auch in einigen Studien gelesen das ist die Hauptmangelversorgung in den Böden weltweit ist tatsächlich der Schwefel, Und der Schwefel ist schon für die Pflanzen extrem wichtig, weil Schwefel ist ein Teil von Proteinen. Also, es gibt kein einziges Protein ohne Schwefel, weil der Schwefel diese Quervernetzung macht im Protein, das ist überhaupt diese Terziere der Terzierstruktur aufbauen kann. Das heißt, Protein ist im Grunde nur eine Kette an Aminosäuren, aber dass es sich zu diesem bestimmten Knoil zusammenfügt, dafür müssen die Diesel-Fibrücken an den richtigen Stellen gebildet werden, ansonsten kann das Protein das, was es soll, gar nicht leisten. Genau, und diese Proteine, die werden dann quasi fehlerhaft. Wenn die Pflanze nicht genug Schwefel hat, die sind quasi Müll, muss die Pflanze, nachdem es aufgebaut hat, gleich wieder wegwerfen, weil nicht genug Schwefel da war. Dann gibt es auch ganz viele Abwehrmoleküle, die die Pflanzen bauen, die Schwefel enthalten. Auch das funktioniert nicht mehr richtig. Das heißt, die kriegen dann Probleme mit Frazinsekten und so weiter. Ja, und in uns Menschen scheint es ähnlich problematisch zu sein, weil wir ja auch unsere Proteine aufbauen mit diesem Schwefel, und es scheint Entzündungshänden zu sein. Das ist wichtig, vor allem für diesen Glutationstoffwechsel, der auch extrem wichtig ist für die Entgiftung. Also, man sieht bei ganz vielen entzündlichen Krankheiten so gelenkt Geschichten, dass die Leute sehr gut ansprechen auf Schwefel, zum Beispiel organischen Schwefel. Also dieses MSM-Methylsulfonylmethan, das ist so eine gängige Verbindung, Oder NAC-N-Azitür, ZYST-I, das ist eben eine schwefelhaltige Aminosäure. Die scheint auch sehr wichtig zu sein für Glutation. Es gilt so als Glutation Precursor. Das heißt, wenn man das nimmt, geht relativ schnell die Produktion von Glutation nach oben, was wiederum wichtig ist, vor allem bei schweren Erkrankungen, Also Leute, denen es richtig schlecht geht. Da sieht man oft, die Glutationwerte sind voll im Keller, und die kann man dann oft wieder nach oben puschen mit NAC.

Tim Böttner:

Was mich total also ich habe da mich mit Denken irgendwie geändert, das war mir nicht so richtig klar wo auch schreibst, dass Pflanzen ja, es ist eigentlich ganz logisch die Mineralen vom Boden eben enthalten, An dem Moment. ich habe eine Tomate, aber eine Tomate ist nicht eine Tomate. das dürfen wir, glaube ich, verstehen, dass eine Tomate nicht eine Tomate ist. Eine Tomate, die auf einem superreichen Boden wächst, kann vielleicht alle Elemente haben, über die wir bis jetzt gesprochen haben, und eine andere Tomate kann aber jetzt ähnlich aussehen, auch eine Tomate sein, aber eben gefühlt nur drei Mineralen eben enthalten, Obwohl es eher beides ein Tomate ist.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, die Werte an bestimmten Spuren Elementen können sich um über Faktor 20 unterscheiden. Das ist extrem. Wenn man sich jetzt irgendwelche Nähwertebellen anguckt, was ist wo drin? das sind halt Durchschnittswerte. Das sagt tatsächlich gar nicht mal so viel.

Tim Böttner:

Faktor 20, sehr krass. ja, wie machst du das zu Hause? Braust du selber Sachen an für dich, oder wie löst du für dich Probleme da?

Dr. Stefan Hügel:

Ich versuche, es zunehmen. Ich habe so eine Hydroponik-Nählösung entwickelt, also die Standardhydroponik-Nählösung. Die enthält halt alles, was offiziell bepflanzen essentiell ist. Darin wachsen Pflanzen, aber aus meiner Sicht wachsen die nicht bei optimaler Gesundheit, weil da ist zum Beispiel kein Silizium drin. Es ist auch kein Silizium drin, was ich wiederum gerne in meinen Lebensmittel hätte, dass ich mich eben über die Nahrung mit allem versorgen kann, was ich brauche, zumindest in der Idealforstellung, Genau. Und ich habe jetzt so ein kleines Hydroponik-System gerade laufen. Da habe ich dazu ein bisschen Mikrotomaten, da gibt es so Sorten, die werden halt irgendwie so 20 Zentimeter hoch oder so, und Salate so ein bisschen Kräuter, Petersilie über Silikum und so, und wenn es Wetter draußen warm ist, dann bezufte ich noch einige Sachen. Im Gewechshaus versorge ich auch mit dieser Nählösung, mache noch Experimente mit Aquaponik, also wo man die Ausscheidungen von Fischen wiederum benutzt, um Pflanzen zu ziehen, und wenn man diese Fische eben entsprechend gut füttert, dann landet das auch alles wieder bei den Pflanzen, und man kann zusätzlich auch noch Stohnelemente düngen. Ja, das mache ich so nebenbei, aber ich kann jetzt natürlich ich bin noch nicht so weit, dass ich mich wirklich selbst versorgen kann. Es ist nur ein kleiner Anteil von dem, was ich zu mir nehme, und deswegen zu supplementieren ich lebe weiter auch noch.

Tim Böttner:

Ja, und genau dazu. Also, das Ding ist ja, wenn ich mit dem gehört habe, die ganzen Nährstoffe oder ganze Mineralstoffe und Spurenelemente, und wir haben ja nur ein paar angesprochen, ist ja irgendwie total aufwendig alles irgendwie einzelne supplementieren, auch wenn ich tatsächlich ihren einladen kann, wer Lust hat, damit mal zu spielen, weil ich finde es total spannend. Also, das bin ich eben. Mir macht es ganz viel Freude, so gucken, was passiert, wenn ich da krom mal supplementiere, und was mit meinem Körper, was passiert mit Boa. Klar, das Problem ist immer oftens die Synergien, wahrscheinlich. Vielleicht habe ich manchmal erst eine Wirkung, wenn ich irgendwas zusammennehme. Aber für mich persönlich ist auch mal ganz spannend, das Experiment, jetzt endlich rauszufinden, wie irgendwas wirkt. Aber ich habe es gesehen, es ist ein Buch auch geschrieben, dass du selber quasi eine Mischung entwickelt hast. Genau, erzähl da bitte mal quasi was zu.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, ich habe genau wie du auch viele Experimente hinter mir an mir selbst mit diversen Substanz. Zum Beispiel Boa habe ich auch erstmal so eine relativ hohe Dosierung zu mir genommen und hatte da ziemlich schnell ziemlich ordentliche Kopfschmerzen, die nach ein paar Tagen aber weg waren, und dann konnte ich so viel Boa zu mir nehmen, wie ich wollte, die kamen nicht wieder, und meine Theorie ist, dass das eine Entgiftungsreaktion war, die relativ kurze Zeit wieder abgeschlossen war. Und ähnliches hatte ich auch mit dem organischen Schwefel, msm und auch Jod. Da hatte ich sehr ähnliche Phänomene erlebt, und das hat mich total fasziniert. Und ich habe dann ja auch richtig davor schon einfach für einen Kraftstor Zink genommen und Magnesium und habe mich dann mit dem Selenthema befasst und mir gedacht ja, selen muss ich eigentlich auch nehmen. Und das wurde dann immer mehr, dachte ich mir irgendwann, das ist völlig bescheuert. Also ich kann ja ein normaler Mensch gar nicht leisten, sich mit diesen ganzen Dingen zu befassen, und hier ein Tröpfchen, da und da noch eine Pille und da eine Tablette. Deswegen bin ich relativ schnell dann auf die Idee gekommen, dass ich mir meine eigene Mischung mache, weil ich eben eine Mischung, so wie ich sie mir wirklich vorstelle, gar nicht gefunden habe. Also frei verkäufele ich. Das ist natürlich daran liegt, dass viele wichtige Elemente einfach komplett verboten sind, so wie das Lithium. Also man wird kein einziges Mineralstoffpräparat finden, wo Lithium zugesetzt ist. Also ich habe kein einziges finden können. Deswegen habe ich das eben selber gemacht und das erstmal nur an mir selber getestet, und es hat voll angeschlagen, die Mischung bei mir. Also ich habe einen richtigen Energieschuh bekommen, der auch wirklich krass war und drei bis vier Tage angehalten hat. Also ich habe auch extrem wenig geschlafen, nur noch irgendwie auch gar nicht gebraucht, war total hippenlich und ein bisschen hyper aktiv, aber das hat sich dann normalisiert nach ja den drei, vier Tagen, und ich habe es dann im Grunde gar nicht mehr gemerkt, aber weiterhin genommen, habe dann nur irgendwann später gemerkt, ich war zwei Wochen im Urlaub und habe es nicht mitgenommen, bin dann wieder nach Hause, habe mir gar nichts dabei gedacht, habe das wieder ganz normal zu mir genommen, und dann war genau wieder der gleiche Effekt total hyper aktiver und den ganzen Tag nur machen wollte, und das hat dann wieder so drei Tage gehalten, dann war es wieder weg. Also das ist das einzige, was ich tatsächlich aktiv merke, wenn ich das nehme. Das habe ich ein paar anderen Leuten in meinem Umfeld erzählt, und die wollten das dann auch an sich selber probieren, fanden die Wirkung auch total spannend. Genau, und wir bieten dieses Pulver eben in unserem Verein an. Es ist also nicht erhältlich als Nachungsergänzungsmittel, weil wir das gar nicht dürfen. Geht hier also nur um die Forschung an sich selber. Das heißt nur für Vereinsmitglieder, die intern in Eigenverantwortung an sich selber forschen wollen, die können dieses Pulver bei uns beziehen, und ansonsten aber nicht.

Tim Böttner:

Ja spannend. Also ich finde das super faszinierend, und ich denke, das ist klar, unsere Intention ist gar nicht, dass hier ein Alicespulver kaufen, darum geht es gar nicht. Aber was wäre, wenn wir wieder Lebensmittel hätten, wo wir uns immer so fühlen würden, wie du beschrieben hast? Das ist ja eigentlich, glaube ich, würde ich überhaupt diese Vision, die ich hätte, die du eben hast, dass den Zuschauer dem beschreibst, was wäre, wenn wir das über unser normaler Lebensmittel wieder hinkriegen würden, wenn wir eben wieder funktionierende Kreisläufe hätten und näherstoffreiche Lebensmittel. Und solange das im Moment noch nicht möglich ist, ist es, wie ich es rausgehört habe, notwendig, dass wir erstens unsere Böden supplementieren oder düngen und zweitens wahrscheinlich uns supplementieren oder düngen. Du kannst ja auch das als Dünger für uns bezeichnen. Ja, genau, weil ich das dann irgendwie frei verkäufe.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, wir haben im Verein so drei Schritte aufgestellt. Der erste Schritt ist eben dieses Pulver, dass man den Menschen eben direkt wieder gezielt mit mineralien, stohne-elementen versorgt, das wir allerdings nur als Krückenlösung sehen Und ganz kurzfristig. Der Schritt zwei ist, dass wir die Pflanzen gezielt mit mineralien, stohne-elementen versorgen, sodass wir im besten Fall Nahrungsmittel haben, die Supplemente überflüssig machen, wie du eben gesagt hast. Also Schritt zwei würde Schritt eins überflüssig machen, und Schritt drei wäre das Konsequente Schließen vom globalen Nährstoffkreis laufen. Wenn man das wirklich konsequent durchdenkt und umsetzt, dann wäre auch Schritt eins und Schritt zwei wieder überflüssig. Das ist dann wirklich die langfristige Lösung. Aber da sind wir halt noch nicht, und deswegen gibt es diese Zwischenschritte, um eben auch schon direkt was machen zu können.

Tim Böttner:

Ja, wenn du jetzt so Raket spielen müsstest, in welchen Zeitrahmen stellst du dir davor? könnten wir sowas lösen?

Dr. Stefan Hügel:

Ich finde es ganz schwierig, gerade ganz, ganz schwierig. Ja klar, also, wir hätten im Grunde alles da, um heute damit anzufangen, aber weiß ich nicht. Halte nicht viel von Problosen, muss ich sagen.

Tim Böttner:

Also, es ist alles bereit? Ja, auf jeden Fall. Für mich ist es eine Stenz, wenn ich darüber nachdenke, dass es eigentlich zu einfach ist, um das Problem zu sehen. Das ist so offensichtlich, die Lösung ist eigentlich so klar, dass man es irgendwie nicht so richtig sieht. Ja, das ist wahrscheinlich Ja spannend. Was ist die Mission von eurem Verein? Du hast gesagt, wir haben die drei Säulen. Haben wir erklärt, wer jetzt sagt, er möchte auch mit jedem Verein werden, euch unterstützen, was unterstützt man quasi konkret?

Dr. Stefan Hügel:

Genau. Wir wollen also mit unseren Mitgliedern zusammen nach Lösungen suchen, wie wir die Gesundheit von den Böden und den Menschen verbessern auf diesen drei Ebenen, und ich möchte natürlich auch an Schritt 3 arbeiten. Das heißt, es wird da auch noch einiges an Infos geben zu meiner Hidroponikanlage. Ich möchte auch, dass man das so einfach und verständlich rüberbringt, dass die Leute es bei sich selber nachmachen können, dadurch quasi in die Position versetzt werden, auch direkt im eigenen Umfeld aktiv zu werden, was zu machen. Das wäre ein kleiner Schritt zur Selbstversorgung. Dann gibt es natürlich noch das Thema mit den trocken Trendtoiletten, was auch sehr wichtig ist, dass man das mehr publik macht, den Leuten klar macht, warum das eigentlich sinnvoll ist, eben nicht mehr ganz normal auf die Stühltaste zu drücken und sich zu denken Problem erledigt, weil es ist nicht erledigt, es ist einfach nur verlagert. Ja, genau, dann fangen wir jetzt noch an mit so kleinen Forschungsgruppen, wo wir auch noch über Mineralien hinaus mit anderen Mikronährstoffen befassen. Das erste wird jetzt das Vitamin D sein, weil es einfach so ist, dass diese ganzen Mineralien und Stuhnelemente wiederum Co-Faktoren brauchen, damit die überhaupt richtig wirken können. Also ich kann keinen richtigen Calcium und Magnesiumstoffwechsel haben, wenn ich ein Vitamin D-Mangel habe. Lauter solche Zusammenhänge. Da wollen wir eben auch zusammen mit unserem Mitgliedern daran forschen. Wo steht da jeder bei seinem Vitamin D-Status, was sind sinnvolle Dosierungen? und wir wollen wirklich nachmessen, gezielt supplementieren und nochmal messen Und auch noch andere Dinge, wie zum Beispiel VO2-Maxmessen, was vielleicht auch mehr in die Richtung Biohacking geht, also weil es einfach ein extrem wichtiger Gesundheitsparameter ist, also die maximale Sauerstoffaufnahme. Wie steht so meine Mitteronrien? Ich kann mich so gesund ernähren, wie ich möchte. Wenn ich den ganzen Tagen auf meinem Hintern sitze, wird mir das auch nicht viel bringen. Ich muss auch irgendwie aktiv sein und die Bewegung kommen, und das sind alles Dinge, die damit rein spielen, und das versuchen wir halt irgendwie unter einen Hut zu bringen.

Tim Böttner:

Ja, super spannend. Also vielen Dank für eure Arbeit. Ich verlinke das Buch natürlich auch in den Show-Nots, auch die Webseite in den Show-Nots, und ja, ich hoffe, dass wir in dem Sinne auch eine Mineralienwende irgendwie hinbekommen. Und meinen Anliegen ist es immer, dieses ganze Herd dieses Verschäbten herzustellen, zu verstehen, wie wir mit allen verbunden sind, wie wir auch Teil dieses Kreislauf sind, und dass uns Probleme offensichtlich entstehen, wenn wir uns eben von dem Kreislauf entkoppeln. Aber ich sage mal so hey, die Natur weiß es halt besser, die Rechnung kommt. Die Rechnung bekommen wir jetzt gerade, weil wir eben von Energiemangel, erschöpfung usw geplagt sind, weil wir uns entkoppelt haben. Aber die Natur hat nur gelacht und uns jetzt die Rechnung quasi ausgestellt. Und ja, das ist in meiner Ansicht nach eben diese Wende, die wir jetzt eben wieder machen dürfen. Und da bin ich super dankbar, dass du die Gedanken da in diese Richtung treibst, einerseits die Gedanken, den Mindset-Shift, den Paradigmenwechsel, andererseits eben auch mit Tat und handfesten Lösungen eben zur Seite, zur Seite stehst. Also vielen Dank dafür.

Dr. Stefan Hügel:

Ja, vielen Dank, dass ich dabei sein durfte.

Tim Böttner:

Ja, hast du noch was, was dir ja auf den Herzen, die du gerne noch teilen möchtest? Genau auf die Hörer.

Dr. Stefan Hügel:

Nee, das fand ich gerade ein sehr gutes Schlusswort von dir, wenn wir so lassen.

Tim Böttner:

Ja, cool, dann lassen wir das so stehen. Und ja, vielen vielen Dank für deine Zeit. Vielen vielen Dank fürs Zuhören. Wenn der Podcast für dich wertvoll war, dann war er auch für andere Menschen wertvoll, und in diesem Sinne teile den Podcast gerne mit deinen Freunden und Kollegen. und dann lasst uns eine Bewertung bei Apple und Spotify. Vielen lieben Dank dafür. Wie schon gesagt, alles, was wir gesprochen haben, findest du in den Shownotes, und dort verlinke ich dir auch weitere empfehlende Podcast-Divisionen des Pinkflokow-Casts Und wünsche ich dir eine wunderschöne Woche. Alles Liebe, dein Typ.

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