Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner

Die Kunst des Nichtstuns: Bewältigung von Stress & Burnout mit Vivi Barfuss | #161

September 14, 2023 Tim Boettner
Think Flow Grow Cast mit Tim Boettner
Die Kunst des Nichtstuns: Bewältigung von Stress & Burnout mit Vivi Barfuss | #161
Show Notes Transcript Chapter Markers

Fühlst du dich dauernd gehetzt, ständig unter Druck und gestresst? Du bist nicht allein, denn in der industriellen Revolution haben wir nicht nur die Dampf-maschine erfunden, sondern die Mensch-maschine gleich mit. Du fühlst das? Dann ist diese Episode für dich!

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In dieser Episode spreche ich mit Vivian Gläsel, auch bekannt als Vivi Barfuss, über die verlorene Kunst des Nichts-tuns. Vivi hat sich nach einigen Jahren fantastischer Arbeit eine Auszeit genommen, bevor sich ihr Körper die Auszeit nimmt. Vivi ist eine begnadete Physiotherapeutin, die mit ihrem innovativen Fußkonzept Therapeuten ausbildet und Barfuss-Enthusiastin. In der Episode #88 Barfuss, natürlich und gesund: Warum du keine Fusssärge tragen solltest und wie du Barfuß startest mit Vivi Barfuss erfährst du alles über Barfusslaufen.

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#149 Practice | Deep Rest

Do Nothing: How to Break Away from Overworking, Overdoing, and Underliving von Celeste Headlee

4000 Wochen: Das Leben ist zu kurz für Zeitmanagement von Oliver Burkeman

#88 Barfuss, natürlich und gesund: Warum du keine Fusssärge tragen solltest und wie du Barfuß startest mit Vivi Barfuss

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Vivian Gläsel:

Ich habe das ja auch festgestellt, dass ich das Gefühl habe, ich habe keine Zeit, und ich bin nur unter Druck, und ich muss immer Dinge tun und so. Ich kann das gut nachvollziehen. Also ich glaube, wir sind einfach eine sehr getriebene Gesellschaft und sehr getrieben von der Idee, effizient zu sein und irgendwie Dinge zu machen, bzw man muss ja irgendwie auch Geld verdienen. Nichts tun ist mir am Anfang unfassbar schwergefallen, natürlich weil mein Kopf sich ganz viele Dinge überlegt hat, weil ich dann plötzlich wieder Ideen hatte und mir verboten habe, quasi die umzusetzen, weil ich gedacht habe, ich wollte eine kreative Pause, jetzt mach's doch auch. Und dann habe ich plötzlich angefangen, wie wild meine Wohnung zu prützen und auszumisten, und ach, also, mein Gehirn hat sich lauter Dinge gesucht, um sich zu beschäftigen, und was ich gemacht habe, ist, ich habe Fantasy Bücher gelesen und habe sozusagen die Welt getauscht in Ja, ich habe heute zum zweiten Mal die Vivi zum Gast.

Tim Böttner:

In der Runde 1 haben wir über Barfußlaufen gesprochen, weil vielleicht kennt ihr Vivi auch als Vivi Barfuß. Wie ich letzte Woche, wo sie bei mir zu Besuch habe, erfahren habe, macht sie aber viel mehr als nur Barfußcoaching. Das ist so ein kleiner Teil, der ihr sogar ein bisschen widerstrebt, weil Vivi auch eine fantastische Therapeutin, füße Therapeuten ist, die ein ganz, ganz tiefes, ich wollte einfach mal sagen, fusskonzept eben auch an Profis weitervermitteln, also ganz, ganz tiefe, wertvolle Arbeit, das endlich macht. Letztendlich soll aber heute wollen wir gar nicht über Füße sprechen, nicht über Barfuß sprechen und nicht über Fustherapie sprechen spreche. Ich spreche mir ein bisschen über Freiheit, werden wir sehen. Aber erstmal herzlich willkommen, vivi.

Vivian Gläsel:

Dankeschön, hallo.

Tim Böttner:

Ja, und was soll das Thema heute sein? Wir könnten sagen, wir haben kein Thema, es ist nichts. Okay, also, wir reden über nichts, über nichts tun, und da ist ja eine ganze Menge Ernstes quasi mit dabei. Ich hole einmal ganz kurz aus wir waren vor ein paar Monaten auch beim Flowfest gewesen und in München, hatten wunderbare Zeit da gehabt, und da habe ich festgestellt, dass du dir auch eine Auszeit quasi nimmst, eine Auszeit, weil du letzten Jahre super gebrannt hast für deine Sache, für dein Business, für dich, für deine Passion, also zum gewissen Maß dabei ausgebrannt bist. Und das ist aber nicht nur deine Story, sondern deine Story ist auch so ein bisschen ein Stellvertreter Ding, sowas, was ich auch bei vielen Kollegen beobacht habe. Einige Kollegen gingen es ganz genauso, die ihr Herzensjob eben eigentlich gefunden haben und dabei trotzdem ausbrennen. Und ich kann mich da nicht ausschließen, dass ich auch merke, ich brenne so für meinen Dingen, und meine Balance dazu halten ist nicht leicht. Viele unserer Hörer sicherlich sind nicht unbedingt da, wo der Beruf auch die Berufung schon ist, was sicherlich ein Traumzustand wäre, vielleicht nicht für jeden machbar ist. Aber auch hey, da ist ja Burnout eben ein riesen, riesen großes Thema, und das soll heute so quasi das Rahmenthema sein, und auch ein paar Tools und Taktiken, die du eben auch für dich erfahren hast, mit an die Hand geben, wie wir damit eben umgehen können, wie wir also quasi auch vom ganzen Tun mal ins Nichtstun kommen, also um die Kunst des Nichtstun. So habe ich jetzt hier irgendwas falsch geframed. Erzähl du mal bitte die Story aus deiner Perspektive, bevor es so richtig losgeht. Ein Hinweis Alles, über das wir sprechen, findest du wie immer verlinkt in den Show Notes, und wenn die Episode für dich wertvoll ist, dann tun uns den Gefallen und teilen die Episode auf Instagram oder anderen sozialen Netzwerken, und dann lasst ihr uns doch jetzt direkt in 30 Sekunden eine Bewertung bei Apple und Spotify. Ganz lieben Dank dafür. In den Show Notes findest du auch das Abo zu meinen Newsletter. Im Newsletter bekommst du Package Takeaways und tiefe Insights sowie Updates zu all meinen Programmen, onlinekursen und Coachings.

Vivian Gläsel:

Ja, aus meiner Perspektive, glaube ich, ist diese Connection zwischen uns schon auch entstanden, einfach durch offenes Teilen, also durch so was wie Authentizität auch wenn dieses Wort schon ziemlich ausgelutscht ist vielleicht Aber genau der Moment, wo wir uns beim Flowfest wieder gesehen haben und festgestellt haben, wir wissen beide ganz schön am Limit, und ich dann eben gesagt habe, ich nehme mir jetzt eine Auszeit, und das war für mich so, der, ich würde sagen, der Nothaken beziehungsweise diese Notbremse zu, ich überfordere mich komplett. Also ich hatte schon so körperliche Symptome meiner Erschöpfung und hatte eben schon lange gesagt boah, ich brauche einfach mal eine Pause, ich brauche einfach mal vier Minuten, wäre geil, ich habe vier Monate nichts tun, und ich glaube, viele, die auch kreativ arbeiten, die kennen das wahrscheinlich. Man kann oder ich kann unter Druck nicht so gut kreativ sein, und vieles in meinem Leben war einfach super viel Druck, viel Verantwortung, viel Druck, viel Erwartung meinen Erwartungen entsprechend, andere Erwartungen entsprechend, und deswegen habe ich irgendwann mal dann den Schlussstrich gezogen, sozusagen, und habe alles vorbereitet, dass ich mein Business erst mal ein paar Monate verlassen kann im Sinne von, ich arbeite nicht mehr jeden Tag, sondern deutlich weniger, ich mache noch meine Fortbildungen, und der Rest ist nur noch so ein bisschen administrativ, dass meine Firma eben überlebt, und ja, ich glaube, das war so der Anfang zu meiner Reise mal probieren, wie es sich anfühlt, nichts zu tun, genau.

Tim Böttner:

Wie lange hast du das vorbereitet, dass du dich für Monate rausnehmen konntest?

Vivian Gläsel:

Im Prinzip gar nicht so lange, glücklicherweise. Also ich habe dann noch so was gemacht, wie also ein Großteil meiner Arbeit ist Content Creation, und das ist dann Videos Filmen, sich Ideen überlegen, davor Dinge umsetzen in Video oder Bildform, die zu schneiden, die ins Internet zu bringen, da noch zu Texten untertitelt zu machen und sowas. Und das ist ein großer Teil der Arbeit gewesen, und ich glaube, auch ein großer Teil, der mich sehr angestrengt hat, weil das ja auch erfordert, dass man sich immer was Neues überlegt, dass man immer schneller wird und immer neue Trends irgendwie erhascht und irgendwie wächst und auf die Zahlen guckt und sowas. Das hat mich ziemlich mitgenommen, und ich habe dann noch ein paar Ideen gebrainstormt und die zusammen mit einem Freund von mir in Video umgesetzt und habe dann den Schnitt zum Beispiel komplett abgegeben, und das verwenden wir jetzt als Werbevideos. Also da wird dann Geld drauf verwendet, damit die verteilt werden und nicht meine Zeit.

Tim Böttner:

Und dann bist du ja quasi ins Nicht-Zuhung gegangen, und das fand ich ja richtig faszinierend, was du gesagt hast, was du gemacht hast. Beschreib mal, wie war das? Nicht-Zuhung Klang nach einem radikalen Experiment, und ich liebe radikale Experimente.

Vivian Gläsel:

Ja, also, am Anfang war ich, ehrlich gesagt, richtig fertig, und ich habe einen Monat mir vorgenommen, ich mache nur das, worauf ich Lust habe, und also außer dieser einen Fortbildung, die ich noch machen musste, und auf Slow Fest wollte ich auch, und das war aber so ein bisschen. So will ich auf Slow Fest muss ich hinfahren, ganz viele Leute muss ich sozial sein, aber ich wollte trotzdem irgendwie hin, und es hat sich total gelohnt. Also in dem ersten Monat habe ich gesagt, ich mache vier Wochen nur, was ich wirklich will, und da ich wirklich nicht bei Kräften war, sozusagen, also ich war nicht krank im körperlichen Sinn, aber ich war nicht voller Energie, dadurch habe ich einfach mal nur gegessen, worauf ich Bock hatte. Ich habe viel Tiefkühlkostel gegessen, ich bin fast nie spazieren gegangen und habe mich natürlich schlecht gefühlt, weil, wenn man sich bewegt, dann ist ja ganz furchtbar, und ja war dann auf einem Festival und habe noch eine Trennung verarbeitet. Das kam noch mit dazu. Auf jeden Fall habe ich einen Monat lang nichts gemacht, und irgendwann mal habe ich dann festgestellt, das, was ich zwar jetzt gerade will, kurzfristig, dass es nichts tun, das ist vollkommen richtig. Aber ich habe auch noch mittelfristige und langfristige Ziele, und dieses langfristige Ziel ist, gesund sein zum Beispiel und mich gut bewegen können, schmerzfrei sein. Und deswegen habe ich dann, als ich wieder ein bisschen Energie gesammelt hatte im August ungefähr habe ich dann, also im Juli hat meine Auszeit angefangen im August habe ich dann beschlossen, wäre vielleicht doch ganz sinnvoll, auch meine mittelfristigen Ziele mit in Betracht zu ziehen, und habe dann wieder angefangen, nicht nur das zu machen, worauf ich Lust habe, nämlich nur im Bett liegen, sondern Spor wieder zu integrieren, ein bisschen Bewegung mehr zu integrieren, mehr auf meine Ernährung zu achten. Ich habe dann mal gefastet und genau solche Geschichten, und das tut mir auch sehr gut. Also ich glaube, so von der Phase her erst mal nichts machen und dann das langsam steigern, das war, ist gut gelaufen.

Tim Böttner:

Ja, klingt ja irgendwie auch auch sinnvoll. Wenn man halt zeitlang super gebrannt hat, dann ist ja erst mal um die Mitte zu kommen. Das andere Extrem, das, was uns erst mal ein bisschen die Mitte holt, und nicht unbedingt der mittlere Weg, der mittlere Weg, sondern das andere Extrem, quasi der mittlere Weg. Also, was bedeutet nichts tun für dich? und gar nichts tun impliziert, was es eben vielleicht nicht ist, irgendwas zu tun. Aber was ist es? quasi nichts tun für dich.

Vivian Gläsel:

Also nichts tun, ist mir am Anfang unfassbar schwergefallen, natürlich weil mein Kopf sich ganz viele Dinge überlegt hat, ich dann plötzlich wieder Ideen hatte und mir verboten habe, quasi die umzusetzen, weil ich gedacht habe, ich wollte eine kreative Pause, jetzt mach's doch auch. Und dann habe ich plötzlich angefangen, wie wild meine Wohnung zu putzen und auszumisten, und also mein Gehirn hat sich lauter Dinge gesucht, um sich zu beschäftigen, und was ich gemacht habe, ist, ich habe Fantasy Bücher gelesen und habe sozusagen die Welt getauscht in zu einer Welt, die vielleicht ja, also die total erfunden ist und die mich aber weggeschippert hat in ein anderes Land, und das habe ich draußen in meiner Hängematte liegen genossen. Das Wetter war zum Glück ja auch wahnsinnig schön, und ich habe einfach sehr viel das gemacht, was ich gefühlt habe, sozusagen also nicht nichts, aber halt eben keine Arbeit, und das mit dem Putzen hat sich dann auch irgendwann mal geregelt, bzw es war irgendwann natürlich alles geputzt und gewaschen, und letzten Endes habe ich erstmal wieder versucht, auf meine innere Stimme zu hören. Also meine Intuition, glaube ich, ist die ganze Zeit schon sehr, sehr gut, zumindest für mein Gefühl, aber ich habe sehr viel von diesem man sollte doch dies und das. Diese Stimme war sehr laut in mir, und deswegen habe ich erstmal versucht, auch mit dem experimenten Experiment nur das zu tun, was ich möchte, mich zu fragen was will ich denn jetzt gerade, was, was will ich? wie priorisiere ich das, wie kann ich meine Bedürfnisse über allen anderen mit ihren Fragen und so stellen? das heißt, es war, glaube ich, der erste Teil war nicht nur versuchen, nicht zu arbeiten, sondern tatsächlich auch rauszufinden, was will ich jetzt gerade, und versuchen, nicht zu arbeiten. Das klingt jetzt vielleicht für Menschen, die Arbeitnehmer sind, so ein bisschen lächerlich, weil man geht halt einfach nicht zur Arbeit. Ja, aber für Menschen, die selbstständig sind zum Beispiel oder dies nicht gut schaffen, ihre Arbeit nicht nach Hause zu nehmen, da ist es nochmal was ganz anderes, weil man hat ja ständig irgendwelche also ich habe ständig irgendwelche Sorgen in meinem Kopf, und dann muss man natürlich auch noch mit verschiedenen Briefen umgehen, die dann da reintrudeln und lauter so Sachen. Also ich weiß nicht, das geht ja wahrscheinlich ähnlich, dass du Arbeit und Nichtarbeit. Das ist manchmal ein fließender Übergang, oder Ja, absolut.

Tim Böttner:

Also zum gewissen Teil. Also mich ist es ja auch nur die Entscheidung, mein Leidenschaft zum Leben zu machen, und zum gewissen Teil, so was sie wirkt, Live Balance, den Begriff einfach nicht verstehen zu können, das ist auch okay. Also für mich ist der Begriff nicht wirklich anwendbar, weil meine Arbeit, mein Leben, meine Arbeit, mein Leben, mein Leben, mein Arbeit ist jetzt endlich ja, was du beschreibst. Also natürlich sehen wir auch okay, auch um nichts tun hast du ja an sich etwas getan. Und ich begreife immer so ein bisschen im Prozess, den ich immer sehe in mir, den ich ist, dieses komplette Loslassen, nichts tun, auch mein Verstand mal zur Ruhe kommen lassen und so ganz, ganz, ganz tief sinken von allen Sachen. Und dann kommen so Impulse hoch, was ich vielleicht wirklich tun möchte, wem ich nachgehen sollte. Und es schön, dass du mir in den Fändesebüchern gesagt hast, weil zum Beispiel, diesen Impuls habe ich nicht, aber ich habe oftmals diese Impulse, dass ich jetzt einfach im Wald irgendwas bauen möchte und so was. Aber das sind so Impulse, die kommen bei mir erst nach ganz viel Ruhe, und die kann ich auch nicht sagen, ich habe jetzt einen Tag Zeit, und ich plan am Abend jetzt diesen Tag, den ich Zeit für mich habe, sondern der einzige Vorgehende für mich funktioniert, ist, was du gesagt hast erstmal ins Extreme nichts tun, quasi zu gehen, was ich als Sein beschreibe, und aus diesem Zustand des Nichtstunens eben diese Impulse wieder zu haben. Und in meiner Erfahrung, in meiner Beobachtung, auch von mir selbst, natürlich ist das ganz oft das, was ich als Kind sehr gerne getan habe und wo ich irgendwann dann dachte, dass man es nicht macht. Und zum gewissen Teil natürlich auch das Thema erwachsen werden, Verantwortung nehmen und so weiter sind diese Teile des Kindes ja auch nicht immer da, immer ausagiert zu werden, aber ich denke, wir sollten den eben Raum bieten. Schöne Frage fand ich von einem Mentor von mir, der fragt als Enrienten immer wann hast du aufgehört zu tanzen, wann hast du aufgehört zu lachen und das über oder nicht tanzen, zu singen, so rum aber oder zu träumen? diese drei Sachen träumen, singen, tanzen. Und die Idee ist ein bisschen was hast du quasi in der Kindheit gemacht, wo wir die Zeit vergessen haben, wo wir uns vergessen haben, wo wir einfach nur waren, wo wir völlig im Floh waren, was wir dann irgendwann nicht mehr gemacht haben, letztendlich aber was wahrscheinlich noch eine ganz, ganz, ganz tiefe Sehnsucht in uns ist, und das ist so schön, dass bei dir ja anscheinend dieses Fantasy-Ding, dieses, in dieser Traumwelt Flüchten, auch wenn dann überlegen könnten, was denn hier die Traumwelt eigentlich ist. Aber anderes Thema, dass das ein Impuls ist, den wir meiner Ansicht nach Raum geben sollten und Raum geben müssen.

Vivian Gläsel:

Genau, und das funktioniert ja eigentlich in ganz, ganz vielen Variationen. Also, ich habe natürlich mehr gemacht, als in meiner Hängematte sitzen und Fantasy zu lesen, zum Beispiel. Was ich auch schön finde, ist Fantasy Bücher hören und dabei einfach rausgehen und zum Beispiel noch in den Sonnenabendstunden ein bisschen schönes Licht einfangen und dabei Brombeeren zu pflücken, zum Beispiel Ich habe ganz viele Brombeeren gesammelt, und das ist, was, was extrem entschleunigt, weil man sich, man macht eine Sache, und die funktioniert nur langsam, oder nein, man kann sich natürlich auch bei allen dabei aber wo ist der Sinn? oder so. Was wie Pilz sammeln ist auch unfassbar entschleunigend. Oder einfach kleine Pfützen beobachten das sind ganz, ganz viele kleine Tierchen drin. Oder in den Wald gehen und ganz klassisches Waldbaden machen oder sowas Das gibt ja ganz viele verschiedene Dinge oder ein Instrument lernen oder einfach mal nur eine Sache machen, so wie früher habe ich. Also jetzt, wo du es gerade erzählt hast ich habe früher gerne Benjamin Blümchenkassette gehört und währenddessen gemalt oder nix gemacht oder sowas.

Tim Böttner:

Also ja, Ein Nenner von vielen Sachen, die du sagst, ist doch immer die Hände. Das ist ganz spannend, dass anscheinend Dinge mit den Händen machen, super, super wertvoll und wichtig für mich. Ich könnte es euch da aus meiner aus der linken Gehirnhälfte ganz viele wissenschaftliche Gründe nennen, warum denn Arbeit mit den Händen so wertvoll und zbiologie ist Ja bei der Künstlermil die rechte Gehirnhälfte würde er sagen. Was würde der eigentlich sagen? Der würde gar nichts mehr sagen, er würde einfach den Händen machen, weil es da nichts mehr zu sagen gibt. Also, das ist was, was für uns super wichtig und beruhigend ist, ob das Gartenarbeit oder irgendwas mit den Händen ist. Und sicherlich, manche Hörere resonieren gar nicht mit, weil sie denken, ich mache den ganzen Tag was mit den Händen, ist super. Ja, aber wir als Geist des Arbeiterkreatives Schaffende, die ganz viel, eben nur nicht so richtig Handarbeit machen, die verlieren dann oftmals eben die Connection zwischen Körper und der Welt, und für mich ist deshalb auch Handarbeit super, super wertvoll, für mich auch. Zum Beispiel ist Kochen auch sowas, wo auch was mit den Händen was ist, wo ich ganz viele Sinne habe, wo ich rieche, wo ich natürlich auch ein bisschen schmecke, wo ich fühle, wo ich ganz verbunden bin mit den Dingen, die ich eben tue, wo ich auch eben total die Zeit verliere, und deshalb ein ganz großer Schmerz für mich ist manchmal, wenn ich in so ein Modus reinkomme, ich sag mal so ein Hasselmodus, wo ich alles essen auch ganz, ganz schnell mache, weil das eigentlich nicht das ist, was auch der Träumer der liebende in mir eigentlich machen möchte.

Vivian Gläsel:

Ja, ich glaube auch, dass handwerkliche Dinge tun allein deswegen schon toll ist für uns, die wir viel im Internet arbeiten, weil man am Ende sieht, was man gemacht hat, und weil man dann eben ein neues Regal hat oder weil man sieht okay, ich habe jetzt hier alles aufgeräumt oder wie auch immer. Das ist auch ein schönes Gefühl von man sieht, was man getan hat. Sonst ist es oft so, dass man nicht so wirklich am Tagesende resümieren kann Ah, okay, ich war die ganze Zeit beschäftigt, aber habe ich überhaupt was gemacht?

Tim Böttner:

Genau, Und die Liste ist halt unendlich lang, und das schafft man halt sowieso nicht per Definition.

Vivian Gläsel:

Ja stimmt.

Tim Böttner:

Ja, also ein Grund, warum wir auch jetzt nochmal darüber quasi sprechen, war es auch, dass ich eine Umfrage gemacht habe bei meinen Hörern, hörern und auch Instagram, und es hat eigentlich den Hintergrund gehabt, dass ich auch meine Zielgruppe analysieren wollte für mein kommendes Mentoring und so weiter und so fort. Ich habe dann auch den Hauptschmerzpunkten gefragt, und ich wollte auch wissen hey, sind es den Rückenschmerzen, lackenschmerzen? weil es auch immer ja, schmerz ist ein großes Thema. so für mich war erschreckend, dass eigentlich alle gesagt haben, sie fühlen sich ständig gehetzt, haben wenig Zeit und sind überfordert von allen Dingen. Und dieses Thema des Gehetzzeins, des halt ständig gestresstzeins, das war krass, dass ich eigentlich bei so ziemlich allen letztendlich gelesen habe, weil das ist eine große, ja, solche unsere Zeit, die natürlich dramatische Kosten hat als Ende, ja, weil auch Kreativität und so wird völlig eingeschränkt und Gesundheit hat auf jeden Fall.

Vivian Gläsel:

Ja, ja, total. Ich habe das ja auch festgestellt, dass ich das Gefühl habe, ich habe keine Zeit, und ich bin nur unter Druck, und ich muss immer Dinge tun und so. Ich kann das gut nachvollziehen. Also ich glaube ja, wir sind einfach eine sehr getriebene Gesellschaft und sehr getrieben von der Idee, effizient zu sein und irgendwie Dinge zu machen, bzw man muss ja irgendwie auch Geld verdienen, und gerade so, in den letzten paar Jahren sind ja alle Dinge irgendwie teurer geworden, und man möchte trotzdem irgendwie noch gut leben und hat dann ja oft das, oder ich kann mir gut vorstellen, dass viele das Gefühl haben, sie müssen noch mehr arbeiten als sowieso schon, um ja um die Runden zu kommen, und zwar schlechter als vorher, und das ist natürlich was. Also so Existenzangst ist natürlich auch unfassbar stressig.

Tim Böttner:

Ne, ja, Ja, ich bin gespannt, dass du sagst, wir sind alle total getrieben, und dann finden wir so Gründe dafür, und dann haben wir da Fragen warum eigentlich, warum eigentlich? dann gibt es irgendwann gar keine Antwort eigentlich drauf. Also eigentlich wissen wir gar nicht so richtig, warum wir diesen ganzen Wahnsinn eigentlich irgendwie machen. Das ist so ein System, was wir irgendwie selber erschaffen haben, so ein Hamsterrad, und dann vergessen wir so ein bisschen, dass wir dieses Hamsterrad gerade eben eigentlich selbst antreiben. Das ist ja genau der Wahnsinn. Also ich mag gerade die Analogie von der Hamsterrad sehr. wir treiben das Hamsterrad an, rennen wir schneller, und in dem Moment, wo wir irgendwie mal aussteigen, dann sehen wir ja plötzlich, dass Hamsterrad eben selber angetrieben haben und dass dann dieser ja kosmische Witz eigentlich fast, was wir da eigentlich tun, dass wir uns eigentlich nur selber stressen. Das ist schon verrückt.

Vivian Gläsel:

Ja, die Leistungsgesellschaft, glaube ich, fordert ihre Tribute auf vielen Ebenen, aber das ist auf jeden Fall eine. Ich habe festgestellt und das ist vielleicht so ein kleiner Tipp für die, die jetzt zuhören und sich fragen, was kann man denn tun? Denn ich glaube, viele erkennen sich darin wieder, was wir erzählen Ich habe festgestellt, dass Überraschung Multitasking mich mega stresst, und wir wissen ja eigentlich schon lange, multitasking im Sinne von man kann viele Dinge gleichzeitig tun, existiert nicht, gibt es nicht. Man kann nur schnell zwischen zwei oder drei oder mehreren Tasks umschalten und braucht dann aber natürlich eigentlich in so mehr Länge, um Dinge vollständig hinzubekommen, weil man immer wieder sich auf die nächste Aufgabe erst einstellen muss, und anstatt dass man eine Sache in Ruhe möglicherweise auch zu Ende macht und dann die nächste anfängt und dann zu Ende macht, machen wir viele Dinge parallel, und mich persönlich macht das sehr nervös. Oder andersrum gesagt, ich habe festgestellt, wenn ich glaube, ich muss viele Dinge machen oder schnell sein oder irgendwie sowas, dann mache ich ganz viel gleichzeitig. Ich bin dadurch wahrscheinlich nicht schneller, ich bin auf jeden Fall gestresster, und optional gehe natürlich auch Dinge kaputt oder schief. Nebenbei. Also, wie oft habe ich schon Dinge gleichzeitig gemacht, und ich habe dabei Wasser umgeschüttet, und dann war alles nass, und dann hatte ich mehr zu tun als vorher eigentlich. Also so nur eine Sache zu machen, war für mich eine gute Erkenntnis, und es ist ganz schön schwer, wenn man da drin nicht geübt ist. Klar, alle sagen, man soll nur essen, wenn man ist und nichts anderes machen, oder man soll nein, wenn man Serie schaut und ein Film schaut, einfach nur das machen und ein Film schaut und nicht nebenher noch aus dem Handy daddeln. Aber letzten Endes glaube ich schon, dass es vielen so geht, vor allem, ich glaube, menschen, die viel Zeit auch auf Social Media verbringen und die dann davon beeinflusst werden, wie schnell sich auch also zum Beispiel, wie schnell Videoschnitt geworden ist in den letzten Jahren, dass man davon eben abhängig geworden ist und ein bisschen, dass sich immer schnell was verändert und dass man nicht zu lange eine Perspektive sieht und dass man naja, und ich glaube, dass diese Abwechslung, die er schafft man sich selbst, indem man ganz viele Dinge gleichzeitig macht, beziehungsweise, dass man nicht nur eine Sache macht Genau mein Tipp üben, wieder nur eine Sache zu machen.

Tim Böttner:

Der Vitalpilzhersteller meines Vertrauens ist Smains. Die Arzteken nannten Vitalpilze übrigens aufgrund ihrer gesundheitlichen Allmennungsmöglichkeiten auch Small Saints, also kleine Heilige, und deshalb heißt Smains eben auch Smains. Meine persönliche Lieblingsrezeptur ist Fokus, und das ist eine Szenerie aus Cordyceps und Herizium, die Spürer meiner physische und mentalen Leistungsfähigkeit und Stressresilienz steigern. Verblüffende Effekte habe ich auch immer wieder bei der Kombination aus Charga und Mandelpilz gesehen, die für die Unterstützung des Immunsystems sinnvoll sind. Bei Allergien kann das ein echter Game Changer sein. Weitere Säulen von Smains sind Night, welche auf dem Pilz Reishi und Herizium beruht, für entspannte Nächte und für die Hohenballams gibt es Balance, eine Mischung aus Reishi und Maittake. Diese Flüssigextakte können übrigens überall einfach beigemischt werden, aber ich nehme sie meistens direkt in den Mund, weil, da sie in Klizzerien belöst sind, schmecken sie leicht süß und können auch bei die Mundschleimheit aufgenommen werden. Wenn die Flüssigextakte nicht in der Wahl sind, findest du bei Smains auch großartige Pulver für Getränke. Such dir also jetzt eine oder mehrere Säulen aus und entdecke die Kraft der Vitalpilze. Mit meinem Code Timm5, das ist T-I-M-5 groß, sparst du 5% auf der Seite smainsde schrägschich Tim, smainsde schrägschich Tim. Wenn du mehr über Smains und Vitalpilze erfahren möchtest, dann hör dir sehr gerne eine meiner drei Episoden mit dem Gründer von Smains, max Ente an. Das ist super wertvoll. In meiner Erfahrung würde ich ein bisschen differenzieren, was auf verschiedene Qualitäten, die wir gleichzeitig angeht. Insofern wären natürlich eine Kanäle und so hast du ja schon gesagt, du hörst gerne Hörbücher und gehst dabei spazieren. Oder zum Beispiel, wenn wir ein Podcast machen, stehe ich gerade und stehe gerade barfuß auf meinen Akkupressurmatte, und dadurch könnte ich sagen, verbessere ich meine Füße, bessere Durchblutung usw und so fort. Oder ich manchmal bin auf mein Laufarbeitsband und arbeite dabei. Der Punkt ist aber, dass ich dabei ja nicht kognitiv zwischen nur Sachen wechsle, sondern meinen Füßen stehen irgendwo drauf, und ich denke dabei, das ist für mich nicht multitasking, und ich stecke quasi viele Sachen, so dass ich auch gerne beim Telefonieren spazieren gehe und so was. Aber das ist für mich nicht multitasking, weil unterschiedlich Kanäle.

Vivian Gläsel:

Aber was du gesagt hast, aber was der Anwesen wäre, ja, ja.

Tim Böttner:

Oder genau, zumindest ist es laufen ja ein körperlicher Task und kein kognitiver Task. Aber ich weiß noch, wo ich in den USA war, fand ich diesen das war auch für meinen System absolut verrückt, überhaupt nicht adaptiert. Wenn ich bei einem Restaurant war ich weiß nicht, wie man so was da nennt Und da gab es überall so Sportbildschirme, so überall um mich rum 6, 7, wo Fernsehen eben lief, und dann gab es aber eben 6 verschiedene Programme, die alle laut waren, und das konnte mein System gar nicht begreifen. Erst mal, was soll das? Warum 6 verschiedene Fernsehen? Alles sind laut. Ich wusste nicht, wo ich hingucken soll, und instant habe ich richtig geflimmert, quasi was da los war. Natürlich war es dann erschreckend zu realisieren, das aufmerichte ich, alle anderen Leute, die da eben gelebt haben, irgendwie daran adaptiert waren. Anderes Beispiel fällt mir gerade ein, dass ein Hummel von mir, mit dem haben wir über Instagram geschrieben, der ist neu auf Instagram dazugekommen wieder, und der hat mir dann so geschrieben von wegen hey, er hat jemand anderen beobachtet, so Reels angeguckt, die ganz beliebt sind, wo jemand in 90 Sekunden 3 Übungen zeigt Und dabei noch so ne Caption läuft. Und diese Caption zu lesen und 3 Übungen 90 Sekunden, kann doch kein Mensch begreifen. Er würde eigentlich 90 Sekunden maximal eine Übung zeigen. Und da meinte ich so, du diesen 90 Sekunden, die schaut sich schon kaum jemand an, und eigentlich 30 Sekunden pro Übung ist auch schon super lang, wie du gesagt hast, irgendwie stehen unsere Verstand steht ein bisschen, sogar aktuell da drauf, vielleicht 20 Übungen in 30 Sekunden irgendwie zu sehen, weiß ich nicht so in der Art, aber für mich war da Frappierend pro Sehen, wie unterschiedlich wir auch an Sachen adaptieren, aber eben mal adaptieren, weil die Leute, die das eben feiern, dass in 30 Sekunden irgendwie 5 Übungen kommen und coole Musik und so was, die nehme ich davon mit, die wird ja nur ins Gehirn geschützt. Sie wissen nicht mehr, wo sie sind. Und nämlich wirklich mit außer 4 auf Missing Out, weil ich halt nichts von den 5 Übungen kann, oder so.

Vivian Gläsel:

Ja, also, ich glaube mal gehört zu haben, dass es allgemein sich sehr verändert hat, dass man früher Filme auch viel langsamer gedreht hat im Sinne von, da waren viel, viel mehr Sequenzen am Stück, die waren länger, und jetzt gibt es ja auch viel mehr Serien, und Serien sind auch schon viel schneller geschnitten mittlerweile als früher, und das ist, glaube ich, erklärbar durch einfach Dopamin-Eff-Ausschüttung. Wenn sich was verändert Und ich würde jetzt nicht sagen, dass den Menschen, also dass wir selber Schuld daran sind So klar sind wir dafür verantwortlich, wie viel Social Media wir benutzen, um uns abzulenken oder uns unterhalten zu lassen. Aber letztendlich ist es halt einfach ja, das ist der Lauf der Zeit. Und ja, also dein Kumpel hat ja gesagt, der ist neu auf Instagram und hat festgestellt, diese Videos von dem, die laufen besonders gut. Ja, das heißt aber nicht umbittig. Also nur, die haben gute Zahlen, aber das heißt nicht unbedingt, dass die Übungen auch besonders viel gemacht werden. Übungen in dem Video, oder das Video wird halt oft geschaut. Aber na ja, da muss man sich natürlich auch sein eigenes Wertesystem, glaube ich, erschaffen und nicht von den Zahlen auf Instagram abhängig machen.

Tim Böttner:

Ja, ja ist natürlich vollkommen richtig. Leider ist manchmal auf Instagram vielleicht zu, dass manchmal in der Wahrnehmung jemand mit viel Reichweite, mit viel Kompetenz verwechselt wird. Das ist halt leider keine Korrelation, die dazu griffen, weil ich stelle auf Office, dass Leute, die richtig gut sind, die haben keine Zeit, da tollen viralen Content zu machen. Manchmal kann man sogar fast so bisschen die Korrelation ziehen Nicht immer manchmal dass Leute, die sehr viel Zeit darauf verbringen, um wirklich kreativen Content zu machen, ähm ja. Ja, außer du natürlich. Du hast ein tolles Klamotol.

Vivian Gläsel:

Es gibt, glaub ich, auch noch ein paar andere, aber genau das ist ja das Dilemma. Im Prinzip kann man jeden Scheiß verkaufen. Wenn man gutes Marketing hat, und wenn man geil ist oder wenn man gute Arbeit macht, heißt es nicht automatisch, dass man dann auch gut gesehen wird. Weil ja, das stimmt schon. Oftmals sind die Leute, die in ihrem Camerchen sitzen und Dinge überlegen oder viel eins zu eins arbeiten Und dadurch Erfahrung sammeln, eben nicht so. Sie haben keine Zeit oder nicht mehr so viel Zeit übrig, um ein gutes Marketing zu betreiben, weil es wirklich aufwendig ist, genau.

Tim Böttner:

Hm, ja, das Thema Zeit. Und Zeit ist auch ein Thema, was mich allgemein umtreibt. Ich glaube, mich treibt es vor allem um, weil ich dieses Gefühl so gut kenne, wenn die Zeit regelrecht stillsteht. Ich hab diese Sehnsucht so stark. Aber was ich ganz, ganz, das ist eine Frage, die ich in Coaching mit jedem arbeite, das hab ich auch schon erzählt. Ich möchte mit denen sehen, ob diese Referenz-Erfahrung da ist, wo wir in diese ganz tiefe Ruhe kommen können, in diese ganz tiefe Ruhe, wo wir einfach nur sein dürfen. Und das ist quasi auch eine Frage in alle Hörerinnen und Hörer, ob jemand diese Erfahrung auch jetzt präsent hat, was es heißt, es gibt absolut nichts zu tun, ich darf einfach sein, und ich bin so richtig, richtig tief friedlich in mir. Und weil das ist meiner Ansicht nach, meiner Erfahrung nach nicht nur meiner der Zustand, wo wir auch in unsere Mitte kommen und wo wir eben auch wieder rauskreieren können, wo wir Entscheidungen treffen können, die wirklich aus uns selbst quasi rauskommen. Und meine Erfahrung nach, ohne diese Referenz-Erfahrung, ohne diesen Zustand haben wir richtig, richtig Probleme, überhaupt irgendwie gesund zu werden, weil wir gar nicht wissen, wo wir hin sollen. Ha, hast du was dazu zu sagen?

Vivian Gläsel:

Ja, ich glaube dass es ganz arg schwierig ist, diesen Zustand zu erreichen, weil Wie denn Also? wann war es das letzte Mal? vielleicht, als man sich ausgesperrt hatte, kein Handy dabei hatte und das Wetter schön war und man einfach sich mit der Situation abgefunden hat, dass man jetzt für die nächsten vier Stunden nichts machen kann, weil man ist ausgesperrt und der Schlüssel kommt erst in vier Stunden, kommt erst in vier stunden oder wie auch immer. Oder man sitzt in der saune und hat gerade zwei aufgesucht hinter sich und ist vollkommen entspannt. Aber ansonsten gibt es ja permanent was zu tun. Es gibt immer ne ladung wäsche, es gibt immer ein fenster, das nicht sauber ist, es gibt immer ein brief, der geöffnet und beantwortet werden muss, wahrscheinlich so. Ne, also, es gibt irgendwie ne viel zahl an aufgaben, also extrem viele aufgaben. Aber wir haben ja, glaube ich, verlernt, nichts zu tun, und das wurde auch schon. Es wurde so spät mit lutter und seinen 95 t so geframed, als als wäre nichts tun schlecht, ja, als wäre. Wenn man nicht, so ist man faul. Und wenn man faul ist, ist man schlecht. Und benjamin franklin hat dann irgendwann mal so ungefähr jetzt nicht wortwörtlich, aber ungefähr geframed, dass, wenn man nichts tut, ist man nicht nur faul, sondern dann versch verschwindet man auch noch geld, weil in dieser zeit könnte man ja geld machen, quasi ja, das ist interessant, dass dieser geist sich so dann wie ein virus ausbreitet.

Tim Böttner:

Weil dann gibt es das thema schlafoptimierung in meiner welt sehr, sehr stark, und es ist wichtig, sie über scharf gedanken zu machen. Aber ich begreife schlaf auch, als was? also, wenn ich ins bett gehe, quasi, dann ist das für mich auch dieser ja ganz heilige raum, wo ich einfach nur bin, und es kann seine tag war total beschissen überfordern, klar, und dann bin ich im bett, und ich schießt die augen, und ich sinke ganz tief in mich, und ich muss gar nichts tun. Also es gibt einfach nur das sein. Im nächsten tag gibt es die aufgaben der welt, alles in ordnung, aber im schlaf möchte ich einfach tief nur sein. So deshalb ist das thema, wenn ich das und ich merke eben wie leute, dann schlaf mir ein frame, wie sogar schlaf, muss ich jetzt noch besser machen, besser optimieren, und das ist das, das ist das gefährliche daran, und ich kann ich kann das wort scharf mit schon schon benutzen, das ist schon okay. Aber der der geister hinter, das ist das ganz, ganz entscheidende. Die intention, ob das ist wieder ein to do ist, wo ich wieder optimieren muss, oder ob ich da endlich mal meinen raum habe, mein vielleicht auch davor die abentroutine und vielleicht den magischen morgen, den ich zum beispiel so sehr pflege und mir so frei und heilig halt, ist ein paar minuten wenigstens, wo es einfach noch nichts zu tun gibt, einfach nur zu sein gibt. Und für mich ist ganz klar, wenn ich früh ist, dann auch aufwacher, und ich habe diese zehn minuten ja meistens tatsächlich eine stunde, wo ich sehr dankbar für bin, wo es nichts zu tun gibt, so, und dann kommen mir so kreative ideen. Ich liebe diese dunkelheit, die ja, wenn auch noch keine nachrichten angekommen sind, es hat noch nicht aus händen guckt, und da wächst eben richtig was drauf. Und ich merke so, wenn ich das sage, wie das auch diese tiefe sehnsucht und tiefe gewissheit in mir ist, die so wichtig ist, die für meine heilung so essentiell ist, und das weiß ich aber auch, das ganz viele dieses gefühl eben nicht kennen und nicht haben. Letztendlich, und das ist ein riesen, riesen, riesen, riesen ding ja, glaube ich auch.

Vivian Gläsel:

Ja, da kommt natürlich das thema meditation so ein bisschen ins spiel, und ich glaube, auch das thema achtsamkeit ist ja so im prinzip des gegenstück zu dieser geschäftigen betriebsamkeit, sage ich jetzt mal, und die achtsamkeit ist, glaube ich, ein riesiger schlüssel, um in diese ruhe oder in diese ruhige atmosphäre zu kommen und sich eben zu erlauben, alles in ruhe zu machen und Dinge einzeln wahrzunehmen und nicht gleichzeitig zu schaffen, und in dieses eher ruhigere fahrwasser zu kommen, was dann wahrscheinlich auch erst mal ermöglicht, dass man in den zustand von ich muss gerade nichts tun, kommt meditierst du regelmäßig, und wenn ja, wie sind deine anleitungen für dich, quasi zu meditieren?

Tim Böttner:

also wie meditierst du? weil ich frage, dass, so dass ich bedeuten irgendwie gesprochen.

Vivian Gläsel:

Die sagen ich für die vier seit fünf jahren, aber was sie machen, ist einfach nur mit geschlossen augen zu denken, und deshalb sage ich immer so ja, nicht das john ist nicht mit geschlossen augen denken also ich habe vor einer weile also ich habe ganz lange gesagt, ich kann nicht meditieren, und es fällt mir extrem schwer, und natürlich, man sagt natürlich, wenn, wenn man gestresst ist und keine zeit hat, 30 minuten zu meditieren, dann soll man eine stunde meditieren. Ja, das steckt was wahres drin. Ich habe einfach immer gesagt, ich kann das nicht, ich kann nicht so lange stillsitzen, ich, ich langweile mich, und ich habe das natürlich nicht geschafft, und ich habe dann irgendwann mal verstanden, dass meditation nicht ist, mit geschlossen augen da sitzen und nichts denken, also es zu schaffen, quasi nicht irgendwelche gedanken zu haben, sondern sich Zeit zu nehmen, sich hinzusetzen, die augen zu schließen und es zu versuchen, die gedanken ziehen zu lassen bzw sich nicht festzuhalten an diesen gedanken und mit geschlossen augen dort sitzen und denken, und dass es im prinzip darum geht, dass es ein training für den kopf ist oder für den geist ist, bewusst diese gedanken nicht festzuhalten, sondern immer wieder versuchen, die loszulassen, sozusagen. Also so sehe ich das, so. Das ist meine perspektive, wie man meditieren lernen kann. Ich meditiere nicht regelmäßig, einfach weil es mir super schwer fällt, routinen zu etablieren. Ich habe aber einen kurs angefangen von 7 mine das ist ja so eine meditations app und der heißt abes 18 kaltes basiertes stress management. Ich finde den namen richtig gut, also kompliziert, aber irgendwie funny und das ist.

Tim Böttner:

Das ist, kann ich ganz kurz sagen, also das englische mindfulness space rest reduction, mbsr, quasi ist von john kabat sinn entwickeltes system. War es auch sehr smart damals war, weil john kabat sinn auch viel gelernt hat, das östlichen lehren, und dann aber gemerkt hat, es resoniert eben mit vielen westlern nicht so, und wie bringen wir die weste dazu, zu meditieren, zu atmen, hat für so ein richtig komplizierten namen mbsr mein kundes stress reduction. Da haben wir einen einstieg für den westlichen verstand. Klingt scientific blah, blah blah, um diesen einstieg zu wählen. Deshalb es soll nämlich auch so klingen, dass es so richtig die linke gehörnheffle so richtig reinkrallt und dann direkt ins herz geht, quasi das intellektuelle teil zufrieden ist, zu sagen genau.

Vivian Gläsel:

Also, da geht es dann natürlich auch ums meditieren, und am ende einer dieser acht sessions kommt dann immer eine meditation, und davor gibt es aber eben auch aufgaben, die zum beispiel dann heißen wie fühle ich mich, wenn ich gestresst bin, oder was tue ich, wenn ich gestresst bin, oder ja, so geschichten. Ich bin noch nicht fertig, die acht wochen sind auch noch nicht vorbei, aber das versuche ich. Das ist quasi eine session in der woche, und natürlich kann man parallel auch so meditieren ist auch was, was mich, was, was ich ideal finde, wenn ich das machen würde. Aber bisher hat sich diese routine noch nicht etabliert bei mir. Mal sehen, ich meditiere mittlerweile aber auf viel mehr als früher.

Tim Böttner:

Von daher ist die tendenz, ist auf jeden fall, ist ist gut cool, ja spannend, dass du sagst, also einmal diese verurteilung, ich kann nicht meditieren, und dann das konstante nicht auf volkserlebnis. Das ist natürlich auch schon natürlich, wenn es darum geht, auch nicht zu tun, und dann sagt man, ich kann das nicht. Natürlich alles voller paradoxien letztendlich. Aber also ein anderer gedanke dabei ist, dass zum beispiel jogi ist ja eigentlich eine also, die die asana praxis auch als vorbereitung für die meditation nehmen, dass ich erst asanas bewegung mache und dann meditieren gehe, damit ich erstmal schon spannungen abgebaut habe mit achtsamer atmung und dann auch flexibilität erreicht hat, was ich länger sitzen kann, und das natürlich auch vielleicht so ein bisschen die idee, dass wir super, super gestresst sind, und dann innerlich rasen wir noch total, wollen es hinsetzen. Und wenn uns, dann warum es nicht geht, wenn so goldie jogi schon gesagt haben, ja, ich habe eine körperliche vorbereitung, bevor ich überhaupt eben meditiere. Also deshalb kann es auch oft mal so gut die idee sein, wenn ich sage, ich kann noch gar nicht meditieren, erst mal ja, sich zu bewegen, eine bewegungspotiene zu machen, ob das, was ein yoga ist, oder hey, ich weiß, der podcast host, der hat auch gute bewegungsprogramme sagen, ich war neulich ja bei so einem tim butner zu besuch, und da habe ich auch so ein, so ein video gesehen, zwar richtig gut, also ich habe auch mitgemacht.

Vivian Gläsel:

Das hieß, glaube ich, geschmeinig am morgen oder irgendwie so.

Tim Böttner:

Das war gut, es hat mir richtig gut getan ich habe sich gerade blick, was du meinst, aber das ist. Tatsächlich hat meine freundin diesbeck mir das zusammen gemacht, oder am morgen? ja genau genau, witzig, genau. Aber da ist auch eine idee letztendlich, dass den körper damit vorzubereiten auf auf meditation. Ja, ja, jetzt endlich geht es für mich auch darum, erst mal das ganze wahrzunehmen, was so führen. Also ich habe das mit dem hamsterrad gesagt. Ich finde, das trifft ziemlich gut, weil meditation eigentlich das ist, dass wir mal aus dem hamster aussteigen und eben eigentlich zu uns beobachten, hamsterrad, und dann auch wieder die perspektive wechseln und das vielleicht ein bisschen neu ordnen können.

Vivian Gläsel:

Ja einfach mal aussteigen und sich von außen beobachten und in die Hängematte legen oder hinsetzen oder schaukeln und dann mal nicht in diesem Strudel von Betriebsamkeit drin und dann Entscheidendes zu tun ist, sondern aussteigen und mal von außen sich in Ruhe alles angucken, eine andere Perspektive einnehmen.

Tim Böttner:

Und das ganze Entscheidende ist, was wir verstehen müssen, ist dann aus der anderen Perspektive können wir auch wieder neu evaluieren, was wir überhaupt denn dann antreiben wollen. Also das ist das für mich das Allerentscheidendste, weil ich tatsächlich habe große Ziele privat, beruflich und so weiter, und natürlich möchte ich effizient sein, klar, ich möchte nicht meine ganze Energie in eine falsche Richtung steuern. Das heißt, so paradoxes dann irgendwie klingt Ich hoffe, es ist nicht paradox ist für mich Meditation, also ich sage mal, aus dem Hamsterrad aussteigen, so essentiell, damit ich effektive Entscheidungen treffen kann. Also ich bin davon überzeugt, dass es eine absolute Illusion ist, immer schneller rennen zu wollen, weil ich dann irgendwann gar nicht erweisen, welche Richtung ich eigentlich rolle, rennen. Und deshalb möchte ich persönlich jeden Tag, tatsächlich jeden Morgen aussteigen. Und Spaniel, weil du hast es gesagt, du hast ein paar Jahre übertrieben und jetzt ein paar Monate quasi dagegen gefahren. Es gibt sicherlich einige Leute, die ein paar Jahrzehnte quasi völlig übertreiben und dann Börner haben und ein paar Jahre aussteigen. Bei anderen Menschen in unserer Gesellschaft, den meisten. Tatsächlich nennen wir das auch so Arbeitsleben und Rente ganz schlimmes Konzept, dass wir sagen, wir arbeiten uns tot und machen dann Rente, bis wir tot sind. Das ist so das größtmögliche Konzept, katastrophe. Oder wir sagen eben, wir machen arbeiten fünf Tage, haben dann zwei Tage richtig Wochenende. Das ist alles ja völlig legitim. Es geht um die Balance, dass wir diese Wandeln zwischen extremen haben. Ich möchte persönlich immer möglichst auch am Tag diese Züge haben, dass ich halt irgendwie Arbeit habe und dann auch die Zeit habe, wo ich ins Nichtstum komme. Das kann eine Nacht sein, das kann eine Abendroutine sein, das kann eine Morgenroutine sein. Ich habe einige Podcasts, glaube ich, gemacht über morgen, abendroutine und immer wieder betont es geht mir um die Qualität dieser Dinge, um die Qualität, die ich kultivieren möchte. Da geht es nicht um Abendroutine, arbeite ich noch zehn Sachen ab, sondern es geht darum wie möchte ich mich fühlen, wie kann ich wirklich loslassen in der Abendroutine, um quasi dieses Sein zu kultivieren? Und darum geht es natürlich auch in der Morgenroutine zum gewissen Teil. Also meine Idee nur wie groß müssen diese Züge oder wie groß sind diese Zügel? Und wir sollten die zum gewissen Teil eben bewusst wählen, weil die Katastrophe natürlich, wenn wir das für ein paar Jahrzehnte machen, sagt der Körper irgendwann mit verschiedenen Sachen wie Herz, Kreislaufverkrankungen, diabetes Und allen möglichen Krankheiten hey, hättest du mal eher auf mich gehört.

Vivian Gläsel:

Depression Burnout.

Tim Böttner:

Genau.

Vivian Gläsel:

Ja, wie unsere gemeinsame Freundin Dr Simone Koch ja auch das Öfteren schon in Vorträgen und so erwähnt hat, sind ja die ganzen Mental Health beziehungsweise die nicht nur Depression und Burnout, sondern eben auch bipolarische Störungen, schizophrenie und so was extrem, extrem gestiegen in den letzten paar Jahren. Und das ist wahrscheinlich nicht nur darauf zurückzuführen, wie wir uns ernähren, sondern auch darauf zurückzuführen, was für eine krasse Veränderung die ganze Welt durchgemacht hat, also im Bezug auf die Arbeit beziehungsweise auf diese Flut von Reizen, die da immer auf uns zukommt. Also Simone macht das über Ernährung, und meine Ansicht ist, dass wir einfach extrem viele Reize haben und gar nicht mehr so richtig zur Ruhe kommen können, einfach weil ständig irgendwo Lichtverschmutzung ist, weil ständig irgendwo Lärmverschmutzung ist, weil permanent irgendwie ja wir uns scheiße in uns reinstopfen, nicht nur über den Mund, sondern auch über die Augen, und wir gar nicht die Möglichkeit haben in unserer Umwelt. Also ich meine, wenn man in der Stadt wohnt, kann ich es mir überhaupt nicht vorstellen. Ich wohne nicht in der Stadt und bin jedes Mal wieder froh, wenn ich hierher zurückkomme. Ich kann mir gar nicht vorstellen, wie man sich, wie man runterkommen soll von so einem Alltag, wenn man permanent Lärm, stress und Müll irgendwie ausgesetzt ist, und ich glaube, das führt auf jeden Fall dazu bei, dass wir uns selber nicht mehr gut regulieren können, runter regulieren können. Und ja, bin froh, dass ich hier Bafuß im Wald rumspazieren kann und den Bach höre und die Vögel zwitschern und ich irgendwie meine Ruhe haben kann, weil ich glaube, das ist ein großer Teil davon, dass, um mich selber irgendwie zu beruhigen und irgendwie mein Nervensystem mal runterkommen zu lassen, Können wir unsere Zellen und damit unseren Körper verjüngen?

Tim Böttner:

An dieser Frage wird fleißig geforscht, und drei spannende Ansatzpunkte der Wissenschaft sind die Erhöhung der NAD Plus-Spiegel, die Aktivierung der Autophagie, also Zellreinigung, und die Kontrolle deines Blutzuckers. Avea, ein Schweizer Unternehmen, hat für diese Säulen evidenzbasierte Nahosegernstursbittel für optimale Zellfunktionen mit dem Fokus auf Vitalität und Langlebigkeit entwickelt. Diesen Sinne vielen Dank an AVEA als Sponsor dieses Podcasts. Hey, wie ich immer sage die Basis für Gesundheit und Langlebigkeit ist dein Lebensstil. Das empfehle ich dir in erster Linie immer Lebensstilmaßnahmen wie Bewegung, training, ernährung, fasten, meditation und ein gesundes soziales und physisches Umfeld sowie auch Trauma und Persönlichkeitsarbeit. Aber trotzdem bin ich ein großer Fan von intelligenter Supplementierung und moderne Technologie, wenn diese richtig eingesetzt wird, weil sie funktioniert. Lassen's kurz die drei angesprochenen Säulen betrachten. Nad Plus ist für die Zellfunktion unerlässlich und nimmt aber mit zunehmendem Alter ab. Du kannst die NAD Plus-Spiegel in den Zellen mit der Supplementation von NMN steigern und findest NMN bei AVEA. Die zweite Säule ist die Stärkung der Zellen mit Sothein und Autophagie boostern. Wir Menschen haben insgesamt sieben Sotheine. Sie werden immer dann besonders aktiv, wenn der Organismus seine Überlebenskräfte modisieren muss, sowie bei Nahrungsgnappheit, zum Beispiel Fasten, aber auch für vielen anderen Arten von Stress wie Kälte, hitze, infektionen, Belastungen etc. Ein Idee ist also, diese Sotheine auch unabhängig von den genannten Stressstimulus dauerhaft zu aktivieren, um die Lebensqualität bis ins hohe Alter zu verbessern. Das erreicht du mit Booster von AVEA. Die dritte Säule ist der natürlich regulierte Blutzuckerspiegel, und hier kombiniert Stable-Lyzer von AVEA weißes Maulbeer-Explatt, berberin und Chrom-Picolinat. Wenn du dich entscheidest, avea zu testen, dann nutze den Code THINKFLOGRO15 alles klein und zusammen und spare 15% auf deine Verstellung. Vielen Dank dafür, denn mit dieser Investition schützt du nicht nur dich und deinen Körper, sondern auch ein großartiges Schweizer Unternehmen und mich und meinem Podcast. Ganz ehrlich, du machst ja auch viel Content Fortbildungs und Körper und Gesundheit. Ich gehe so weit und würde mir anschauen, wer so was macht. Wenn du bei dir bist und viel Ruhe und Natur hast, dann würde ich mehr Tipps von dir annehmen als jemanden, der super gestresst ist und ganz viel weiß. Aber da zweifel ich immer so ein bisschen, ob die Person jetzt wirklich bei sich ist und da wirklich auch in dem Sinne kompetent, also wirklich bei sich ist. Das ist so ein Filter, wo ich immer so ein bisschen angucke wie ist derjenige verbunden mit sich quasi? Das ist sehr, sehr wichtig. Vor allem, wenn man eben auch durchaus Reichweite hat und eben Menschen erreicht, hat man auch viel Verantwortung, und dann trägt man meiner Ansicht nach noch viel mehr Verantwortung, eben für sich zu sorgen, gut für andere zu sein. Eine mini kurze Anekdote, bevor ich gleich noch ganz viele Tipps von dir haben möchte, ist ich war auch die Tage im Wald gewesen und bin dann wiederbekommen mit einem Stock. Also ich weiß nicht, wie das ist, ob das eine Frau allgemein so weiß, dass Stöckchen für Männer und für Kinder was ganz Besonderes sind, Und manche, ich merke dann auch so ja, wenn ich aus dem Wald wiederkomme und keinen Stock mitbringe, dann habe ich was im Wald vergessen, und das ist so meine Neugier, mein Kind quasi eigentlich, was ich da vergessen habe. Das ist nicht gut. Und immer, wenn ich mit einem Stockchen wiederkomme wir haben so einen Stockchenhaufen. Meine Freundin freut sich total, wenn ich mit einem Stockchen wiedergekommen bin, weil das dann ein guter Waldspazier war. Also, warum immer, ich muss eigentlich Stöcke nehmen, muss mit den Stöcken irgendwie ein bisschen kämpfen oder so und den Stock wieder Hause bringen. Und das ist nur so ein kleiner Reminder für mich. Immer, wenn ich ohne Stock nach Hause komme, dann darf ich nochmal in mich gehen. Warum eigentlich?

Vivian Gläsel:

Ja, das passt total, weil du hast auch für mich so ein bisschen Golden Retriever-Energie, Und du hast jetzt wie verreiztest, du manchmal einen Stock im Wald suchst und dich das Happy macht. Das ist bei Golden Retrievers, glaube ich, ähnlich.

Tim Böttner:

Aber es müssen schöne Stöcke sein.

Vivian Gläsel:

Ah, okay, ich weiß nicht, ob das bei Golden Retriever auch so wichtig ist, aber die müssen halt Sachen retrieven, ist ja klar, so wie dein Name schon sagt. Was war deine Frage? für mich Habt ihr es über den Hund vergessen.

Tim Böttner:

Ja, genau. Nein, es ging um du-nothing, weil da hast du schöne Impulse gehabt. Ja auf praktische Tipps und Gedanken zum Thema wie können wir mehr ins Nichtstun quasi kommen?

Vivian Gläsel:

Okay, ob ich da jetzt so viele konkrete Tipps habe, weiß ich nicht. Wir sind auf den Begriff gekommen, weil ich erzählt habe, dass ich ein Buch angefangen habe, das du-nothing heißt, Und darin habe ich ganz viel gelesen, was mir so ein bisschen mit der Legitimation geholfen hat, nichts zu tun, Weil dort so die Autorin Celeste Hadley hat da so ein paar Recherchesachen eben aufgelistet, Und da wird klar, dass wir eben nicht schon immer so viel gearbeitet haben, sondern dass dieses ganze Arbeitsding eine richtig, na ja, gesellschaftlich beziehungsweise kirchlich antrainierte Geschichte ist. Und das hat mir so ein bisschen geholfen, ernster zu nehmen, dass man eigentlich nicht jeden Tag 8-12 Stunden arbeiten muss, auch nicht als Selbst und Ständige, sondern dass es na ja früher ganz anders war und dass wir wahrscheinlich also wir haben den längeren Zeit unserer Existenz nicht so viel gearbeitet wie jetzt seit der Industrialisierung oder seit dem Erfinden der Glühbirne beziehungsweise der Steam Engine, wie heißt das auf Deutsch?

Tim Böttner:

Dampfmaschine.

Vivian Gläsel:

Genau, und dass wir früher eben sehr viel weniger gearbeitet haben, natürlich, weil es tagsüber nur Licht gab und weil die Kerzen noch nicht so verbreitet waren, und dann natürlich, weil die Dampfmaschine erst irgendwann mal 16, 17 oder irgendwie so was dann ans Licht kam. Ja, und das hat mir geholfen, für mich zu legitimisieren, dass ich ich bin nicht nur Projektor, und ich bin nicht nur nicht faul, wenn ich nichts tue und sammle vielleicht Ideen oder so was, sondern auch meine Vorfahren, also die vor sehr vielen Generationen, haben auch nicht trodens viel gearbeitet, sondern das kam erst dadurch, dass wir ja eben als Arbeiter in die Städte gezogen sind und ja an Maschinen gearbeitet haben und nachts auch arbeiten konnten, slash mussten, weil das eben dann so gemacht wurde und weil faul sein eben als Todsünde gegolten hat oder wahrscheinlich immer noch giltig, weil ich bin mit der Bibel nicht so aufstand, aber ich bin wahrscheinlich auch nicht so aufstand, ne, also von dem her relativiert sich das wieder.

Tim Böttner:

Ich weiß nicht, was die größte Auflage ist, ja, aber die gibt es als Fürbuch. Ich habe einen Kumpel, der hat das als Fürbuch erst gehört, tatsächlich.

Vivian Gläsel:

also kein Scherz.

Tim Böttner:

Ich habe 30, 40 Stunden, noch länger aber gibt es als Fürbuch. Kannst du auch hören?

Vivian Gläsel:

Ich leider nein, möchte ich leider nicht machen, aber ja, ich habe auf jeden Fall so ein paar Dinge gehighlightet in dem Buch, das ich gerade genannt habe Do Nothing. Und da steht drin, dass ungefähr 4.000 Jahre vorher ich muss parallelen übersetzen, deswegen ist meine Satzstellung vielleicht schlecht haben die Menschen in Athen bis zu 60 Feiertage im Jahr gehabt, und zum Beispiel die Franzosen, nee, die Spanier, die haben bis zu fünf Monate frei gehabt im Jahr, und es gab natürlich sehr intensive Zeiten mit Arbeit, aber es gab auch dementsprechend sehr intensive Zeiten von Nichtarbeit. Und da haben sie dann eben dann zum Beispiel, wenn man jetzt den Herbst nimmt oder den Sommer und den Herbst als Phase mit intensiver Arbeit und viel Ernten bzw Feld bestellen oder was auch immer sie gemacht haben, dann haben die, nachdem sie die Ernte eingefahren und gelagert hatten und so weiter, auch extrem gut das Ernte dankfest gefeiert, sozusagen, und haben gefeastet und nicht nur gearbeitet, und sich dann überlegt okay, was baue ich jetzt im Dezember an, was mache ich, damit Ich auf jeden Fall ganz schön viel Knoblauch, was auch immer, dann im Januar Ernten kann, wie auch immer. Also, das war früher ganz anders, und hier steht drin, dass das Leben des Menschen sich parallel zu den Leben der Vögel entwickelt hat, einfach, weil die Vögel nachts nicht am Start waren, sondern tagsüber, wenn die Sonne geschehen hat, und so war das bei den Menschen auch Genau. Ja, da habe ich einfach ein paar Dinge gehighlightet, und ich muss jetzt natürlich nicht alle vorlesen, aber das fand ich ganz gut, und ich kann das Buch auf jeden Fall empfehlen. Ich finde es auch als Englisch-Native-Speakerin, als englische Ausgabe ein bisschen holprig oder kompliziert. Ich glaube, auf Deutsch wird es leichter fallen, das zu lesen, Und ich weiß nicht, wie es auf Deutsch heißt, aber es heißt auf Englisch Do nothing, und es ist von Celeste Hadley. Die hat auch, glaube ich, einen Ted Talk und die, ja, ich finde es ganz gut.

Tim Böttner:

Also ich verlinkt das in den Show-Nots, ted Talk und das Buch. Das Spannende, was du am Anfang gesagt hast, war ja auch, dass es als Legitimation gilt, nichts zu tun, und das ist ja erstaunlich. aber so sind wir Menschen, dass wir eine Erlaubnis brauchen, dass wir nichts tun. und das kann super hilfreich sein, erstmal sich bewusst zu werden, welche Stimme in meinem Kopf sagt eigentlich, dass ich immer Dinge tun muss. und dann gibt es vielleicht auch eine Stimme oder kann ich die irgendwie finden die sagt, die uns erlaubt, nichts zu tun, und eigentlich sollten wir das nicht pauchen, aber pauchen wir vielleicht eben doch.

Vivian Gläsel:

Ja, mir ist ein bisschen geholfen, das für mich selber so Als wertig zu betrachten, dass ich jetzt mal nichts mache, und also nicht dafür einfach so ein bisschen, das hat mir geholfen, das ernster zu nehmen.

Tim Böttner:

Ja, Ja, ja, ja, das ist super, super wertvoll. Ja, der Fehme imgleichte Wurther, weil es dann auch einfach nichts mehr groß zu sagen gibt. Ja, du hast auch alle 10 letzte Woche das dann auch, dieses 888 Schema, was der ganz tief in unserem Kopf drin ist, auch dann eigentlich durch Initialisierung kam.

Vivian Gläsel:

Als du das noch mal ganz kurz Ja, dazu muss ich jetzt natürlich den richtigen Dinger finden. Aber was ich noch aufgeschrieben habe oder was ich geheilertet habe, ist, dass im 1600 rum wurde, das Wort exakt hatte eine ganz andere Bedeutung. Oder das Wort exakt hieß damals Pünktlichkeit, Und jetzt heißt es natürlich Pünktlichkeit, im Sinne, man ist zeitdick irgendwo an einem vereinbarten Ort oder sowas. Also im Original steht dir the word punctuality meant exactness und also das Wort Pünktlichkeit. Ich habe es falsch erzählt. Das Wort Pünktlichkeit hieß damals exakt, und jetzt heißt Pünktlichkeit zeitdick, richtig irgendwo da sein. Und auch Effizienz oder Efficiency hieß damals the power to get something done, also Effizienz hieß einfach nur mit was fertig werden, und jetzt heißt effizient was ganz anderes. Effizient bedeutet jetzt, in einem Zeitraum x etwas möglichst schnell zu erledigen oder wirklich schnell und gut zu erledigen, sowas in die Richtung.

Tim Böttner:

Ja, das ist aber total Ja oder auch nicht, oder eben das für mich selber auch so reflektieren, weil Effizienz ist interessant, das ist eines der Wörter, was ich an sich gerne benutze, wo ich auch merke, ja, jeder verbindet was anderes damit. und bitte, jeder reflektieren, weil du hast jetzt schon gesagt, man allgemein verbindet, und ich nehme an, du verbindest das damit mit möglichst schnell etwas fertig kriegen, und damit springt auch dieses ich muss möglichst schnell etwas fertig kriegen damit.

Vivian Gläsel:

Aber auch gut. Also, die Qualität spielt natürlich auch eine Rolle dabei.

Tim Böttner:

Ja, genau das ist interessant. Aber es spielt bei mir, wenn ich über Effizienz nachdenke, nicht die Qualität des Ergebnisses unbedingt zu den ausstarkgebenden Punkt bei Effizienz, sondern für mich, wenn ich dann in Effizienz denke, denke ich an Schönheit, an Perfektionen, zB. Einem Leoparden oder Geparden. Also das erste, was mir im Kopf kommt, ist effiziente Bewegung in Geparden, weil die Natur verschwendet nichts. Die Natur ist der Inbegriff für Effizienz, und die Natur erschafft diese Tiere, die sich wunderschön bewegen, oder auch wie Menschen, die uns wunderschön bewegen. Und für mich bedeutet Effizienz im Grunde auch ästhetische Schönheit, und das Ergebnis von dieser Ästhetik und Schönheit ist quasi auch, dass sich der Gepard möglichst schnell von A nach B kommt, dass ich eine Aufgabe gut erfülle. Aber für mich ist zum Beispiel Effizienz vielmehr diese Schönheit der Dinge, und das ist natürlich dann interessant, weil, wenn ich auch im Podcast oder allgemein über Effizienz rede, schwingt für mich weniger dieses du musst schneller ein Ziel kommen mit, sondern eher die Dinge schöner machen, und das hat eine vollkommen andere Energie, und auch für meinen Nervensystem. Auch wenn ich Effizienz begreife, hat es für mich das weniger gehetzt ist, sondern was eher? wie kann ich es eigentlich schöner machen? mit mehr Liebe, mit mehr Fluss? letztendlich Das ist einst so viele Beispielen wie wird er ganz unterschiedlich sein können. Und vielleicht noch ein Hinweis für alle an den Hörer jetzt, auch das beobachte ich als Tim, und ich will nicht sagen Coach, aber als Tim immer so sehr ich mag es total, wenn wir selber ich verwende oder du verwendest, oder Mann verwendet, weil ganz oft sagen wir manchmal Mann in Sinne von das ist halt so, das nimmt man allgemein so an, und es kann super hilfreich sein, wenn man sich selber reflektiert, jedes Mann zu streichen und ein Ich dahin zu setzen, weil wir dann merken Annie, ich denke das so, aber das heißt nicht, dass wie, wie das auch so sieht, weil zum Beispiel Effizienz ich beschreibe das so, aber das heißt nicht, Mann beschreibe das so. Das kann super hilfreich sein.

Vivian Gläsel:

Ja, auf jeden Fall, grundsätzlich auf jeden Fall. Ich habe jetzt gerade den Boden geöffnet, und dort wird das Wort Effizient quasi beschrieben. Mit wirksam und wirtschaftlich ist die Bedeutung.

Tim Böttner:

Wirtschaftlich, oh okay. Ich glaube, das ist auch damit gemeint Genau, und das ist ja ganz klar. Und dann musst du natürlich aufpassen. Wenn ich dann über Effizienz rede und damit meinen Augen diese Schönheit des Gepardens dann drin sind und alle anderen hören, ich muss mehr Geld verdienen, dann kommt die Message natürlich nicht so an oder ganz, ganz anders an krass.

Vivian Gläsel:

Genau, aber genau darum ging es in dem Beispiel. Ich hätte vielleicht das deutsche Exakt übersetzen müssen. Vorher Genau. Aber zu deiner Frage von gerade eben, wann diese 888-Regel eingeführt wurde bzw. In den 1870ern gab es einen, sir John Lubbock, und der wurde im Parlament gewählt. Das war jetzt in den USA übrigens, und der war der erste, der vier Labor Days eingeführt hat. Das gab dann in den Bank Holiday Entschuldigung, es gab vier, dann quasi Feiertage sozusagen, und das war die erste Neuerung seit der Industrialisierung. Das ist dann plötzlich im Jahr 1870, vier freie Tage gab für Arbeitende. Und in diesem Zeitraum gab es einen Fabrikbesitzer, robert Owen hieß der. der hat eine Textilfabrik gehabt, und der wollte bessere Kondition für seine eigenen Employees, für seinen eigenen Arbeitenden, und hat dann diese 888, also 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Schlaf und 8 Stunden Freizeit sozusagen entwickelt, und damit war er aber lange Zeit ziemlich alleine gestanden. Also das war nichts, was ganz viele dann übernommen haben, sondern das war ziemlich fortschrittlich sozusagen. Und erst also in Großbritannien auf der anderen Seite wurde 1847 ein Gesetz erlassen, dass Frauen und Kindern für nur 10 Stunden quasi beschäftigt werden dürfen am Tag, genau. Also da gibt es ganz schön große Unterschiede zu heute, und davon ist natürlich der Krieg und so. Sonderstituationen sind dann natürlich ausgenommen. Es geht da um klassische Lohnarbeit, es geht auch nur um Lohnarbeit und nicht um Kehrarbeit, es geht um Lohnarbeit im angestellten Verhältnis genau. Und dann gab es wohl mal irgendwie auch in den USA wieder einen großen, ja eine große Demonstration, wo sich immer Leute, also Arbeiter, quasi getroffen haben, um dafür zu demonstrieren, dass sie nicht zu viel arbeiten müssen gasfuhl, mal irgendwie eine selbst gebaute Bombe, die dann geplatzt ist und die also nicht geplatzt ist, sondern die auf Polizisten geworfen wurden, die ein paar Leute getötet hat. Und da hat man gemerkt, es ist ganz schön. Die Menschen, die dort zur Arbeit gezwungen werden, quasi und werde ich echt wenig verdienen, die sind auch richtig wütend. Und da gab es eine also ich kann das auf Englisch vorlesen oder eine eine der dicken toleristen Berelerungen documentiert, die es gab, dass man wahrscheinlich für PLAYING dann bei Ghouls oder ist astronauts, marvel aus runneraki interjectiv und so estimiert 60 Stunden in der Woche verdient, genau. Und da ist natürlich die Frage wie sind diese Menschen oder wie sind wir jetzt von Hungerstreichs und Fist-Fights und ja quasi Demonstrationen mit gewalttätigen Auseinandersetzungen mit der Polizei zu freiwillig Sonntagnachts-Emails beantworten gekommen? Ja, quasi freiwillig. Das ist die Frage, die dieses Buch auch so ein bisschen aufwirft.

Tim Böttner:

Ja, und uns dem bewusst zu werden, die Frage zu stellen, das ist super so, aber wichtig. Geschichte können wir das Zuckerbrot und Peitschen nennen, wir können das jetzt Brainwashing nennen oder was auch immer. Wir können sagen, ja, wir haben kein Hunger mehr, wir werden mit überlebensmitteln vollgestopft, dass wir irgendwie und wir werden taub gemacht, wir werden ja uns, wird uns gehören geschissen, und es wird ja, und das Stimme ist ja, wir werden so unter Stress gesetzt, und es hinkt, so. Wir haben das ja selber gemacht, wir haben das ja selber gemacht. Das ist ja, irgendwie sind wir schuld und dann wieder auch nicht schuld. Das ist ja diese wunderschönen Paradoxien, die wir einfach reflektieren dürfen. Und dem Moment, wo wir aber so im Stress sind, haben wir nicht mehr die Zeit, um überhaupt aus uns selbst mal richtig zu wütend zu werden, weil das ist ja auch so ein Ding. Also Wut, was gesagt hat, leute hatten Wut, sind auf die Straße gegangen, und so weiter. Ja, in Frankreich sieht man das vielleicht mal ab und zu, aber bei uns ja gar nicht so groß. So. Was wir aber sehen, ist diese ganze Spannung, die ganzen Krankheiten in Körpern, wo wir denen wie die ganze Wut alles im Körper gespeichert sind. Wir werden alle krank haben, alle Leberprobleme, leber ist Organ der Wut und so weiter, und sofort stopfen uns voll, betäuben uns, ja, und dann haben wir irgendwie ein System geschaffen, ja, wo das gar nichts Jude aussieht, und da ist es umso wichtiger, um dann mal wieder still zu werden und dann durchaus also ich fühle dann auch so authentische Wut, die da rauskommt, die auch ja, aber auch die, die gut ist, weil die verändert, was so. Ja, und ich persönlich habe in meiner ja früher immer gehört es ist weder, es ist nicht gut, wutend oder aggressiv zu sein. So muss ja funktionieren, und das ist wahrscheinlich eines der gefährlichsten oder die größten Bürden, die unsere Generation jetzt tragen, dass wir noch vielleicht wahrscheinlich leiden unter dieser Nachstrichsgeneration, die funktionieren müssen. Das war alles in Ordnung so, aber wir dürfen jetzt alle Richtungen zulassen, um auch damit zu arbeiten, zu anzuerkennen ja, wut bedeutet, da hat ja meine Grenzen überschritten, das ist nicht okay, das war scheiße. Ich wehr mich, ich mach was dagegen Genau.

Vivian Gläsel:

Ja, ich möchte noch eine Sache kurz vorlesen. Hier steht am Anfang also, als die Menschen dann mehr verdient hatten, weil sie dafür gekämpft haben, haben sie nicht weniger gearbeitet dafür, was man jetzt vielleicht erwarten würde, sondern sie haben einfach mehr gekauft. Und hier steht because the economy is dependent on growth, also weil die Wirtschaft darauf angewiesen ist, zu wachsen, haben Officials, irgendwelche offiziellen Leute, der Population gesagt das ist patriotic. To buy more things and marketing became a major industry, creating a desire for things that were unnecessary but attractive. Also, es wurde auch so geframed, dass Menschen tolle Menschen des Landes und ihr Land unterstützen. Patrioten sind, wenn sie Dinge kaufen, die die Wirtschaft ankurren natürlich durch den Kauf die attraktiv sind, aber im Prinzip unnötig.

Tim Böttner:

Hm, man kann leider nie von den Dingen genug kriegen, die man eigentlich nicht braucht.

Vivian Gläsel:

Das ist ein riesengroßes Problem. By the way, ich habe auf deine Empfehlung hin diesen Instant Pot bestellt. Kommt morgen an.

Tim Böttner:

Das ist ein Instant Pot, aber das ist auch ein Slow cooker, und Slow cooker trifft ziemlich gut, weil da kannst du für 12 Stunden deiner Berühr und deiner Knochenbrühe beim Kochen zugucken und absolut nichts tun während der Zeit 12. Stunden ist puh. Kannst du auf 24 oder Ja.

Vivian Gläsel:

Ja. Also ich glaube, vieles unserer Dinge oder vieles der Probleme hängt auf jeden Fall mit Konsum zusammen und nicht nur mit Dingen, die wir uns also nicht nur Dinge, die wir kaufen, sondern auch, wie wir unsere Zeit verbringen, weil viele konsumieren ja ganz viel ihrer Freizeit in Form von Unterhaltung, lassen sich einsaugen und sind gar nicht richtig da, sind also nicht achtsam, können nicht feststellen, die geht es mir gerade, das brauche ich eigentlich, was tut mein Körper eigentlich gerade, sondern es geht mehr so, dass die Zeit fließt einfach weg, man lässt sich einsaugen. Wird träum.

Tim Böttner:

Ja, das ist spannend, weil ich, wenn ich das jetzt sagen würde, dann weiß, ich habe ich. Manchmal höre ich dann so ein bisschen von anderen musst du da auch mal was gönnen? Und das ist auch so ein bisschen kontrovers, weil ich möchte was gönnen, was mich wirklich nähert, und es ist wirklich völlig okay, wenn jeder sich alles gönnt, was ihn wirklich nähert. Thema Essen, thema Fernseherung, alles in Ordnung. Aber leider sehe ich oftmals, dass es nicht der Fakt ist. Ich sehe leider keine glücklichen Augen oftmals, wenn ich Leute beim Essen, fast food essen sehe oder sowas. Ich sehe tatsächlich einfach taube Augen und sich betäuben. Oder selbst wenn wir im Fernsehen gucken, das ist völlig anderes, ob ich eine tolle Doku oder einen tollen Film was auch immer, ist mir völlig egal Gucke, weil ich das wirklich will, weil ich es ganz toll finde oder weil ich mich eigentlich damit betäube, und das ist sowas. Da beschreißen sich so viele Leute selber. Und wenn ich dann noch so höre gönnen die doch mal, was? Ja, wir sollten lernen, was wir wirklich brauchen, das ist eine ruhe, entscheiden, und ist das eben dann wirklich gönnen. Und ja, da ist, glaube ich, stille und rückzug so wichtig.

Vivian Gläsel:

Ja, also, ich kann, ich flüchte digital bei. Aber ich glaube auch, dass viele menschen nicht in der lage sind und also beziehungsweise nicht in der lage im Sinne von die haben die kapazitäten nicht um sich tatsächlich zu überlegen, was will ich, und die konsequenz dessen dann auch durchzuziehen. Weil das würde ja in vielen fällen bedeuten, ich arbeite nicht mehr bei diesem scheiß chef, oder ich brech den kontakt so einer toxischen familie ab und mache jetzt mein leben so, wie es mir gefällt, und nicht, wie meine mutter denkt, dass ich das leben muss oder oder oder. Und nicht nur, dass es viel zu wenig terapieplätze gibt, es gibt auch, glaube ich, einfach menschen, die die reserve, die ressource, die kapazität dafür nicht haben. Und das ja nimmt mich immer wieder sehr mit, weil es, weil ich es als umfeier empfinde. Also warum kann ich, warum habe ich ein terapieplatz und jemand anderes nicht? nehme ich jemanden terapieplatz weg, geht es mir schlecht genug, um terapieplatz zu brauchen? bla, bla, bla, bla, bla, bla. Im großen und ganzen glaube ich, dass es eben nicht für alle jetzt dran ist. Oder vielleicht versuche ich nur damit, mich selbst zu beruhigen. Ich glaube, nicht alle können sich jetzt reflektieren, weil nicht alle die ressourcen dazu haben, das durchzuziehen, was dann dabei rauskommen würde.

Tim Böttner:

Auch ja, also meiner, meine arbeit, meine praxis, meine beobachtung ist gesundheit im sinne von hey, ist das für deine näherstoffe auf, bewege dich und so weiter, diese klaren to do es, um die konstitution zu stärken, ein super wichtiger erster schritt. Ich sehe immer wieder ja, wenn wir super gestresst sind und sehr krank sind, haben wir nicht diese in die mediation gehen zu reflektieren. Das ist oftmals viel, viel, ich sage mal höher, viel anstrengender, wie du sagst, und deshalb ist es total der richtige weg im amt und sagen, ich mache mir Gedanken über schlafoptimierung, besseres essen, trainingsprogramm, diese ganzen ganz, ganz pragmatischen dinge, um ja gesünder schon zu werden und auch damit so die biologische kapazität aufzubauen, überhaupt in diese tieferen fragen zu gehen, weil diese ja du hast gerade derapie und so weiter gesprochen das sind der vorgänge, die wirklich wirklich anstrengend sind. So paradoxes irgendwie, denkt ein bisschen, sich Gedanken machen ist ja was ganz anderes, als zu sagen, ich dieses Trainingsprogramm durch, das ist ja viel intensiver. So paradoxes dann irgendwie. Oftmals klingt jetzt ähnlich. Deshalb ist schon diese ersten gesundheitssachen, die ich ja ganz den podcast auf der mittler super, super, super wichtig. Ja, und trotzdem, für jeden veränderungsprozess kommen wir dahin, meine an sich nach, dass wir ein bisschen zeit freischaufen müssen, müssen uns ein bisschen zeit irgendwann nehmen, um trotzdem um zu reflektieren, wenn es am anfang drei minuten Natürlich gebe, gerne mit drei Minuten am abend vorm schlafen drei fragen zu respekt reflektieren was war heute gut, vielleicht noch was war dank, wofür bin ich dankbar, was war nicht so gut und was nämlich im morgen vor. Und diese drei minuten platz zum reflektieren. Das kann schon so ein samen sein, wo Ganz, ganz, ganz viel passiert, aber wenn wir uns nicht diese zeit nehmen, um irgendwie einzugehren, ja, dann wird sich nichts verändern.

Vivian Gläsel:

Ja, ich glaube auch, dass das sich in sich rein fühlen wahrscheinlich der schlüssel dafür ist, für alles. Vielleicht, weil man nur, wenn man in sich rein fühlt, eine gewisse Connection zu sich bekommt, vielleicht auch sein körper gefühlt stärkt, im sinn davon, dass man körperlich merkt, was täte mir gerade gut, was tut mir generell gut, was tut mir nicht gut, wie merke ich in mein körper, wenn ich Freude empfinde, wie merke ich meinem körper, wenn mich was stresst und wenn mich was betrückt, wenn mein Instinkten sagen will, macht es lieber nicht. Und das geht ja nur, wenn man mit sich selber auch irgendwie eine art von verbindung hat. Und diese verbindung gilt es wahrscheinlich zu stärken, weil Grundsätzlich kommt er jedes kind extrem kompetent für sich, für seinen körper, für seine bedürfnisse auf die welt, und es gilt Ja, dieses, also ne, oftmals wird das dann den kindern abtrainiert. Ich glaube, ich habe mal gelesen bis zu einem alter von drei haben kinder gar kein problem, nein zu sagen, aber wir übergehen. Das hat sehr, sehr oft. Also Da hast du erst ein eigenes übungsexemplar das extrem süß ist, by the way zur verfügung.

Tim Böttner:

Abgesehen davon, Ich glaube, es hat keine Probleme, nein zu sagen und zu schreien, gar keine.

Vivian Gläsel:

Ja, genau weil es eben noch super mit sich connectet ist, weil sie ganz genau weiß, was sie braucht und was ihr gut tut, und Ja, weil sie für ihre bedürfnisse laut einsteht. Das machen ja auch nicht mehr so viele dann, wenn sie größer sind. Ja, also, ich glaube, das ist ein großer schlüssel, die verbindung mit sich selber, ob jetzt zum körpergefühl oder zur Intuition oder was auch immer. Das ist, glaube ich, ein riesen ding, und wie man das besser Macht, oder wenn man das für sich selber stärkt Ich könnte mir vorstellen, dass meditierend oder sich einfach nur hinsetzen, sich zeit nehmen und mal nichts tun, wieder den worgen zum anfang zu schließen, eine sehr gute idee ist, sind ja, ja, wunderbar für mich ist auch einer Sache immer zu reflektieren.

Tim Böttner:

Also, wenn ich mich reflektiere, wann habe ich die zeit vergessen, wann bin ich wirklich im flow und wann bin ich wirklich glücklich? und Davon mehr zu machen. Und so trivial das irgendwie klingt, es ist so frappieren, wie oft ich mir das. Ich mach das nicht unbedingt Dann intuitiv, sofort oder so, aber es hilft total, diesen mich zu beobachten. Okay, was ist eigentlich, dass das mich wirklich immer glücklich gemacht. Dann vergangenheit und dann sagen okay, aufmerichtig, ist das was, wo ich mich selbst vergessen habe, die zeit vergessen habe, oder nein, nicht mich selbst vergessen habe, sondern ich habe meine persona vergessen, und dabei habe ich die Zeit vergessen. Und Dann ist das auf mich was, was mein selbst wirklich will. Und dann kann ich auch gucken okay, davon vielleicht mehr zu machen. Hier, das ist so ganz, ganz wichtig, alles das, wenn verstand dann so für für geschichten erzählt, was ich tun habe. Das ist oftmals eben nicht lass, was kann mit drin ist so und mein prozess ganz auch, das ich das reflektiere und dann das wieder mache. Und dann aber gucke ah, wie fühle ich mich? und dann eigentlich immer, wie so ein könnte sagen, blisshunter, mehr oder weniger immer Guck okay, toll, das fühlt sich leicht an, oder entsteht effizienz, dann steht schönheit, dann steht produktivität, wenn ich dem nachgehe, und so weiter, und dann finde ich so meine genius, so und quasi, und mein selbst, was ich eben wirklich will, umgegenst dazu auch immer reflektieren hey, wo fühle ich mich eigentlich wirklich wirklich schlecht, mit welchen menschen, mit welchen umgebungen, bei welchen Aufgaben, und wo zieht es mir so richtig richtig viel energie? weil klar, es gibt Sachen, die Sollten wir tun, es gibt einfach so Dinge, da brauchen wir vielleicht mal disziplin, ja. Aber dann gibt es auch Dinge, zu den quälen wir uns, und das sind vielleicht auch gar nicht unsere Aufgaben, und vielleicht ist nur das setting, die menschen, warum auch immer und Dann kann diese reflektion auch da helfen sagen okay, davon mache ich weniger, und vielleicht, wie kann ich aber die dinge, die ich so wie so zu tun habe, so transformieren, dass ich da quasi dieses setting webe, wie ich mich richtig, richtig gut fühle. Also Genau, das ist so, dieses reflektionsding, was für mich da auch super wichtig ist, ja diese kognitive vorgang, also Aus meiner vergangenheit lernen, weil die war ja für irgendwas gut. Mein vergangenheit mir der gezeigt, wo hatte ich unfassbare schmerzen, was war richtig scheiße, und wo war ich total glücklich. Und daraus kann ich erlernen und mache relativ einfach weniger von den beschissenen und mehr von dem guten.

Vivian Gläsel:

Scheint nicht ganz leicht zu sein, aber Ja, und ich glaube du hast gerade noch was gesagt, was mit mir sehr, wo ich sehr dran denken musste, dass ich glaube, dass man erst mal auch lernen muss, was Also, wenn man rausgefunden hat, wie sich das anfühlt, wenn man zum beispiel so ein körperliches nein bekommt Auf eine frage oder sowas, dass man das dann auch ernst nimmt. Dadurch, glaube ich, steigert auch Bescheid, man selber, auch sein selbstbewusstsein im Sinne von ich oder das körpergefühl. Denn wenn man Körperliches nein zum beispiel, also wenn ich, wenn mich jetzt ja fragt, hey, kannst du zwei tage auf mein kind aufpassen, und ich denke mir Voll anstrengend, ich habe da keine lust drauf oder weiß ich nicht irgendein anderes beispiel, kannst du mit mir Keine ahnung, wir müssen zur oma fahren, die hat Geburtstag, und also ich habe keine oma mehr. Aber Ne, weil man Dinge so tut, und ich übergehe das, wenn mein körper schon mir sagt nee, auf keinen fall habe ich jetzt lust, zwei tage auf sein kind auf zu passen oder es zur oma zu fahren, blöden kuchen zu essen und mir das gelaber anzuhören, zu fragen oder Ne, fragen zu beantworten über x, y, wenn ich dieses körperliche nein, dass ich bekomme, oder die lust, das nicht zu tun, immer wieder übergehe, dann glaube ich, dass es unsere intuition nicht unbedingt stärkt in anderen. Also andersrum glaube ich aber sehr wohl, dass es die Intuitionen extrem stärken kann und das körpergefühl, wenn wir darauf hören und wenn wir dann feststellen, es passiert auch nichts schlimmes, wenn wir nein sagen zu anderen menschen beziehungsweise wir verpassen nichts, wir waren was nichts schlechtes und auch nichts gutes, wenn wir nicht zu oma, zu diesem 87. Geburtstagskuchen gehen, wo man sich von der familie anhören muss, ob man zu oder abgenommen hat, wie wieder man aussieht oder wie, wie sieht es aus? gibt es schon enkel? so Genau also die eigenen Bedürfnisse fühlen, priorisieren vor allem eben auch und Ja, durch, durch durchsetzen sozusagen, finde ich nicht egoistisch, sondern essenziell.

Tim Böttner:

Ja, ja, das ist spannend, was du gerade sagst, weil Versuchen der Ernährungswelt, gerade das gefühle des thema intuitive essen höre ich ab und zu mal. Manche sagen, intuitives essen geht gar nicht, die nächsten sagen bis alle intuitives essen. Natürlich geht intuitives essen, intuitives Handeln, aber wir müssen halt angeboten sind intuition und quasi das mal sozusagen du hast es so schön gesagt, wir hatten das alle mal Dieses wie sich anfühlt ein ja und wie es anfühlt ein nein. Und dann beginnen wir irgendwann, dem aber eigentlich Ja, dem nicht mehr zu folgen, weil wir funktionieren müssen. Und dann vergessen wir das irgendwann. Und ich beobachte das bei mir zum Beispiel auch, dass Also du hast es so gesagt, ah, dein Oma, und dein verstand sagt dann eigentlich will ich da gar nicht hin, und dein körper sagt ihr das auch. Ich beobachte manchmal sogar zum Beispiel ich werde gefragt Ja, möchte ich mit zu meiner oma gehen, beispielsweise, und mein verstand sagt, ja, ich möchte das, und mein körper sagt nein. Und dann merke ich ah, mein verstand ist so trainiert, der ist so ausgefuchst, quasi, dass mein verstand die geschichte erzählt ich sollte das, ich muss das. Aber mein ganzer körper sagt mir nein. Und das fühle ich zum Beispiel, mit dem ich zum Beispiel nach hinten gehe, indem ich mich eher nach unten getrückt Und kleiner und eher dunkler fühle. Ein ja zum Beispiel ist für mich nach vorne gehen Ein größer werden. Ich werde dabei größer, und ich werde erheller, meine Augen gehen auf. Das wäre ein ja, und also mein, meine beobachtung auch in mir ist eben, wie durchaus mein verstand eine andere geschichte mir erzählen kann, als mein körper mir sagt. Und für mich ist im prozess der letzten jahre auch dann mein körper zu vertrauen, natürlich mit die station total wertvolles tool, wo ich erkenne Ah ja, mein verstand die geschichte interessant, ja, aber guck mal, was der körper sagt, und dann da einen wegzufinden, genau, aber diesen körperlichen gefühl zu vertrauen, weil wir davon ausgehen, dass Keine ahnung, 95 prozent unses bewusstseins eben unterbewusst sind, auf 95 prozent unseres Dings sind unterbewusst, dann ist natürlich völlig klar, wie dieses körpergefühl viel kraftvoller, mächtiger ist letztendlich als dieses Bewusste gedanken ding. Endlich so genau. Und das thema jetzt, warum wir dann im mittleren alter sage ich mal wieder intuitives essen sprechen man sich da irgendwie so streitet, ist ja nur, dass wir das so lange verlernt haben und es so viele schichten da gibt. Wir haben das thema Emotionen. Emotionales essen wird völlig falsch diskutiert, meine an sich nach. Wir haben dann das thema mindset, wir haben das thema körper, das so viele ebenden, da weiß ja gar keiner mehr, wo wir sprechen, und das hat, entstehen da so viele. Ich will hack, make irgendwie gerade ja wilde gedanken. Aber dem eigentlich wollte ich nur zustimmen, dem körpergefühl, da das zu explodieren, hey, und vielleicht auch gar nicht immer zu sagen, ich gehe mein körpergefühl immer nach, darum geht es da gar nicht. Aber einfach dass so Auf dem schirm zu haben und zu reflektieren. Interessant, weil hey, ja manchmal mache, ich gehe ja doch zu meiner oma, obwohl ich keinen lust habe ja. Ist ja auch eine bewusste entscheidung, ist ja auch gut so. Ab und zu Genau Ja, gut eigentlich. Haben wir viel geredet haben wir viel geredet, zu viel geredet dafür, dass wir eigentlich gar nicht reden wollten und nur sein wollten. Ja, was ist jetzt dein lieblingsding? wie du quasi heute noch den tag mit ja nichts tun, verbringt es.

Vivian Gläsel:

Wie Ist jetzt auch schnellsten in den modus des nichts tun ich werde jetzt zu meiner buchhandlung laufen, zu fuß, wo ich gestern ein buch bestellt habe, weil ich natürlich idealist bin und Buch bei der buchhandlung bestellen, obwohl die beschissene oftungszeit haben. Und dann werde ich mein neues fantasy buch anfangen, in meine hängematte. Ausdruck fängt an zu regnen, dann Leg ich mich in mein betrag und genießt es dort. So weiter ich das nichts tun mit einem buch zelebrieren.

Tim Böttner:

Und du, das klingt fantastisch. Ja, ich mache jetzt gleich den rechner aus, ist schon nachmittags, und ich habe storm frei. Meine partnerin und kind sind nicht da, die sind Nach dem urlaub bis morgen. Das heißt, ich werde gleich rausgehen und werde tatsächlich einfach in wald gehen, und ich habe ein paar auch schöne sachen, die ich hören möchte, und ich habe auch letzten dargefest gestellt, wie Schönes für mich ist, tatsächlich ja, ist nicht nichts tun, aber es gefällt mir Ja, hörbuch im wald einfach zu hören, irgendwann auszumachen, mich einfach nur hin zu setzen und dann irgendwann wieder wieder rein zu kommen.

Vivian Gläsel:

Genau das werde ich jetzt tun.

Tim Böttner:

Ja schön, danke. Gut, ich danke dir vielmals für deine zeit, und ja, hast du noch. Hast du einen? Ein letzten tipp?

Vivian Gläsel:

ein hinweis an die höhererinnen, höherer, So spontan jetzt aus die hüfte Macht meine liste mit Dingen, die euch glücklich machen, und dann macht einige dieser dinge auch. Bei mir war das zum beispiel öfters auf konzerte gehen und dafür zu sorgen, dass ich Frische, wollte ich gerade sagen live musik höre, weil das für mich das ist, es giving live. Das gibt mir das leben direkt in den körper, und Das ist was, was ich unfassbar gerne mache, abgesehen von natürlich, die sauna gehen oder ein eisbad nehmen oder Was schönes mit freunden zusammen machen. Einfach meine liste machen mit Dingen, die mich glücklich machen, und Vielleicht auch einen zettel auf zu hängen, irgendwo, auf dem steht was will ich? frage zeichen.

Tim Böttner:

Das ist, das sind meine tipps wunderschön, ja, und auch das letzte Eine frage stellen und die frage ab und zu angucken, einfach kontemplieren, gucken, was passiert super kraftvoll, und in diesem sinne machen wir den sag zu. Ich verdenke alles, was wir gesprochen haben in den show notes, sprich die bücher, den Ted talk und in diesem sinne wünsche ich dir und allen hören ein wunder wunderschön tag. Das war es mit dieser episode. Vielen dank fürs zuhören, und wenn dieser episode für dich wertvoll war, dann ist sie auch für viele andere Menschen wertvoll, und in diesem sinne teile der episode gerne und teile sie auch gerne jetzt in der story auf instagram. Nimm dir außerdem sehr gerne 30 sekunden zeit, um uns eine bewertung bei apple und spotify jetzt hinterlassen. Vielen lieben dank. In den show notes findest du alles, über das wir gesprochen haben, und auch die anmeldung zu meinen newsletter. Falls ihr noch nicht abonniert hast, dann hol das jetzt gleich nach, um immer jeder woche pack der takeaways und tiefe insights von mir Und update zu allen online kursen, produkten, coachings zu bekommen. Vielen dank auch an die sponsoren für diesen podcast. Die sponsoren, die ermöglichen uns, dass du jede woche ein neuer episode Bekommst. Danke dafür. Und du kannst den podcast schützen, indem du Die sponsoren anschaust und gerne über meine codes bestellt, wofür wir eine kleine provisoren bekommen. Auch hier danke dafür. So nun wünsche ich dir eine fantastische Woche. Alles liebe dein tim.

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